Franz Kafka

Neue Ausstellung im Gasteig HP8
:Die Stimme Kafkas

Zum 100. Todestag von Franz Kafka zeigt die Aspekte Galerie im Gasteig HP8 die Ausstellung "Du bist die Aufgabe - Kafka in Zitaten". Vier Wochen lang wählten Münchner und Münchnerinnen 22 Zitate aus, um Kafkas komplexe Gedankenwelt neu zu entdecken.

Von Marlene Block

SZ PlusUri Jitzchak Katz
:Der innere Nahostkonflikt

Der absolute Roman, die Erzählung von allem - so etwas schreibt heute keiner mehr? Doch. Der israelische Autor Uri Jitzchak Katz und sein Debüt.

Von Felix Stephan

SZ PlusTodestag von Milena Jesenská
:Ihre Kraft zu leben

Vor genau 80 Jahren ist Milena Jesenská im KZ gestorben. Erinnerung an eine einzigartig unabhängige Journalistin, Kafkas große Liebe, ohne die sein Werk nicht denkbar ist.

Von Viktoria Großmann

SZ PlusKafka -Der moderne Mensch
:Nur Mut

Gut, dass meine Deutschlehrerin mir Kafka nicht hat austreiben können. Wie stattdessen ein schwarzer Zauberkasten mit sieben Bänden zum Herzstück meiner Bibliothek wurde.

Gastbeitrag von Eckhart Nickel

SZ PlusKafka -Der moderne Mensch
:Der ewige Fragensteller

Kafkas Prosa tröstet. An ihm, dessen Erkennungszeichen das Schrecklich-Lustige ist, kommt man nicht vorbei. Anmerkungen aus dem Notizbuch.

Gastbeitrag von Durs Grünbein

SZ PlusKafka -Der moderne Mensch
:Er grinst gemütlich

Woher die Ausweglosigkeit in seinen Büchern, hat er über sich selbst geschrieben? Iwo. Kafka reiste gern, und war ein aktiver, vollkommen moderner Mensch. Ein Plädoyer, Kafka nicht biografisch zu lesen.

Gastbeitrag von Armin Kratzert

SZ PlusKafka -Der moderne Mensch
:Papa liest Kafka

An Weihnachten 1969 tauschten mein Vater und ich die Lektüre. Speer gegen Kafka. Er versank in den Text und stieß nach einer halben Stunde den ersten Schrei aus.

Gastbeitrag von Edgar Selge

SZ PlusLiteraturgeschichte
:Warum Kafka in München oft schlechte Laune hatte

Zwischen "Wuth" und "Mißerfolg": Auch wenn der Schriftsteller Franz Kafka die Stadt München nur wenige Male besuchte, haben die Aufenthalte doch Spuren in seinem Leben und Werk hinterlassen. Eine verquere Geschichte in vier Kapiteln.

Von Antje Weber

SZ PlusKafka -Der moderne Mensch
:Frei Haus

Momente gibt es, in denen er kaum zu ertragen ist. Und dann entdeckt man Franz Kafka doch wieder neu – durch seine bedeutendsten Leser.

Gastbeitrag von Rachel Salamander

SZ PlusNachruf auf Peter Demetz
:Ein amerikanischer Europäer

Er wurde in Prag geboren und lehrte in Yale: Der Literaturwissenschaftler Peter Demetz ist im Alter von 101 Jahren gestorben.

Von Lothar Müller

SZ PlusKafka – Der moderne Mensch
:Ein Liebesbeweis

Franz Kafka wollte einen Fortsetzungsroman über den Rückzug der napoleonischen Armee aus Moskau schreiben. Lassen sich Szenen aus diesem nie entstandenen Text via KI visualisieren? Ein Versuch.

Gastbeitrag von Alexander Kluge

SZ PlusKafka im Theater
:Süße Erlösung für Josef K.

Zum 100. Todestag von Franz Kafka legt das Hofspielhaus eine ausgeklügelte Interpretation seines Romanfragments "Der Prozess" vor. Götz Otto und Mira Huber glänzen im steten Rollentausch.

