Ehegattensplitting

Subventionspolitik
:Der unvernünftige Staat

Wer A will, aber B tut, handelt praktisch irrational. Menschen tun das die ganze Zeit, der Grund ist meist Willensschwäche. Aber welche Ausrede hat die Bundesrepublik?

SZ PlusEssay von Max Muth

Steuern
:So könnte die Reform des Ehegattensplittings aussehen

Bei der Frage, wie Ehepaare besteuert werden sollten, prallen regelmäßig unterschiedliche ideologische Vorstellungen aufeinander. Nun zeigen drei Top-Ökonominnen einen Ausweg auf.

SZ PlusVon Claus Hulverscheidt

Korrektur
:Falsche Tabelle

Was Doppelverdiener-Ehepaare an Steuern einsparen können mit dem bisher gültigen Ehegattensplitting.

Hochzeiten
:Perfekter Horrorstoff

Die Ehe ist objektiv so gerecht wie noch nie. Gleichzeitig gab es nie mehr Filme und Serien, die von grauenhaften Hochzeiten handeln. Was uns das über die Angst der jungen Generationen vor ihrer Freiheit erzählt.

SZ PlusVon Bernhard Heckler

MeinungFamilie und Beruf
:Mehr Erwerbsarbeit für Frauen? Dann bitte auch mehr Sorgearbeit für Männer

Neue Zahlen zeigen: Nur jeder vierte Vater bezieht Elterngeld. Wer will, dass Frauen mehr arbeiten, muss auch darüber sprechen, wie unbezahlte Arbeit zu Hause gerechter verteilt wird.

SZ PlusKommentar von Kerstin Bund

MeinungEhegattensplitting
:Familien fördern statt Ehen subventionieren

Das Ehegattensplitting ist kein neutrales Steuermodell, es ist ein überholtes Privileg. Eine Reform ist deshalb längst überfällig. Familien kann der Staat besser unterstützen.

SZ PlusKommentar von Anna Lea Jakobs

Debatte um Arbeitszeit
:Was eine Reform des Ehegattensplittings wirklich bringt

SPD-Chef Lars Klingbeil will das Ehegattensplitting reformieren, auch die OECD empfiehlt, es abzuschaffen. Die Hoffnung: Viele Frauen würden dann mehr arbeiten. Doch stimmt das wirklich?

SZ PlusVon Kerstin Bund und Anna Lea Jakobs

Ehegattensplitting
:Akute Gefahr einer Verschlimmbesserung

Zu einer Reform des Ehegattensplittings haben nur Männer an die SZ geschrieben. Sie befürchten höhere Belastungen für Familien – und noch ein paar andere Kollateralschäden.

Umfrage
:Ehegattensplitting ist beliebter, als es Klingbeil lieb sein kann

Der Vorstoß des SPD-Chefs, den Steuervorteil für künftige Ehepaare abzuschaffen, stößt auf Kritik – in der Koalition und in der Bevölkerung.

Von Robert Roßmann

MeinungKittihawk
:Vorteile beim Ehegattensplitting

Koalitionspläne
:Wie Klingbeil Deutschland modernisieren will

Ehegattensplitting, Rente, Mehrwertsteuer: Der Vizekanzler hat in seiner Grundsatzrede eine Reformagenda skizziert, die Land und Wirtschaft wieder in Schwung bringen soll. Nicht alles dürfte dem Koalitionspartner gefallen.

SZ PlusVon Bastian Brinkmann, Claus Hulverscheidt und Roland Preuß

Familienpolitik
:Könnte es mehr Kinder geben, wenn das Ehegattensplitting abgeschafft wird?

Seit Jahren wird über die Reform des Ehegattensplittings diskutiert. Eine neue Studie kommt zu überraschenden Ergebnissen.

SZ PlusVon Valerie Höhne

MeinungJobs
:Warum fördert der Staat Teilzeit, wenn er Vollzeit will?

Die Politik beklagt, dass zu viele Menschen zu wenig arbeiten. Sie trägt aber mit Fehlanreizen selbst dazu bei – auf Kosten der Frauen und der Wirtschaft.

SZ PlusKolumne von Frauke Brosius-Gersdorf

MeinungSteuerpolitik
:Die Schweiz stärkt die Gleichstellung von Mann und Frau. Und Deutschland?

