Entwicklungspolitik

Alles zum Thema

MeinungEntwicklungspolitik
:Die Welt brennt, aber Deutschland spart an der Feuerwehr

Kommentar von Michael Bauchmüller
Portrait Korrespondent, Parlamentsredaktion Berlin Michael Bauchmüller

ExklusivEntwicklungshilfe
:Globale Solidarität – offenbar passé

Mit Zusagen für die Entwicklungshilfe nahmen es Union und SPD schon im Koalitionsvertrag nicht so genau. Jetzt zeigen Berechnungen, wie sehr Deutschlands Unterstützung für die Welt abgesackt ist.

SZ PlusVon Michael Bauchmüller

MeinungEntwicklungszusammenarbeit
:Das kann sich für Deutschland noch rächen

Die Bundesrepublik muss sparen – und tut dies unter anderem auf Kosten der Ärmsten der Welt. Welch eine verhängnisvolle Entwicklung.

SZ PlusKommentar von Joachim Käppner

Pop
:Hilfe für Kinder klang selten besser

Der Sampler „Help (2)“ sammelt wieder Geld für Opfer von Kriegsgräueln. Quasi alle relevanten Popstars machen mit. Die Musik ist fantastisch. Und die Aktion leider nötiger denn je.

SZ PlusVon Jakob Biazza

Solidarität mit dem globalen Süden
:Olchinger gründen Stiftung für ihre Entwicklungshilfe-Projekte

Seit Jahren unterstützen Initiativen aus der Stadt Menschen in Afrika, Lateinamerika und Südostasien. Die Treuhandstiftung „Olching für die eine, unsere Welt“ soll diese Arbeit nun fördern.

Von Ingrid Hügenell und Stefan Salger

Bundesentwicklungsministerium
:Wie Entwicklungshilfe künftig der deutschen Wirtschaft nützen soll

Weil sie mit weniger Geld auskommen muss, sortiert Reem Alabali Radovan die Arbeit ihres Ministeriums neu. Die Hilfen sollen stärker „wertegeleitet und interessengeleitet“ vergeben werden.

SZ PlusVon Michael Bauchmüller

MeinungEntwicklungszusammenarbeit
:Die Ministerin ergreift die Flucht nach vorn

Weil ihr Etat schrumpft, setzt Ressortchefin Reem Alabali Radovan die Prioritäten neu. Wenn der Plan aufgeht, sichert das auch die Zukunft ihres Hauses.

SZ PlusKommentar von Michael Bauchmüller

Eine Million Brillen für die Welt
:Das Ein-Dollar-Wunder von Erlangen

Der Familienvater Martin Aufmuth war verbeamteter Lehrer, für eine Idee hat er das aufgegeben. Er sorgt dafür, dass Menschen in ärmeren Ländern günstige Brillen bekommen. Eine Weltgeschichte.

SZ PlusInterview von Olaf Przybilla

UN-Entwicklungsprogramm
:„Krieg ist immer Entwicklung rückwärts“

Belgiens Ex-Premier Alexander De Croo beginnt den Job als oberster Entwicklungshelfer der Vereinten Nationen in Zeiten massiver Umbrüche. Für Deutschland liege darin eine Chance, findet er.

SZ PlusInterview von Michael Bauchmüller und Sina-Maria Schweikle

Konflikte
:520 Millionen Kinder in Not

Jedes fünfte Kind ist 2024 in einem Konfliktgebiet aufgewachsen. Einer Analyse der Hilfsorganisation „Save the Children“ zufolge waren es etwa 520 Millionen Kinder, und damit 47 Millionen mehr als 2023 und so viele wie noch nie seit der erstmaligen ...

Thilo Bodes Plädoyer
:Mehr Krawall, bitte!

Ex-Greenpeace-Chef und Foodwatch-Gründer Thilo Bode, 78, hat seine Autobiografie geschrieben. Er gibt ein paar Fehler zu und übt scharfe Kritik an der westlichen Entwicklungshilfe. Für die heutige Umweltbewegung hat er Tipps.

SZ PlusRezension von Thomas Hummel

Globales Milliardengeschäft
:Die Methoden der Müllmafia

Der Reporter Alexander Clapp hat sich auf die Spuren des Wohlstandsmülls aus reichen Industriestaaten begeben. Er erzählt eine gruselige Geschichte, die alle Verbraucher kennen sollten.

Rezension von Judith Raupp

Globale Ernährung
:Die Welt versagt im Kampf gegen den Hunger

Unterernährte Kinder haben kaum Aussicht, ihrem Martyrium schnell zu entkommen. Berechnungen der Welthungerhilfe zeigen, wie nötig ein neuer Anlauf wäre, Not zu lindern. Stattdessen kürzen reiche Länder ihre Hilfsgelder.

