Tony Abbott Remains Australia's Prime Minister After Defeating Challenge
Australischer Regierungschef

Abbott empfiehlt EU seine rigide Flüchtlingspolitik

Ratschläge aus Down Under: Der australische Premier Tony Abbott lässt Flüchtlingsboote abfangen und die Menschen wieder zurückbringen. Nur so könne das Ertrinken von Menschen auf dem Meer verhindert werden, sagt er.

700 migrants lost at sea south of Italy
Nach Flüchtlings-Katastrophe

EU-Kommission will Seenotrettung ausweiten

Mehr Boote und mehr Geld: Mit einem Zehn-Punkte-Plan will die EU auf die Flüchtlingskatastrophe reagieren. Auf einem Sondergipfel sollen die Details ausgearbeitet werden.

Flüchtlinge auf dem Mittelmeer
Handelsschiffe als Flüchtlingsretter

"Kinder rutschen aus den Rettungswesten und ertrinken"

Flüchtlinge, die vor den Augen der Mannschaft sterben oder an Bord von Handelsschiffen erfrieren: Deutsche Reeder berichten von erschütternden Zuständen im Mittelmeer. Von der Politik fühlen sie sich alleingelassen.

Von Hannah Beitzer

Italian coastguard personnel in protective clothing carry the body of a dead immigrant off their ship Bruno Gregoretti in Senglea
Nach der Flüchtlingskatastrophe

Vier Vorschläge, wie das Massensterben zu verhindern ist

700, vielleicht sogar mehr als 900 ertrunkene Flüchtlinge - in einer Nacht. Europa kann dem Sterben auf dem Mittelmeer nicht weiter zusehen. Doch welche Möglichkeiten hat die Politik?

Von Paul Munzinger und Markus C. Schulte von Drach

flüchtlingsrouten
Europäische Flüchtlingspolitik

Routen der Hoffnung, Wege der Verzweifelten

Viele Flüchtlinge gelangen auf dem Luftweg in die EU. Doch mehrere Hunderttausend Menschen versuchen jedes Jahr, die Grenzen auf dem Land- oder Seeweg zu überwinden - die Routen führen über die Balkanstaaten, das Mittelmeer und sogar die Kanarischen Inseln.

Kommentar
Asylpolitik

Wie die EU Flüchtlinge tötet

400 Tote an einem Tag: Die EU hätte die Mittel und die Möglichkeiten, die Flüchtlinge aus dem Mittelmeer zu retten. Aber sie lässt sie ertrinken - einer zynischen Logik zufolge.

Von Heribert Prantl

Flüchtlingsheim auf der Bult
Eigenartige Besuchspolitik

Was Merkel meidet

Die Kanzlerin ist seit zehn Jahren im Amt - hat aber noch nie ein Flüchtlingsheim besucht. Bundespräsident Gauck hält es anders.

Von Robert Roßmann

Kommentar
Gedenken an Opfer des KZ Buchenwald

Befreiung ist nie zu Ende

Vor siebzig Jahren wurden die Häftlinge des Konzentrationslagers Buchenwald befreit. Doch der alte Rassismus ist immer wieder jung.

Von Heribert Prantl

Flüchtlingspolitik

Begegnung mit einer brutalen Realität

Europaministerin Beate Merk besucht notdürftige Behausungen von Flüchtlingen im Libanon und wird dabei hautnah mit den Problemen dort lebender Frauen und Kinder konfrontiert. "Hier entsteht eine verlorene Generation", sagt die Politikerin, die nur bescheidene Hilfe anbieten kann

Von Andrea Bachstein, Beirut

Situation Critical After Hundreds Of Migrants Arrive On Lampedusa Following Rescue Operation
Kommentar
EU-Flüchtlingspolitik

Asyl als Fata Morgana

Man wünschte, es wäre eine sarkastische Glosse. Doch die EU will tatsächlich Staaten wie Ägypten und Tunesien als Abschrecker anheuern. Sie sollen Bootsflüchtlinge abfangen, bevor diese Europa erreichen. Es ist die Globalisierung einer elenden Politik.

Von Heribert Prantl

Neuer Höchststand

Knapp 8,2 Millionen Ausländer leben in Deutschland

Noch nie haben in Deutschland so viele Ausländer gelebt wie heute. Bei den meisten Zuwanderern, die 2014 ins Land kamen, handelt es sich um EU-Bürger. Doch auch der Syrien-Krieg macht sich bemerkbar.

Pegida-Demos in mehreren Städten

Ausschreitungen in Frankfurt

In Frankfurt am Main kommt es zu Ausschreitungen, als 60 Pegida-Anhänger auf etwa 1000 Gegendemonstranten treffen. In Dresden nehmen knapp 5000 Islamkritiker am 16. "Abendspaziergang" der Bewegung teil und auch in anderen Städten wird wieder demonstriert.

Zuwanderung vom Balkan
Kommentar
Zuwanderung vom Balkan

Deutschland, Europas Magnet

Zu Zehntausenden brechen Menschen aus Kosovo, Serbien oder Albanien nach Deutschland auf. Wer soll es ihnen verdenken? In ihrer Heimat herrscht Stillstand. Doch Armut und Perspektivlosigkeit sind kein Asylgrund.