Die Eidgenossen wählen eine Besteuerung ab, die ähnlich veraltet ist wie das deutsche Ehegattensplitting. Für viele Frauen lohnt sich Arbeit künftig stärker.

SZ PlusKommentar von Kerstin Bund

MeinungDebatte um Arbeitszeiten
:Schafft die Minijobs ab

Mit den Minijobs verhindert Deutschland das, was es fördern will: Mehrarbeit. Wer die attraktiver machen will, muss die Fehlanreize für geringfügige Beschäftigung beseitigen.

SZ PlusKommentar von Kerstin Bund

Debatte über längere Arbeitszeiten
:Was sich wirklich ändern müsste

Während Teile der CDU vor ihrem Parteitag noch über „Lifestyle-Teilzeit“ diskutieren, sind sich Ökonomen längst einig, was tatsächlich zu mehr Erwerbsarbeit führen würde. Und das steht ziemlich quer zu einigen Positionen der Union.

SZ PlusVon Kerstin Bund

MeinungVom Ehegattensplitting zum Familiensplitting
:Der Steuervorteil sollte sich nach der Zahl der Kinder und alten Menschen bemessen

Das Recht befördert noch immer ein partnerschaftliches Auslaufmodell. Es ist eine Benachteiligung von Paaren, die als Gleichberechtigte ihrem Beruf nachgehen. Es ist an der Zeit, das endlich zu ändern.

SZ PlusKolumne von Heribert Prantl

MeinungArbeitsmoral
:Faul oder nicht faul? Merz klingt so erratisch wie Grönemeyer

Arbeiten die Deutschen zu wenig? Oder doch zu viel? Die Äußerungen des Kanzlers zeigen: Statt des angekündigten Politikwechsels liefert er vor allem Meinungswechsel.

SZ PlusKommentar von Stephan Radomsky

MeinungFinanzen
:Der Steuerbescheid bringt keine Gerechtigkeit

Egal ob Klimaschutz, Wohnungsbau oder Familienpolitik: Um etwas positiv zu verändern, bedient sich der Staat meist des Steuerrechts. Doch damit fangen die Probleme erst an. Zeit für eine ehrliche Debatte.

Essay von Stephan Radomsky

Allbright-Studie zu Frauen in Führung
:Für Top-Managerinnen sind britische Firmen die bessere Wahl

Der Frauenanteil in den Vorständen hiesiger Börsenunternehmen wächst, aber nur langsam. Im internationalen Vergleich bleibt Deutschland weit hinter anderen Ländern zurück.

SZ PlusVon Kerstin Bund

Steuerrecht
:Streitfall Ehegattensplitting

Das Splitting sei ein „Steuerrelikt aus der Adenauer-Zeit“, das gerade Frauen von der Arbeit abhält, argumentiert eine SZ-Autorin. Leserinnen und Leser verteidigen das Ehegattensplitting – machen aber auch Gegenvorschläge.

MeinungSteuerrecht
:Das Ehegattensplitting wird nicht abgeschafft. Leider

Frauen, die deutlich weniger verdienen als ihre Ehemänner, dürften in Zukunft mehr Geld von ihrem Einkommen sehen. Dieser psychologische Effekt ist schon mal ein Anfang.

SZ PlusKommentar von Henrike Roßbach

MeinungFachkräftemangel
:Wer es den Frauen leichter macht, hilft der Wirtschaft

Es muss in Deutschland mehr gearbeitet werden und nicht weniger? Nun denn, hier ein paar Vorschläge, wie der Staat dazu beitragen könnte. Vor allem sollte er endlich seine Steuerpolitik ändern. Die ist aus den 1950er-Jahren.

SZ PlusKommentar von Alexander Hagelüken

SZ JetztPartnerschaft
:Mütter vor Armut schützen

Viele Paare scheitern spätestens mit einem Kind an der Gleichberechtigung. Wie regelt man gemeinsame Finanzen nachhaltig fair?

SZ PlusText: Sophie Kobel, Illustrationen: Daniela Rudolf-Lübke

MeinungSachverständigenrat
:Jetzt aber: neue Ideen für die Wirtschaft

Weg mit dem Ehegattensplitting, später in Rente - die Vorschläge der Ökonomen passen nicht ins übliche Links-rechts-Schema. Sie sind statt dessen: logisch.