SZ PlusVon Arne Perras

Rohstoffe
:Die Wirtschaft will bei der Entwicklungshilfe mitreden

Das Entwicklungsministerium möchte die Industrie enger einbinden und sich stärker um begehrte Rohstoffe kümmern. Doch Wirtschaftsverbände fordern mehr.

SZ PlusVon Michael Bauchmüller

Entwicklungshilfe
:Wie sich die Entwicklungshilfe ändern muss

Die USA haben angefangen, andere folgen, auch Deutschland: Überall werden Entwicklungshilfe-Programme gekürzt. Wie soll es weitergehen? Die Ökonomin Rachel Glennerster fordert vor allem eines.

SZ PlusInterview von Nils Althaus

Entwicklungspolitik
:Die Ministerin, die dem Leid machtlos gegenübersteht

Entwicklungsministerin Reem Alabali Radovan ist eigentlich dafür zuständig, Hoffnung zu machen. Im Westjordanland aber stößt sie schnell an Grenzen. Es ist eine Reise, die schmerzhafter nicht sein könnte.

Von Michael Bauchmüller

Humanitäre Hilfe
:„Wenn Gaza die Zukunft des Krieges ist, dann habe ich Angst um die Zukunft der Menschheit“

Wo gekämpft und gestorben wird, sind die Helfer vom Internationalen Roten Kreuz nicht fern. Doch nun fühlen sich die Helfer in der Klemme: Die Krisen nehmen weltweit zu, das Geld aber wird überall gestrichen. Und es droht ein Dammbruch.

SZ PlusInterview von Michael Bauchmüller und Sina-Maria Schweikle

Weniger Entwicklungshilfe
:„Das ist ein Flächenbrand. Und Deutschland macht mit“

Weltweite Notlagen nehmen zu – und die Hilfsgelder ab. Auch im geplanten Bundeshaushalt drohen hier die schärfsten Kürzungen. Die Leidtragenden sind die Ärmsten, warnen Hilfsorganisationen.

SZ PlusVon Michael Bauchmüller

Entwicklungshilfe
:Erklärung von Sevilla ohne USA

Die Weltgemeinschaft hat in offenem Widerspruch zur Position von US-Präsident Donald Trump verstärkte Bemühungen bei der Armutsbekämpfung vereinbart. Die US-Regierung steht multilateraler Kooperation und den UN-Zielen für eine nachhaltige ...

Förderbank KfW
:„Wir sind ein Land der Erfinder. Aber wir könnten noch mehr ein Land der Unternehmer sein“

Stefan Wintels, Chef der staatlichen Förderbank KfW, über die wirtschaftlichen Chancen Deutschlands, die neue Rüstungsförderung und die Kritik an seinem Gehalt und Radwegen in Peru.

SZ PlusInterview von Meike Schreiber und Markus Zydra

Bericht von Welthungerhilfe und Terre des Hommes
:Kritik an Kürzungen bei Entwicklungshilfe

Die Welthungerhilfe und die Kinderrechtsorganisation Terre des Hommes kritisieren die Kürzung der Mittel für humanitäre Hilfe und Bekämpfung von Armut und Hunger scharf. Im vergangenen Jahr habe Deutschland erstmals seit fünf Jahren das ...

Globaler Süden
:Schulden abbezahlen statt Schulen bauen

Viele Staaten haben kein Geld für die Krankenversicherung und Bildung ihrer Bürger, weil sie zu viele Kredite bedienen müssen. Experten fordern einen Schuldenerlass.

SZ PlusVon Markus Zydra

Wohltätigkeit
:Das Ende der Gates-Stiftung naht

Die größte private Stiftung der Welt will ihr Geld bis 2045 ausgeben. So gleicht sie einen Teil der Kürzungen in der US-Entwicklungshilfe aus. Initiator Bill Gates kritisiert Trump und Elon Musk deutlich.

Von Helmut Martin-Jung

Krise der Entwicklungshilfe
:„Die Welt schaut auf Deutschland“

Ziehen sich die USA dauerhaft aus der Entwicklungshilfe zurück, könnte Deutschland zum größten Geldgeber der Welt werden. Die Erwartungen sind hoch, doch Deutschland spart.

Von Berit Uhlmann

MeinungKoalitionsgespräche
:Deutschland muss sein Ministerium für Entwicklungspolitik unbedingt behalten

Die Union möchte das Ressort dem Außenamt eingliedern. Das klingt plausibel und nach weniger Bürokratie. Tatsächlich aber wäre es ein großer strategischer Fehler, gerade in dieser Zeit.

