Epstein Files

Was in dem neuen Datensatz steht: ein Überblick

Mehr als drei Millionen Dokumente: Die Ermittlungsakten zum Sexualstraftäter Jeffrey Epstein sind längst nicht ausgewertet. Doch sie bringen weitere prominente Persönlichkeiten in eine unbequeme Lage.

SZ PlusVon Charlotte Walser

Spurensuche im Aktenchaos

Urlaubsfotos, halb geschwärzte Telefonlisten und dazwischen Hinweise auf schwersten sexuellen Missbrauch: warum eine systematische Auswertung der Epstein-Akten so schwierig ist.

SZ PlusVon Vivien Götz

Weitere Artikel

Sexueller Missbrauch von Frauen
:„Es gibt komplette Macht und die Möglichkeit, Dinge an einer Frau als völlig wehrlosem Objekt zu tun“

Der Fall Pelicot, die Epstein-Files: Warum begehen Männer schwere Sexualverbrechen? Nahlah Saimeh ergründet als forensische Psychiaterin deren Motive. Ein Gespräch über Sexualität, Gewalt gegen Frauen und Vorsichtsmaßnahmen.

SZ PlusInterview von Susi Wimmer

Architektur
:Image mies, Preisgeld gut

Der Pritzker-Preis für Architektur gilt wegen der Verstrickung seines Stifters in den Epstein-Skandal als toxisch. Angenommen hat ihn nun trotzdem jemand: der Chilene Smiljan Radić.

Von Gerhard Matzig

Podcast-Serie über Jeffrey Epstein
:Epsteins Opfer

Wer waren die Mädchen, die Epstein vergewaltigte, und wie kam er an sie ran? Teil eins unserer Podcast-Serie über die Epstein-Files.

Von Felicitas Kock und Timo Nicolas

USA
:Putin und Trump telefonieren zu Iran und Ukraine

Der russische Präsident habe dem US-Präsidenten Vorschläge zu einer baldigen Beendigung des Iran-Krieges gemacht, teilt Putins außenpolitischer Berater mit. Auch über die Ukraine sei gesprochen worden.

Alle Entwicklungen im Liveblog

Epstein-Akten
:Justizministerium veröffentlicht verspätet Dokumente mit Vorwürfen gegen Trump

Eine Frau beschuldigt US-Präsident Trump, sie als Jugendliche sexuell missbraucht zu haben. Nun sind die Protokolle ihrer Aussagen mit den Einzelheiten öffentlich.

Von Charlotte Walser

Politische Einflussnahme
:Jeffrey Epsteins Interesse an der Slowakei

Ein hochrangiger slowakischer Diplomat stand in engem Austausch mit dem Sexualstraftäter Jeffrey Epstein. Es ging um Frauen und um politische Einflussnahme – auch auf Ministerpräsident Robert Fico. Die Regierung blockiert Untersuchungen.

SZ PlusVon Viktoria Großmann

Andrew Mountbatten-Windsor
:Der Lieblingssohn der Queen

Solange Elizabeth II. noch lebte, hielt sie schützend ihre Hand über Andrew. Selbst dann noch, als seine Verbindungen zum pädokriminellen Netzwerk Jeffrey Epsteins öffentlich wurden. Über ein besonderes Mutter-Sohn-Verhältnis.

SZ PlusVon Alexander Menden

Epstein-Enthüllungen
:Wenn der berühmteste Denker der Linken lieber wegsehen will

Die freigegebenen Akten zeigen es: Noam Chomsky, Sprachwissenschaftler, Imperialismuskritiker und moralisches Gewissen der amerikanischen Intellektuellen, hielt bis zuletzt zu seinem Freund Jeffrey Epstein. Was bleibt von seinem Ruf?

SZ PlusVon Thomas Steinfeld

Fall Epstein
:„Plötzlich sind wir alle kleine Strafermittler“

Täglich kommen neue Details zu den Epstein-Akten ans Tageslicht. Rechtsexperten und ehemalige Strafverfolger in den USA sehen das mit gemischten Gefühlen. Sie erinnern an die Grundsätze des Rechtssystems.

Von Charlotte Walser

Epstein-Akten
:Bill Clinton: „Ich habe nichts gesehen und nichts Falsches getan“

Der ehemalige demokratische Präsident ist rund sechs Stunden lang befragt worden. Was er genau sagte, war unter Demokraten und Republikanern danach umstritten. Letztere prüfen nun eine Meineid-Anklage gegen Hillary Clinton.