SZ PlusKommentar von Alexander Hagelüken

Konjunktur
:Wirtschaftsweise wollen die Rente mit 68

Die deutsche Wirtschaft schrumpft in diesem Jahr und wächst im nächsten kaum, warnen Ökonomen. Sie fordern geringere Rentenerhöhungen, mehr Migration und bessere Berufsanreize für Frauen.

SZ PlusVon Alexander Hagelüken und Roland Preuß

Geld
:„Lieber heute unromantisch als später arm“

Helma Sick kämpft schon ihr ganzes Leben für Unabhängigkeit – nach einer Kindheit voller Gewalt für ihre eigene, dann als Finanzberaterin für die aller Frauen. Wie langsam es dabei vorangeht, macht die 82-Jährige wütend.

SZ PlusVon Barbara Vorsamer

ExklusivFamilienpolitik
:„Viele Mütter fühlen sich mit den Kindern total alleingelassen“

Die Soziologin Jutta Allmendinger kritisiert das Ehegattensplitting und die Witwenrente scharf: Beides halte Frauen vom Arbeiten ab und mache sie abhängig. Der CDU-Politiker Thorsten Frei kontert: Hände weg vom geltenden System. Ein Streitgespräch.

SZ PlusInterview von Kerstin Bund und Alexander Hagelüken

Interview
:"Das Ehegattensplitting unterstützt die Ehe, nicht die Familie"

Die Ökonomin Nicola Fuchs-Schündeln über Gleichstellungspolitik, den Einfluss des Staates auf das Privatleben und die Chancen, die in einer Reform liegen könnten.

SZ PlusVon Sina-Maria Schweikle

Familienpolitik
:Nicht von schlechten Eltern

Warum es in Schweden heute völlig selbstverständlich ist, dass sich Mütter und Väter gleichberechtigt die Elternzeit zur Betreuung ihrer Kleinkinder teilen. Das wirkt sich sogar positiv auf die Karriere aus.

SZ PlusVon Alex Rühle

Steuerpolitik
:FDP beharrt auf Ehegattensplitting

Die Liberalen wollen die Steuergesetze für Ehepaare nicht ändern - anders als prominente Sozialdemokraten. In der Koalition bahnt sich die nächste Krise an.

Von Angelika Slavik

MeinungPrantls Blick
:Zeitenwende für Kinder, Zeitenwende im Steuerrecht

Warum das Ehegattensplitting durch ein Familiensplitting abgelöst werden sollte. Und warum sich die CDU dabei an die Spitze der Bewegung stellen sollte.

SZ PlusVon Heribert Prantl

MeinungBundesregierung
:Hoppla, wir sind von gestern

Ob Ehegattensplitting oder Elterngeld - die Ampel macht konservative Gesellschaftspolitik. Das Peinliche daran: nicht aus Überzeugung, sondern aus Ungeschick.

SZ PlusKommentar von Angelika Slavik

Ampel-Koalition
:Lindner schließt Abschaffung des Ehegattensplittings aus

"Das wird nicht kommen in dieser Wahlperiode des Deutschen Bundestages", sagt der Finanzminister und erteilt damit dem Vorschlag des SPD-Chefs Klingbeil eine Absage.

MeinungGleichberechtigung
:Unser Steuersystem ist ein Fossil

Ehegattensplitting, Witwenrente und der Mann als erster Ansprechpartner des Finanzamts. Wie Deutschland Steuern und Abgaben erhebt, passt nicht mehr zur Lebensrealität der Familien.

SZ PlusKommentar von Kerstin Bund

MeinungSozialdemokraten
:Da, wo das Herz schlägt

Es ist kein Fehler, wenn die SPD das antiquierte Ehegattensplitting abschaffen will. Denn bei aller Krisenbewältigung darf sie die soziale Frage und die Ärmeren im Land nicht vergessen.

SZ PlusKommentar von Mike Szymanski

Olaf Scholz
:Der Kanzler und die Sache mit dem Splitting

Die SPD meint, mit einem Ende des Steuervorteils für Verheiratete ein Gewinnerthema gefunden zu haben. Dabei gab es die Gelegenheit schon einmal zu rot-grünen Zeiten. Doch dann trat Olaf Scholz auf den Plan.