Von Ekaterina Kel

SZ PlusPremiere an ungewöhnlichem Ort
:Kafka-Oper im Justizpalast

Die "Opera incognita" hat einen kongenialen Ort für ihre Inszenierung von Philip Glass' Kafka-Oper "In der Strafkolonie" gewählt. Doch liegt gerade da auch das Problem.

Von Jutta Czeguhn

SZ PlusMeinungGedenkjahr 2024
:Das Deutsche an Kant

Es ist gut, dass sogenannte runde Jubiläen das Interesse an Franz Kafka, Caspar David Friedrich oder Immanuel Kant fördern. Wie aber steht es um deren Platz in der Kultur des Landes?

Kommentar von Kurt Kister

Kultur in München
:Das sind die spannendsten Theater-Premieren im April

Erstaunlich viele Inszenierungen bekannter Autoren kommen auf die Bühne, etwa von Melville, Kafka, Jelinek, Dürrenmatt. Und dazwischen taucht Rudolph Moshammer auf.

Von Yvonne Poppek

SZ PlusKafka -Der moderne Mensch
:Warum musste er sterben?

Das Ende der berühmten Kurzgeschichte „Ein Hungerkünstler“ ist brutal. Schriftsteller Lutz Seiler hatte da lange etwas verdrängt.

Gastbeitrag von Lutz Seiler

SZ PlusKafka – der moderne Mensch
:Nur für die Glücklichen

Eine Reise mit Franz Kafka dorthin, wo er nie war: Amerika.

Gastbeitrag von Barbara Vinken

SZ PlusStädtereise nach Prag
:Kafka für alle

Tassen, T-Shirts, Computerspiele: Übertreibt es Prag nicht etwas mit dem 100. Todesjahr des Autors? Jedenfalls nicht überall – es gibt viel Sehenswertes.

Von Christoph von Eichhorn

Münchner Künstlerhaus
:Nicholas Ofczarek liest ein Antikriegsgedicht

Eben noch war er ein Ereignis als Kafkas grimmiger Papa in der Fernsehserie, nun liest der Ausnahmeschauspieler gemeinsam mit seiner Frau Tamara Metelka im Künstlerhaus Rilkes "Cornet"- "zutiefst pazifistische Literatur", wie er sagt.

Von Jutta Czeguhn

SZ PlusARD-Serie "Kafka"
:Kafka, das Klugscheißerle

Mit viel Wind bewirbt die ARD David Schalkos und Daniel Kehlmanns TV-Sechsteiler über den großen Schriftsteller. Das Ergebnis: durchaus normales Fernsehen.

Von Johanna Adorján

SZ PlusKatja Lange-Müller über Franz Kafka
:Es war kein Käfer

In Kafkas „Die Verwandlung“ wacht die Hauptfigur Gregor Samsa als „Ungeziefer“ auf. Über eines der größten Missverständnisse der Literaturgeschichte.

Gastbeitrag von Katja Lange-Müller

SZ PlusMeinungNeues Format im Münchner Literaturhaus
:Der Kafka-Buch-Club

Schriftsteller und Publikum teilen ihre Leseerfahrungen auf Augenhöhe. Kann das funktionieren? Wie die Premiere mit Antje Rávik Strubel lief.

Kolumne von Jutta Czeguhn

SZ PlusKafka – Der moderne Mensch
:„Kafka hat auch Deutsch gesprochen“

Drei Begegnungen und eine Selbstverteidigung mit dem Dichter, der sich vom Feuer dieser verdammten Welt mehr verbrennen ließ als andere Menschen.

Gastbeitrag von Emine Sevgi Özdamar

SZ Plus"Kafkamaschine" am TamS
:Absurdes am Schnürchen

Lorenz Seib hat im Theater am Sozialamt eine "Kafkamaschine" eingerichtet. Komplett zweckfrei und bezaubernd.

Von Yvonne Poppek

SZ PlusARD-Film "Kafka und ich"
:Aus aller Herrchen Länder

Verspieltes zum 100. Todestag: Was Franz Kafkas Hündin vielleicht über ihn gesagt hätte. Ein Film mit Liebe, Wurst und Erkenntnisgewinn.