Von Florian Hassel

Edrisa Ssali, Katerega Musa, and Malik Douglas Darnba, from Uganda, are seen in the room they share in Sollentuna, a suburb of Stockholm
Analyse
Schweden

Abschied vom Willkommensland

Schweden ist seit Langem das großzügigste Einwanderungsland der EU. Doch inzwischen ächzt es unter dem Flüchtlingsstrom - und die Toleranz schwindet.

Von Silke Bigalke, Stockholm

Hans Peter Wollseifer neuer Präsident des ZDH
Handwerkspräsident Hans Peter Wollseifer

"In Deutschland haben Arbeiterstriche nichts zu suchen"

Armutsflüchtlinge, die ihre Arbeitskraft für drei Euro die Stunde anbieten und Unternehmen, die das schamlos ausnutzen: Das kritisiert Handwerkspräsident Wollseifer. Gleichzeitig fordert er zwei Jahre Bleiberecht für Flüchtlinge, die in einem deutschen Betrieb eine Ausbildung gemacht haben.

Von Thomas Öchsner, Berlin

Pegida Resumes Dresden Gatherings
Gastbeitrag
Kritik an Politik und Medien

Kolossale Bühne für die Rassisten von Pegida

Erst massive Berichterstattung machte das lokale Phänomen Pegida groß. Und die Dialogbereitschaft der Politik wirft ein übelerregendes Schlaglicht darauf, wer in Deutschland Verständnis und Aufmerksamkeit erwarten kann.

Von Simon Teune

Massiver Widerstand

Dresdner verhindern Asylbewerberheim

94 Flüchtlinge sollten in einem Hotel im Dresdner Stadtteil Laubegast eine neue Bleibe finden. Doch der Protest dagegen ist so heftig, dass der Hotelbesitzer nun einen Rückzieher macht.

Innenminister de Maizière zum Angriff auf "Charlie Hebdo"

"Terroristische Anschläge haben nichts mit dem Islam zu tun"

Bundesinnenminister de Maizière warnt angesichts des Anschlags in Paris vor populistischen Brandstiftern, die in Deutschland nun Hass auf Muslime schüren könnten. Er betont im SZ-Interview: "Wir lassen uns nicht von Pegida unsere politische Agenda aufzwingen."

Von Stefan Braun, Berlin

Niedersachsens Innenminister Boris Pistorius
Einwanderungspolitik

Pistorius wirft CSU "Hardcore-Politik" vor

Schändlich und absurd nennt Niedersachsens Innenminister Boris Pistorius (SPD) die Asyldebatte der CSU - und warnt die Partei vor einem "Fischen am Rand". In einem Punkt stimmt er der CSU jedoch zu.

Von Heribert Prantl

Flüchtlingslager in der Türkei
Ihre Frage
Ihre Frage

Was tun die islamischen Länder für die vielen Flüchtlinge?

Millionen Syrer mussten wegen des blutigen Bürgerkriegs im Land ihre Heimat verlassen. In Europa wird hitzig über Asylpolitik diskutiert, doch wie verhalten sich eigentlich die islamisch geprägten Nachbarn in der Region? Der SZ-Korrespondent in Kairo beantwortet Ihre Leserfrage.

Von Paul-Anton Krüger

Ehrenamtliche Flüchtlingshelferin

Sie ist das Gegenteil von Pegida

Menschen wie Elisabeth Stanglmeier setzen ein Zeichen gegen Überfremdungs-Panikmache. Seit Jahren kümmert sie sich ehrenamtlich um Flüchtlinge. Jetzt wird sie dafür geehrt.

Von Ines Alwardt, Berlin

SZ-Magazin
Flüchtlinge in Deutschland

Ein Stück vom Glück

In der Münchner Bayernkaserne leben Hunderte von Flüchtlingen, ihre Geschichten sind voller Gewalt und Krieg. Mit dem Nötigsten sind sie nun versorgt. Doch was wünschen sie sich persönlich noch? Auf diese Frage geben sie erstaunliche Antworten - und Sie als Leser können helfen.

Von Max Fellmann und Kerstin Geiner (Protokolle)

Essay - 360° Europas Flüchtlingsdrama
Flüchtlingspolitik

Deutschland ist zum Einwanderungsland gereift

Trotz aller Proteste gegen Unterkünfte, trotz aller Debatten ums Asylrecht: Deutschlands Bürger gehen viel offener mit Flüchtlingen um. Anfang der neunziger Jahre war das noch ganz anders. Ein Plädoyer für Optimismus.

Von Roland Preuß

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Ihr Forum
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"Pegida"-Demonstrationen: Politische Diskussion oder populistische Propaganda?

In den östlichen Bundesländern liegt der Ausländeranteil durchschnittlich bei 2,5 Prozent. Trotzdem sind die Anwohner besorgt über die deutsche Flüchtlingspolitik. Wie lassen sich diese "patriotischen" Gedanken nachvollziehen?

Diskutieren Sie mit uns.

Flüchtlinge in Spanien

Hilfe für die Papierlosen

Die Organisation Karibu unterstützt Afrikaner aus der Subsahara-Region.