SZ PlusVon Georg Ismar

Ehegattensplitting
:Kühnert und Heil offen für Reform

Nach SPD-Parteichef Klingbeil fordern auch Generalsekretär Kühnert und Arbeitsminister Heil eine Debatte. Die FDP wittert Steuererhöhungen.

MeinungEhegattensplitting
:Das Relikt aus der Adenauer-Zeit gehört weg

1958 wurde die Besteuerung von Ehepaaren neu geregelt - und gilt so immer noch. Mit heutigen Vorstellungen von Familien- und Gleichstellungspolitik hat sie nichts mehr zu tun. Gar nichts.

SZ PlusKommentar von Henrike Roßbach

Ehegattensplitting
:FDP nennt SPD-Vorschlag "Mogelpackung des Jahres"

Die FDP hadert mit der geplanten Kappung des Elterngeldes, SPD-Chef Klingbeil kontert mit einer neuen Idee - der Abschaffung eines steuerlichen Relikts. Das ärgert die Liberalen offenbar noch mehr.

SZ PlusVon Georg Ismar

Streit in der Koalition
:Klingbeil: Ehegattensplitting abschaffen statt Elterngeld kürzen

"Verteilungsfragen klärt man über die Steuerpolitik, nicht über das Elterngeld", begründet der SPD-Vorsitzende seine Forderung. Den Staat kostet die Einsparung für Verheiratete etwa 20 Milliarden Euro jährlich.

MeinungPro und Contra
:Spricht noch viel für die Ehe?

Die Politologin Emilia Roig kritisiert den vermeintlichen Bund fürs Leben als überkommenes Modell, das Frauen unterdrückt. Andererseits heiraten fast 400 000 Paare im Jahr und feiern damit das Prinzip der Verbindlichkeit.

SZ PlusVon Rainer Stadler und Julia Rothhaas

Steuersystem
:Experten fordern Reform des Ehegattensplittings

Noch immer kümmern sich Frauen deutlich mehr um Haushalt und Kinder als Männer. Das Steuersystem fördere diese ungleiche Aufteilung - und auch das Elterngeld müsse reformiert werden, so die Experten.

Psychologie
:Es ist halt passiert

Kleinreden, leugnen und natürlich war der Alkohol schuld: Wie Menschen es schaffen, Seitensprünge vor sich selbst zu rechtfertigen.

SZ PlusVon Sebastian Herrmann

Familien und Steuern
:Das Steuerfossil Ehegattensplitting

In Deutschland gilt ein Gesetz, das die einen hüten wie einen Schatz und andere erbittert bekämpfen: das Ehegattensplitting. Seit 63 Jahren trotzt es jeder gesellschaftlichen Veränderung. Wie kann das sein?

SZ PlusVon Ann-Kathrin Eckardt und Henrike Roßbach

Ehegattensplitting
:Ein Evergreen fürs Finanzamt

Wer heiratet, hat Gestaltungsmöglichkeiten bei den Steuerklassen. Manche kritisieren das, andere verteidigen es - stellen aber auch Forderungen fürs Splitting. Zum Beispiel eine echte gemeinsame und gleichberechtigte Kontoführung der Eheleute.

SZ JetztLiebe
: "Seid ihr nicht noch viel zu jung dafür?"

Warum junge Paare schon mit Anfang 20 heiraten - und welche Vorurteile ihnen begegnen.

Von Lisa Miethke

MeinungKommentar
:Weg mit dem Relikt

Das Ehegattensplitting setzt falsche Anreize und bevorzugt die Falschen.

Von Kathrin Werner

Gleichberechtigung
:Was eine Reform des Ehegattensplittings bewirken würde

450-Euro-Jobs und Ehegattensplitting bringen Nachteile für Frauen. Eine Neuregelung würde dazu führen, dass Frauen deutlich mehr arbeiten, zeigt eine neue Studie.

SZ PlusVon Kathrin Werner

Steuerpolitik
:Wie mehr Menschen erwerbstätig werden könnten

Wie könnte die Steuerpolitik in der Post-Merkel-Ära aussehen? Clemens Fuest, einer der gefragtesten deutschen Ökonomen, hat eine Reformidee - die viel bringen und wenig kosten soll.

Von Johannes Bauer

Exklusive Gutscheine für SZ-Abonnenten: