CEO Joachim Wenning, Munich RE
Joachim Wenning von Munich Re

"Heute gibt es deutlich mehr Risiken"

Joachim Wenning führt den Rückversicherer Munich Re. Er erklärt, warum es immer mehr Risiken gibt, weshalb man bei der Krisentochter Ergo 1800 Mitarbeiter freisetzt und was die größte Gefahr für sein Unternehmen ist.

Von Herbert Fromme

Munich Re

Wieder mutig

Der Rückversicherer setzt die Gewinnerwartung hoch, nachdem er sie erst im Mai kassiert hatte.

Von Friederike Krieger und Herbert Fromme, Köln

Rente, Altersvorsorge, Rentner
Lebensversicherung

Falsch programmiert

Die Ergo hat Lebensversicherungen nicht richtig berechnet. Nachprüfen können das Verbraucher aber ohnehin nicht.

Von Herbert Fromme, Köln

Neue Versicherung in Flutgebieten

Mit Hochrisiko ins Versicherungsgeschäft

Die Munich-Re-Tochter Ergo will alle Gebäude auch in stark gefährdeten Gebieten gegen Flutfolgen versichern, wenn der Kunde einen Teil selbst zahlt. Der Konzern will damit auch eine gesetzliche Pflichtversicherung verhindern. Günstig sind die neuen Policen freilich nicht.

Von Herbert Fromme und Anna Gentrup, Düsseldorf

Sexreisen-Skandal bei Versicherern zieht immer weitere Kreise
Fehlerhafte Riester-Verträge

Staatsanwälte werfen Ergo Betrug vor

Der Versicherungskonzern bekommt nach dem Sex-Skandal neuen Ärger. Die Staatsanwaltschaft ermittelt gegen mehrere Ergo-Manager wegen des Verdachts auf Betrug. Sie sollen Kunden jahrelang Fehler in ihren Verträgen verschwiegen haben. Die Staatsanwaltschaft vermutet, der Konzern habe davon gewusst - aber nichts unternommen.

Von Benjamin Romberg

Anklage nach Lustreise-Skandal
Lustreisen nach Budapest

Ergo-Manager müssen vor Gericht

Sie haben in Budapest eine wilde Party mit 20 Prostituierten gefeiert - und brachten damit ihren Arbeitgeber, die Hamburg-Mannheimer, in Bedrängnis. Nun hat die Staatsanwaltschaft Anklage gegen zwei Manager der Ergo-Tochter erhoben.

Nach Lustreisen-Skandal

Ergo verspricht Transparenz

Das "Handelsblatt" deckte die Skandalreisen der Mitarbeiter der Hamburg Mannheimer auf, jetzt geht der Versicherungskonzern Ergo in die Offensive: Mit einer Webseite möchte er die Öffentlichkeit über weitere auffällige Belohnungsreisen seiner Angestellten aufklären - und den Mitarbeitern klarmachen, dass Fehlverhalten Konsequenzen hat.

Versicherungen

Ergo rennen die Kunden davon

Der Versicherungskonzern hatte eigenwillige Ideen, um seine Mitarbeiter zu motivieren - genutzt hat es allerdings zumindest auf längere Sicht nichts: Ergo hat im vergangenen Jahr so viele Kunden im Bereich Lebensversicherungen verloren wie kein anderer Konzern.

Ergo-Versicherung
Rechtsstreit mit Zeitung

Urheberrecht auf Sex-Reisen

Sind interne Ermittlungsberichte urheberrechtlich schützenswerte Werke? Ja, sagt die Ergo-Versicherung - zumindest wenn es darin um Bordellbesuche ihrer Mitarbeiter geht. Der Konzern droht dem "Handelsblatt" deshalb mit einer Klage.

Von Benjamin Romberg

Neue Ergo-Sexreisen enthüllt

Die Swinger von der Hamburg-Mannheimer

Mitarbeiter der Ergo-Versicherung wurden nicht nur einmal mit Sex-Partys belohnt. Seit einem Jahr verschweigt der Konzern, dass es weitere Lustreisen gab - nach Mallorca und Jamaika. Dabei hatte Ergo-Chef Oletzky nach dem Budapester Skandal volle Aufklärung versprochen.

Zimmer im "Hedonism II"
Ergo-Lustreise nach Jamaika

Versicherungsvertreter im Garten Eden

Wie belohnt man Mitarbeiter, deren Job so viel Sexappeal hat wie ein Bingo-Abend im Seniorenheim? Die Ergo-Versicherung spendierte ihren Leistungsträgern eine Lustreise nach Jamaika, ins Hotel "Hedonism II". Welche Vergnügungen den Versicherungsvertretern dort geboten wurden, wird durch ein paar Klicks deutlich.

Eine Hotelkritik von Johanna Bruckner

4th Night of Baths in Budapest
Skandal bei der Ergo-Versicherung

Interne Ermittler entdecken weitere Sex-Reisen bei Ergo

Die Sex-Party in Budapest war kein Einzelfall im Ergo-Versicherungskonzern. Interne Berichte zeigen, dass Mitarbeiter mehrfach mit Lustreisen belohnt wurden. Auf Jamaika wurden Vertreter eine Woche im Swingerclub "Hedonism II" einquartiert. Ergo entgegnet, das sei mit der Budapest-Feier nicht vergleichbar.

4th Night of Baths in Budapest
Interner Bericht zum Sex-Skandal der Ergo-Versicherung

"We love Hamburg Mannheimer"

Der Skandal beschädigte das Image der Ergo-Versicherung: Mitarbeiter der Tochtergesellschaft Hamburg Mannheimer feierten in Budapest eine Sex-Party mit Prostituierten - als Belohnung für gute Vertreterleistungen. Jetzt enthüllt ein interner Bericht, was im Juni 2007 im berühmten Gellert-Bad wirklich passiert ist: Party Total.