SZ PlusVon Peter Burghardt und Charlotte Walser

USA
:Bill Clinton wird im Fall Epstein befragt und weist Vorwürfe zurück

Der Ex-Präsident stellt sich in einem Ausschuss Fragen zu Flügen, Fotos und Kontakten mit dem Sexualstraftäter Epstein. Von dessen kriminellen Aktivitäten habe er nichts gewusst, wehrt sich Clinton.

Alle Entwicklungen im Liveblog

MeinungEpstein und die Wissenschaftler
:Erst hinsehen, dann Geld annehmen

Millionenspenden, illustre Runden – und später großes Bedauern. Der Fall Epstein zeigt, dass Forschende die Nähe zu Geldgebern als Risiko begreifen müssen, nicht als Chance.

Kommentar von Felix Hütten

USA
:Die falsche Zeugin

Hillary Clinton bezeichnet ihre Anhörung als Schmutzkampagne und macht den Abgeordneten Vorwürfe, weil sie nicht diejenigen befragen, „die in den Epstein-Akten am häufigsten vorkommen“. Am Freitag muss ihr Mann Bill Clinton aussagen.

SZ PlusVon Peter Burghardt

„Maybrit Illner“
:„Bleiben wir noch eine Sekunde bei den Opfern“

Maybrit Illner möchte im ZDF statt immer nur über die Täter endlich über die Frauen sprechen, die Jeffrey Epstein missbrauchte. Gute Idee.

SZ PlusVon Marie Gundlach

Epstein Files
:Børge Brende tritt als Chef des Weltwirtschaftsforums zurück

Der ehemalige norwegische Außenminister hatte offenbar falsche Angaben zu seinen Kontakten zum Sexualstraftäter Epstein gemacht. Jetzt verlässt er seinen Posten in Davos.

Von Alex Rühle

Epstein Files
:Chef des Weltwirtschaftsforums tritt zurück

Der Rücktritt steht in Zusammenhang mit Untersuchungen zu den Kontakten Brendes zum verurteilten Sexualstraftäter Jeffrey Epstein.

Mediale Berichterstattung
:Die Epstein Files sind kein Serienplot

Seit alle Welt in den Epstein Files herumklicken kann, entstehen reißerische True-Crime-Erzählungen auf Social Media. Die Grusel-Faszination erschwert aber den Blick, auf das, was wirklich war – und auf das strukturelle Versagen.

SZ PlusVon Leni Karrer

Epstein Files
:Bill Gates gibt Affären mit zwei russischen Frauen zu

Laut Medienberichten betonte der Microsoft-Mitgründer den Mitarbeitern seiner Gates Foundation gegenüber, nichts Illegales getan zu haben. Er bedauere aber seine Verbindungen zu Jeffrey Epstein.

Epstein-Ermittlungen
:Festnahme Mandelsons belastet britische Regierung

Seine Verstrickung in den Epstein-Skandal kostete Peter Mandelson das Amt als Botschafter in Washington. Nun hat die Polizei ihn neun Stunden lang befragt. Und die Briten wollen wissen: Was hat Premier Starmer gewusst?

SZ PlusVon Martin Wittmann

MeinungEpstein Files
:Es ist Zeit für einen alternativen Nobelpreis in der Architektur

Tom Pritzker will trotz der Epstein-Enthüllungen Präsident der Hyatt Foundation bleiben, die den Pritzker-Preis finanziert. Warum der wichtigste Architektur-Preis der Welt sich neu erfinden muss, wenn er seine Würde bewahren möchte.

SZ PlusVon Gerhard Matzig

Epstein-Skandal
:Ehemaliger britischer Botschafter Mandelson auf Kaution frei

Der ehemalige Diplomat steht im Verdacht, sensible Informationen an den verstorbenen US-Sexualstraftäter weitergegeben zu haben. Ihm wird Amtsmissbrauch vorgeworfen.

Britische Monarchie
:Noch nie waren die Rufe nach Reformen so laut

Die britischen Royals genießen eine Art feudale Immunität, zentrale Gesetze betreffen sie nicht. Nach der Festnahme von Andrew lassen sich diese Traditionen kaum noch aufrechterhalten.

SZ PlusVon Alexander Menden

Epstein-Skandal
:Britische Regierung erwägt, Andrew aus Thronfolge zu streichen

Noch steht Andrew Mountbatten-Windsor an achter Stelle der Thronfolge im Vereinigten Königreich. Die britische Regierung könnte das ändern – und arbeitet an einem entsprechenden Gesetz.

MeinungHorsch
:Donnerstagabend in London

Großbritannien
:Wie es mit Andrew und den Ermittlungen gegen ihn weitergeht

Zwölf Stunden lang war der britische Ex-Prinz in Polizeigewahrsam, bis er freigelassen wurde. Was heißt das? Kann er ins Gefängnis kommen? Die wichtigsten Fragen und Antworten.