Von Holger Gertz

SZ PlusKafka – der moderne Mensch
:An den Grenzen des Menschlichen

Müsste nicht angesichts der Werke Franz Kafkas vieles, was heute geschrieben wird, zu Staub zerfallen? Terror und Brutalität des 20. Jahrhunderts hat er vorausgesehen wie niemand anderes.

Gastbeitrag von Michael Krüger

SZ PlusThomas Lehr: "Kafkas Schere"
:Klein geschnippelt

Der Schriftsteller Thomas Lehr verarbeitet Zutaten aus Franz Kafkas Ästhetik in seinen Prosaminiaturen. Sein schmales Buch "Kafkas Schere" wird unheimlich groß.

Von Hubert Winkels

SZ Plus"Kafkas Familie. Ein Fotoalbum"
:"Dieses Bild gilt nicht"

Zum Teil unveröffentlichte Bilder der Familie von Franz Kafka zeigen den Dichter inmitten seiner verhassten Nächsten.

Von Marc Hoch

SZ PlusKafka – der moderne Mensch
:Purer Slapstick

Bereits in Kafkas erstem Roman geht es los: Er ist von Beginn an voller kühler Komik – dem Konservierungsmittel der Prosa.

Gastbeitrag von Michael Maar

SZ Plus"Die Herrlichkeit des Lebens" im Kino
:Im Bett mit Kafka

"Die Herrlichkeit des Lebens" versucht einen anderen Kafka zu zeigen, einen heiteren, verliebten Franz. Doch der Film erstarrt vor dem düsteren Klischee.

Von Kathleen Hildebrand

SZ PlusBernhard Setzweins Kafka-Roman
:Fakt und Fiktion

Kafka lebt - jedenfalls in Bernhard Setzweins neuem Roman "Kafkas Reise durch die bucklige Welt".

Von Sabine Reithmaier

SZ PlusKafka-Oper in Zürich
:Eine grandiose Rarität

Jetzt ist auch das Opernhaus Zürich auf den vor 100 Jahren gestorbenen Franz Kafka gekommen und hat mit Roman Haubenstock-Ramatis "Amerika" auf die Bühne gezaubert.

Von Reinhard J. Brembeck

SZ PlusKafka – der moderne Mensch
:Die unendliche Recherche

„Im Kino gewesen. Geweint“, heißt die vielleicht berühmteste Tagebuchnotiz Franz Kafkas. Beim Versuch nachzuvollziehen, was er dort sah, lernt man die erstaunlichsten Leute kennen.

Gastbeitrag von Hanns Zischler

SZ PlusKafka-Jubiläum
:Zirkus Kafka

"Das Insekt selbst kann nicht verbildlicht werden": Franz Kafka hat sich die Visualisierung seiner Geschichten verbeten. Die Comics von heute führen sein Werk zu neuer Freiheit.

Von Fritz Göttler

SZ PlusRüdiger Safranski über Franz Kafka
:Was er sich im Leben wünscht

Rüdiger Safranski hofft, mit "Kafka. Um sein Leben schreiben" ins Herz des Ausnahme-Œuvres zu gelangen. Aber kann er dabei wirklich Neues freilegen?

Von Kristina Maidt-Zinke

SZ PlusKafka – der moderne Mensch
:Verliebt nur in Worte

Franz Kafka hatte einen überscharfen Sinn für die Fremdbestimmtheit der menschlichen Existenz. Mit dem Körperlichen hingegen haderte er.

Gastbeitrag von Sigrid Löffler

SZ PlusKafka – der moderne Mensch
:Im Schulhaus

Müssen Böden glänzen, Texte aber widerborstig sein? Wenn einem beim Reinigen von Pulten, Tafeln und Linoleum Kafkas Erzählungen in den Sinn kommen.

Gastbeitrag von Teresa Präauer

SZ PlusKafka – der moderne Mensch
:Was ist das, Kafka?

Auf der Suche nach Beweisen für die Existenz des Schriftstellers in Wien, Kierling, am Gardasee, womöglich sogar in Berlin-Steglitz.

Gastbeitrag von Wolf Wondratschek

SZ PlusKafka – der moderne Mensch
:Die Kinder brauchen Kafka

Wann man ihn lesen soll? Bitte nicht als Student oder Deutschlehrer, wenn man Literatur längst hasst. Sondern als junger, formbarer, „Wu-Tang Clan“ hörender Mensch.