Versicherungskonzern

Ergo streicht jede vierte Stelle

Bis zu 1350 Arbeitsplätze könnten wegfallen: Erst führte der Ergo-Versicherungskonzern nur verschiedene Marken zusammen, jetzt folgt der jeweilige Vertrieb. Auch die verbleibenden Mitarbeiter müssen sich auf Veränderungen einstellen.

Ergo-Mutter Munich Re

Vom Sex-Skandal zur Milliarden-Forderung

Als die Aufregung um eine Prostituierten-Party den Versicherungskonzern Ergo im Griff hatte, verhandelte Ergo gerade mit ehemaligen Mitarbeiten, die mehr Geld wollten. Beteiligt war auch ein wohlhabender Investor. Die Ergo fühlte sich genötigt und zeigte den Mann an. Der wehrt sich nun und fordert eine Milliarde Euro Schadensersatz von der Ergo-Mutter Munich Re.

Von Klaus Ott

Verbraucherschützer: Ergo-Prüfung veröffentlichen
Neuer Vertriebschef Wiswesser

Ein Aufräumer für Ergo

Sexsause in Budapest, Skandale ohne Ende, ständig schlechte Presse - die Arbeit bei Ergo muss in letzter Zeit mitunter belastend gewesen sein. Nun wirft der Vertriebsvorstand hin. Sein Nachfolger Rolf Wiswesser, bisher Deutschlandchef von AWD, soll beim Düsseldorfer Versicherungskonzern ordentlich aufräumen.

Von Alina Fichter und Hans-Jürgen Jakobs

Ergo
Konsequenzen des Ergo-Skandals

Es wird eng für Herrn Kaiser

Eine Sex-Party der Tochter Hamburg Mannheimer hat den Ruf von Deutschlands zweitgrößtem Versicherer Ergo ramponiert. Nun drohen Konsequenzen: Ergo-Chef Torsten Oletzky setzt einen Arbeitskreis ein, der sich um die Zukunft der Tochter kümmern soll - "ohne Denkverbote".

Titanic Satirist Calls For Public Ridicule Of Ergo Insurance Company 5 Bilder
Happening vor der Ergo-Zentrale

Mit Sekt gegen den Sex-Skandal

Protest gegen den Sex-Skandal: Der Satiriker Martin Sonneborn hatte zum Happening vor der Ergo-Zentrale aufgerufen. Und es sind tatsächlich Demonstranten mit Bademänteln und Sektflaschen aufgetaucht - wenn auch nur wenige. Die besten Bilder im Überblick.

Ergo - Zentrale
Ergo-Versicherung

Zu viel des Schlechten

Die Ergo-Versicherung hat zuletzt für Negativ-Schlagzeilen gesorgt. Dummerweise zu oft. Die Finanzaufsicht Bafin droht dem Konzern nun mit einer Sonderprüfung - wegen der schlechten Medienberichte.

Martin Sonneborn ist Vorsitzender der "Partei"
Happening vor der Ergo-Zentrale

Protest in Bademänteln

Ergo wird immer wieder vom Sexskandal eingeholt: Jetzt hat der Satiriker Martin Sonneborn über Facebook zum Happening vor der Ergo-Zentrale aufgerufen. Knapp 400 Personen haben bereits zugesagt - und sie werden wohl nicht in normaler Kleidung kommen.

Von Harald Freiberger

CEO of German reinsurer Munich Re Bomhard gestures during shareholder' meeting in Munich
Munich-Re-Chef Nikolaus von Bomhard

"Eine Staatsanleihe ist nicht mehr das, was sie mal war"

Nikolaus vom Bomhard ist der Vorstandschef von Munich Re, dem weltweit größten Rückversicherer. Im Gespräch mit der "Süddeutschen Zeitung" kritisiert er das schlechte Management der europäischen Schuldenkrise, warnt er vor einem "Anlagenotstand" für Unternehmen und Privatleute - und erklärt er, wie er mit dem Sex-Skandal der Tochtergesellschaft Ergo umgehen möchte.

Ergo zeigt Ex-Manager an

Nachspiel einer Lustreise

Prostituierte für Versicherungsvertreter - aus Sicht der Ergo-Versicherung ist das Untreue, was ihre Vertriebsmanager in einem Budapester Hotel trieben. Jetzt hat das Unternehmen zwei Ex-Mitarbeiter angezeigt.

Bafin nimmt Ergo unter die Lupe
Ergo-Konzern nach Sex-Party-Skandal

Wein, Weib und Versicherungsvertreter

Seit die Sex-Partys von 2007 öffentlich wurden, will der Versicherer Ergo die Firmenkultur ändern. Das wird schwierig - Vertreter der Tochter HMI werden wohl immer noch mit Reisen, Alkohol und Frauen motiviert. Dafür müssen sie gar nicht erst nach Budapest reisen.

Von Kristina Läsker

Ergo - Zentrale
Ergo-Versicherung

Klingelstreich eigener Art

Herr Kaiser mit Tarnkappe: Vertreter des Skandalversicherers Ergo geben sich an Haustüren als Mitglieder eines Sozialvereins aus - und täuschen so Kunden.

Von Alina Fichter

Ergo soll bei Riester-Renten getrickst haben
Versicherungskonzern Ergo

Für die Provision falsch beraten

Neue Vorwürfe gegen Ergo: Nach den Sex-Eskapaden gibt der Versicherungskonzern nun einen weiteren Fehltritt zu. Tausende Kunden seien mangelhaft beraten worden. In einem weiteren Fall habe Ergo von falsch berechneten Verträgen gewusst - aber jahrelang nichts dagegen unternommen.