SZ PlusVon Joshua Beer und Nadja Lissok

Andrew Mountbatten-Windsor
:Shakespeare für Arme

Als Royalist ist man einiges gewohnt, aber der fast beispiellose Untergang des Prinzen Andrew in Sandringham trifft besonders. Denn hier kommt zum Widerlichen das Hochprofane.

SZ PlusVon Willi Winkler

Podcast: „Auf den Punkt“
:Ehemaliger Prinz Andrew festgenommen / Merz vor CDU Parteitag

Der Bruder des britischen Königs soll geheime Dokumente an Jeffrey Epstein weitergeleitet haben. In Stuttgart trifft sich die CDU zum Parteitag.

Podcast von Alexander Menden, Henrike Roßbach und Leopold Zaak

Epstein und die Forschung
:„Man sollte nichts machen, nur weil es das eigene Ego streichelt“

In den veröffentlichten Unterlagen zum Fall Epstein tauchen auch viele Spitzenforscher auf. Wie kam es dazu, und hätten sie genauer hinschauen müssen? Ein Gespräch mit dem Soziologen und Eliten-Experten Michael Hartmann.

SZ PlusInterview von Marlene Weiß

Andrew Mountbatten-Windsor
:Eine Festnahme für die Geschichtsbücher

Seit Jahrhunderten ist kein Mitglied des britischen Königshauses festgenommen worden. Dann halten an einem Februarmorgen Polizeiwagen vor Andrews Unterkunft in Sandringham. Über einen Tag von historischer Tragweite.

SZ PlusVon Alexander Menden

Epstein Files
:Jeffrey Epstein und die Abgründe Norwegens

Die Norweger sahen sich immer als die Guten, aber was da jetzt mit den Epstein Files über das Land hereinbricht, erschüttert ihr Selbstbild fundamental. Und mittendrin im schmierigen Sumpf: Lichtfiguren der norwegischen Diplomatie.

SZ PlusVon Alex Rühle

Epstein Files
:Frauen quälen und Kunst sammeln

Einer der wichtigsten Geldgeber Epsteins war Leon Black: Milliardär, Großsammler und Mitglied des Aufsichtsrats des Museum of Modern Art. Warum diese Beziehung die Museumswelt erschüttern könnte.

SZ PlusVon Jörg Häntzschel

Pritzker-Architekturpreis
:Dröhnendes Schweigen

Tom Pritzker gibt wegen seiner Verwicklung in den Epstein-Skandal seinen Posten als Hyatt-Vorstand auf. Was wird jetzt aus dem Nobelpreis der Architektur, der seinen Namen trägt?

SZ PlusVon Gerhard Matzig

Sommerspiele 2028
:Der Olympia-Chef als Störfaktor

Weil er in den Epstein-Files vorkommt, wird Casey Wasserman dazu gedrängt, seine Berateragentur zu verkaufen. Chef der Olympischen Sommerspiele 2028 will er aber bleiben. Wie passt das zusammen?

Von Johannes Knuth

ExklusivEpstein Files
:Hat Johan Eliasch über mögliche Kontakte zu Jeffrey Epstein gelogen?

Der Milliardär Johan Eliasch, IOC-Mitglied und Präsident des Ski-Weltverbands Fis, kommt in den Epstein Files vor. Er selbst sagt: Es gab keinen Kontakt. Die Dokumente legen eine andere Geschichte nahe.

SZ PlusVon Thomas Kistner und Johannes Knuth

Epstein-Akten
:Dritter Rücktritt in Starmers Umfeld

Gleich zwei Rücktritte aus seinem engsten Kreis musste der britische Premier zuletzt hinnehmen. Nun verabschiedet sich auch Kabinettsekretär Wormald.

MeinungJeffrey Epstein
:Niemand soll sagen, er habe von nichts gewusst

All die Prominenten, die wegen der Akten jetzt zurücktreten oder sich entschuldigen: Spätestens seit 2008 war bekannt, dass Epstein ein Sexualverbrecher war. Womit man wieder bei Trump wäre. Er soll sogar schon 2006 gesagt haben: „Jeder wusste, dass er das tut.“

SZ PlusKommentar von Felicitas Kock

Epstein-Akten
:„Mysteriöse Schwärzungen“

US-Abgeordnete durften sich die zuletzt veröffentlichten Epstein-Akten unbearbeitet ansehen und sind irritiert, wie viel da verheimlicht wird. Auch Trump kommt wieder in Erklärungsnot.