SZ PlusKommentar von Michael Bauchmüller

Koalitionsverhandlungen
:Braucht es ein Entwicklungsministerium?

Warum die Union die Entwicklungshilfe im Auswärtigen Amt ansiedeln will, während die SPD dagegen ist – und die Hilfsorganisationen alarmiert sind.

Von Daniel Brössler

ExklusivNachhaltigkeitsziele
:Ehemalige Staats- und Regierungschefs appellieren an künftige Koalitionäre

In Berlin verhandeln Union und SPD nun auch über die künftige Entwicklungspolitik. Weil die in vielen Ländern zurückgefahren wird, wächst die Verantwortung Deutschlands – findet eine Gruppe einstiger Spitzenpolitiker.

Von Michael Bauchmüller

Krieg im Ostkongo
:Entwicklungsministerium fährt Hilfe für Ruanda zurück

Als Reaktion auf die Rolle Ruandas im Bürgerkrieg in der Demokratischen Republik Kongo fährt Deutschland die Entwicklungshilfe für das zentralafrikanische Land zurück. „In Abstimmung mit Partnern wird Deutschland die bilaterale Zusammenarbeit mit ...

Globaler Süden
:Wie die hohe Schuldenlast  Entwicklungsländer in den Abgrund reißt

Fachleute sprechen von einem perfekten Sturm: Seitdem die Niedrigzins-Phase vorbei ist, sind Entwicklungsländer in einem Strudel aus Krediten zu immer schlechteren Konditionen gefangen. Eine Datenanalyse der SZ zeigt: Das bringt einige Länder an den Kollaps.

SZ PlusVon Anna Lea Jakobs

Entwicklungspolitik
:Ärzte für Syrien

Nicht nur wegen Donald Trump ist die Entwicklungshilfe in der Defensive – auch im deutschen Wahlkampf spielt sie kaum eine Rolle. Wie wichtig sie ist, zeigt eine deutsch-syrische Klinikpartnerschaft.

Von Michael Bauchmüller

Aktuelles Lexikon
:Entwicklungshilfe

Einst ein gebräuchlicher Begriff, der allerdings nur in eine Richtung weist – vom großzügigen Geber zum bedürftigen Nehmer – und deshalb einem anderen weichen musste.

Von Andrea Bachstein

MeinungEntwicklungshilfe
:Hier hat Donald Trump einen Punkt, wieder einmal

Wenn der amerikanische Präsident die Behörde USAID quasi schließt, dann ist das schlimm für Millionen arme Menschen in der Welt. Und zugleich ist die Frage erlaubt: Was passierte eigentlich mit dem Geld?

SZ PlusKommentar von David Pfeifer

SZ-Podcast "Auf den Punkt"
:Schließung von USAID: Ganz Reiche gegen ganz Arme

US-Präsident Donald Trump schafft die Behörde für Entwicklungshilfe ab. Welche Auswirkungen hat das in den USA und weltweit?

Von Fabian Fellmann und Lars Langenau

MeinungMigration
:Wahre Hilfe kennt keine Bedingungen

Der FDP-Chef möchte Entwicklungshilfe an die Bereitschaft zu Rückführungsabkommen knüpfen. Das träfe garantiert die Falschen – und würde das Problem nicht lösen, sondern nur vergrößern.

SZ PlusKommentar von Michael Bauchmüller

Schwellenländer
:Weltbank erwartet weniger Wachstum

Die Schwellen- und Entwicklungsländer haben über Jahrzehnte das globale Wachstum angefeuert – doch nun mehren sich dort ungünstige Rahmenbedingungen.

SZ PlusMarkus Zydra

MeinungArmut
:Die G 20 gründen eine Allianz gegen den Hunger. Hört sich gut an

Aber ist es auch ernst gemeint? An brauchbaren Ideen hat es beim Gipfel in Rio de Janeiro jedenfalls nicht gemangelt. Die Frage ist, wofür die Länder ihr Geld ausgeben wollen.

SZ PlusKommentar von Arne Perras

Cop29
:Arme Länder fordern Billionen fürs Klima

Bei der Weltklimakonferenz in Aserbaidschan wollen die Entwicklungsländer 1300 Milliarden US-Dollar, „um den Planeten zu retten“. Und das jedes Jahr. Woher soll so viel Geld kommen?

Von Thomas Hummel

ExklusivEntwicklungshilfe
:Mehr Exporte, mehr Arbeitsplätze

Wenn Deutschland andere Länder unterstützt, stärkt das auch die heimische Wirtschaft, zeigt eine Studie. Doch die Deutsche Entwicklungshilfe steht vor einem Einschnitt.