Gastbeitrag von Dmitrij Kapitelman

SZ PlusKafka – der moderne Mensch
:Die Freude und das Leiden am Recht

Das berühmteste Doppelleben der Literaturgeschichte: Unter seinem Brotberuf habe Franz Kafka gelitten, seine Erfüllung war das Schreiben, heißt es. Kann das stimmen?

Gastbeitrag von Bernhard Schlink

SZ PlusTheater Regensburg
:Kafka fürs Volk

Florian Loycke inszeniert am Theater Regensburg Franz Kafkas "Die Verwandlung" - herrlich schräg mit Schaumstoffpuppen und ohne Scheu vor dem Werk des Schriftstellers.

Von Yvonne Poppek

Theater
:So bedrohlich wie eine Kfz-Zulassungsstelle

Zu Beginn des Kafka-Jahrs inszeniert Karin Henkel "Das Schloss" am Münchner Residenztheater. Oder zumindest eine Ahnung davon.

Von Egbert Tholl

Fünf für München
:Zurück in die Vergangenheit

Was Trickfilmerin Caroline Hamann mit John Heartfield verbindet und Kuratorin Elena Pereña über Franz Kafka weiß - unsere Münchnerinnen und Münchner der Woche.

Von Sabine Buchwald, Martina Scherf und Stefanie Witterauf

SZ PlusZu Franz Kafkas 100. Todesjahr
:Die starke Frau in seinem Leben

Wer waren die "Drei Schwestern" des Schriftstellers Franz Kafka? Der Künstler Sebastian Jung hat sich auf Spurensuche begeben und ihnen eine Installation im Jüdischen Museum München gewidmet.

Von Evelyn Vogel

SZ PlusDas neue Werk der Reihe "Weltliteratur to go"
:Herr Playmobil und die vergessenen Autorinnen

Michael Sommer fasst in seinem Youtube-Kanal fiktionale Literatur in selbstgedrehten Animationsfilmen zusammen - mithilfe von Playmobil-Figuren. Ein Jahr lang hat er sich nun der Literatur von Frauen gewidmet - seine Gegenreaktion auf die Verplaymobilisierung von 66 Büchern der Lutherbibel zuvor.

Von Barbara Hordych

SZ PlusLászló Krasznahorkai
:Kafkas Erbe

Schon lange Kandidat für den Literaturnobelpreis: László Krasznahorkai schreibt genial monomanisch über die Flucht in den Stillstand und die Sehnsucht, sich allem zu verweigern.

Von Fritz Göttler

SZ PlusBurgtheater Wien
:Wer ist hier das Tier?

Am Wiener Burgtheater beschäftigen sich die Inszenierungen "Nosferatu" und Kafkas "Verwandlung" mit der Frage, wie menschhaft der Mensch eigentlich ist.

Von Christiane Lutz

SZ PlusAuftakt zum Jubiläumsprogramm "Kafka 2024"
:Ein Klassiker, der rockt

Die tschechische "Kafka Band" begeistert mit ihrem Auftritt im Literaturhaus. Zuvor geben der Schriftsteller Jaroslav Rudiš und der Comiczeichner Nicolas Mahler Einblicke in Kafkas Werk.

Von Barbara Hordych

SZ PlusKafka-Jahr am Goethe-Institut
:Party mit Gregor Samsa

Das Goethe-Institut freut sich aufs Kafka-Jahr 2024 und kündigt schon mal ein ganz schön verrücktes Programm an.

Von Willi Winkler

SZ Plus"Kafka 2024" - das Jubiläumsprogramm
:Eintauchen in den Kafka-Kosmos

"100 Jahre ohne Franz": Anlässlich des 100. Todestages des Schriftstellers Franz Kafka sind in diesem Jahr insbesondere in München zahlreiche Veranstaltungen geplant. Unzählige Institutionen von Literaturhaus, Museen, Theatern und Volkshochschule bis zum Goethe-Institut haben sich dafür vernetzt, und manche der Fäden führen nach Prag.

Von Antje Weber

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