SZ PlusVon Peter Burghardt

Profil
:Howard Lutnick könnte der Erste aus Trumps Hofstaat sein, der über die Epstein-Akten stürzt

Der US-Handelsminister ist in der Zollpolitik der Mann fürs Grobe. Nun wird ihm eine folgenreiche Lüge vorgeworfen.

SZ PlusVon Reymer Klüver

Epstein Files
:Wieder sind die Frauen nichts als „Material“

Sie wurden wie Waren angeboten: In den Epstein Files lässt sich nachlesen, wie Männer über die Mädchen gesprochen haben, die sie missbrauchten. Was die Weltöffentlichkeit jetzt an den Akten fesselt, sind die Täter - das Schicksal der Opfer gerät dabei einmal mehr zur Nebensache.

SZ PlusVon Jörg Häntzschel

Fall Epstein
:Republikaner fordert Rücktritt von US-Minister

Der republikanische Kongressabgeordnete Thomas Massie hat im Zusammenhang mit dem Fall Epstein den Rücktritt von US-Handelsminister Howard Lutnick gefordert. Wenn man den Informationen aus den Akten rund um den gestorbenen Sexualstraftäter Jeffrey ...

Epstein-Akten
:Jeffrey Epstein und seine königlichen Freunde

Gleich mehrere Königshäuser sind wegen Kontakten zu dem verurteilten Sexualstraftäter in Misskredit geraten. William und Kate äußern sich nun erstmals öffentlich zu den Enthüllungen – in knappen Worten, und doch sehr vielsagend.

SZ PlusVon Alexander Menden

Jack Lang
:Frankreichs berühmtester Kulturpolitiker stürzt über Epstein-Akten

Jack Lang und seine Tochter waren in Millionen-Deals mit dem verstorbenen Sexualstraftäter Jeffrey Epstein verwickelt. Die Justiz ermittelt.

Von Oliver Meiler

Podcast: „Auf den Punkt“
:Epstein-Akten: Trump, Clinton, Gates – und wer noch?

Mehr als drei Millionen neue Dokumente umfasst die letzte Tranche der Epstein-Akten. Was steht drin?

Von Johannes Korsche und Charlotte Walser

USA
:Ein Leben voller Fragezeichen

Wie Jeffrey Epstein, ein Mathelehrer aus Brooklyn, zu sagenhaftem Reichtum kam – und zum bekanntesten Sexualstraftäter Amerikas wurde.

SZ PlusVon Boris Herrmann

Epstein-Dokumente
:Norwegens Polizei ermittelt gegen Spitzenpolitiker und Diplomaten

Schlüpfrige Mails, Arztrechnungen und Urlaube in Epsteins Villa: Mehrere norwegische Politiker und Diplomaten hatten wohl jahrelang engen Kontakt zu dem Sexualstraftäter.Alles nur wegen schlechten Urteilsvermögens?

SZ PlusVon Alex Rühle

ExklusivBankgeschäfte
:Was wollte Epstein am Rhein?

Der verstorbene Sexualstraftäter versuchte 2009 die Kölner Privatbank Sal. Oppenheim zu kaufen. Dabei ging es ihm wohl nicht nur um ein lukratives Investment – er wollte sich offenbar dem Zugriff der US-Behörden entziehen.

SZ PlusVon Petra Blum, Anna Klühspies, Verena von Ondarza und Meike Schreiber

Epstein-Skandal
:Wie Epstein sein Netz in Paris strickte

Eine Wohnung von 800 Quadratmetern, gleich am Triumphbogen: Dort residierte der Sexualstraftäter während seiner häufigen Frankreich-Aufenthalte. Zum berühmten früheren Kulturminister Jack Lang pflegte er offenbar eine besondere Nähe.

Von Oliver Meiler

MeinungEpstein Files
:Ist das noch Aufklärung oder schon Voyeurismus?

Die Veröffentlichung der Dokumente über den Sexualstraftäter sollte mächtige Männer zur Strecke bringen. Doch auch Daten vieler Opfer wurden damit öffentlich – eine verantwortungslose Schlamperei.

SZ PlusKommentar von Lena Kampf

Aktuelles Lexikon
:Epstein Files

Das Konvolut von mehr als sechs Millionen Aktenseiten, Videos und Fotografien lässt Monarchien erzittern und zwingt Politiker zu Rücktritten.

Von Reymer Klüver

Großbritannien
:Epstein-Mails von Ex-Minister Mandelson setzen Starmer zu

„Du bist soooooo hinterhältig“: Die Epstein-Akten belegen eine fragwürdige Nähe zwischen dem früheren britischen Minister Peter Mandelson und Jeffrey Epstein. Wie viel wusste der Premier davon?

SZ PlusVon Michael Neudecker

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