SZ PlusVon Ann-Marlen Hoolt

ExklusivEntwicklungshilfe
:Fördergeld gegen die Gleichstellung

In vielen Ländern Afrikas wendet sich die katholische Kirche offensiv gegen Schwangerschaftsabbrüche, Aufklärungsunterricht an Schulen und Homosexuelle. Finanzielle Unterstützung für ihre Lobbyarbeit kommt auch von der Bundesregierung. Die steht vor einem Dilemma.

SZ PlusVon Leonard Scharfenberg

Unterernährung
:Nur noch 136 Jahre hungern

Zahlen der Welthungerhilfe zeigen: Die Lage verbessert sich kaum noch. Das Ziel der UN, die Welt bis 2030 vom Hunger zu befreien, rückt in sehr weite Ferne. Und jetzt kürzt die Bundesregierung auch noch die Gelder für humanitäre Hilfe.

SZ PlusVon Leonard Scharfenberg

MeinungDeutschland
:Wer hier spart, spart an der eigenen Sicherheit

Na klar, bei der Entwicklungshilfe könnte vieles besser laufen - zu viele Zuständige, zu wenig Koordination, dafür ohne langfristigen Plan. Alles verzichtbar also in Zeiten leerer Kassen? Ganz im Gegenteil.

SZ PlusKommentar von Michael Bauchmüller

Melinda French Gates
:Die zweite Trennung

Bill Gates und Melinda French Gates hatten sich 2021 scheiden lassen. Jetzt steigt die 59-Jährige aus der gemeinsamen Stiftung aus - und bekommt 12,5 Milliarden Dollar.

Von Kathrin Werner

MeinungEntwicklungshilfe
:Germany First - das ist keine kluge Politik

Der knappen Mittel wegen stellt der Finanzminister die deutsche Hilfe für das Ausland infrage. Damit bedient er eine gefährliche Stimmung. Aber über die Ziele des Engagements nachzudenken, schadet trotzdem nicht.

SZ PlusKommentar von Michael Bauchmüller

Bundeshaushalt
:Ministerien widersetzen sich Lindners Sparvorgaben

Annalena Baerbock von den Grünen meldet für den Haushalt 2025 gut zwei Milliarden mehr an, als ihr der Finanzminister zugestehen will. Auch SPD-Häuser gehen über dessen Vorgaben hinaus.

SZ PlusVon Markus Balser, Michael Bauchmüller und Paul-Anton Krüger

Entwicklungsbank
:KfW zieht sich weitgehend aus China zurück

Nach 40 Jahren und Milliarden Euro an Krediten will die Bundesregierung China nicht mehr finanziell unterstützen. Damit reagiert sie auch auf Kritik aus den eigenen Reihen.

SZ PlusVon Florian Müller und Meike Schreiber

MeinungEntwicklungspolitik
:Nichts tun ist teurer

Finanzminister wollen sparen, sparen, sparen. Ärmeren Ländern zu helfen, ist allerdings strategisch weitsichtig.

SZ PlusKommentar von Angelika Slavik

UN
:Eine Milliarde Mahlzeiten landen am Tag im Müll

Haushalte in aller Welt werfen laut einer neuen Studie der Vereinten Nationen täglich Lebensmittel weg, die mehr als einer Milliarde Mahlzeiten entsprechen. Gleichzeitig seien mehr als 780 Millionen Menschen auf der Welt von Hunger betroffen, ein ...

ExklusivBundesregierung
:Lindner will Mittel für Entwicklungspolitik drastisch kürzen

Die Sparvorgaben des Finanzministers fallen noch strenger aus als bislang bekannt. Hilfsorganisationen äußern sich entsetzt, die zuständige Ministerin Svenja Schulze wehrt sich. In der Ampel droht erneut Streit.

Von Angelika Slavik

Außenpolitik
:Humanitäre Hilfe in der Krise

Ukraine, Gazastreifen, Jemen, die Not wächst vielerorts, doch die Mittel sinken: Die humanitäre Krisenhilfe steht vor enormen Herausforderungen. Wie geht es weiter, wenn die Finanzierungslücke wächst?

SZ PlusVon Florian Kappelsberger

Indigene Völker
:„Kommt nicht in die Nähe unserer Hügel“

Auf der Insel Groß Nikobar soll das „Hongkong Indiens“ entstehen, so plant es die Regierung. Doch dort wohnt bereits jemand: die Shompen. Über brachiale Entwicklungspläne im Regenwald und die Gefahr, ein Volk von Jägern und Sammlern zu zerstören, das niemand wirklich kennt.

SZ PlusVon Arne Perras

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