Einmal wöchentlich wird hier der deutsche Alltag seziert. Und Sie dürfen nicht annehmen, dass auch nur Kleinstes verborgen bleibt.
Deutscher Alltag
:Fahrplan und Fatalismus
Dann ist das eben so: Als Kunde der Deutschen Bahn fährt man besser, wenn man sich in sein Schicksal fügt.
Deutscher Alltag
:Die Vermummung der Welt
Seltsame Männer mit Gesichtsmasken treiben nicht nur in Superheldenfilmen ihr Unwesen. Im Jahr 2026 verbreiten sie namenlosen Schrecken – in der Realität.
Deutscher Alltag
:Wann sind wir?
Das Jahr 2026 wird mancherorts Verspätung haben, weil das vorausfahrende Jahr 2025 noch nicht angekommen sein wird. Ein Rückblick mit Zukunft.
Deutscher Alltag
:Gehen und bleiben
Den richtigen Zeitpunkt zu erwischen, um sich selbstbestimmt aus einem Job zu verabschieden, ist eine Kunst. Gelegentlich gelingt das sogar.
Deutscher Alltag
:Liebe, Trost und Glücksversprechen
Der Brief, den man freudig oder auch genervt aus dem Kasten fischt, gehört bald der Vergangenheit an. Wie schade, findet unser Kolumnist.
Deutscher Alltag
:Auch wenn's manchmal dudelt
Unser Kolumnist hat immer viel Radio gehört, früher noch mehr als heute. Jetzt hofft er, dass sein Heimatsender noch lange durchhält.
Deutscher Alltag
:Boris und das Gürteltier
Jahresende, das ist die Zeit für Kalenderweisheiten und therapeutische Ratschläge. Ein Seufzer.
Deutscher Alltag
:Auf dem Rücken
Beim Zappen durch die lineare Fernsehwelt kann man einiges erleben. Etwa einen überraschend grauhaarigen Herrn im Weißen Haus: Der ist doch jetzt nicht etwa normal geworden?
Deutscher Alltag
:Dem Seinen gibt’s der Herr im Schlaf
Das Wegdösen in der Öffentlichkeit hat etwas sehr Entlastendes. Das gilt für den Konzertbesuch wie für das Weiße Haus.
Kuscheltiere
:Die Bären-Marke
Seit 1880 stellt Steiff Stofftiere her. Aber wie erfindet man einen neuen Bären, wenn es doch schon so viele gibt? Ein Besuch in der Entwicklungsabteilung im schwäbischen Giengen.
Deutscher Alltag
:Unwirkliche Wirklichkeit
Als treuer Leser von Science-Fiction muss man sich über gar nichts wundern – nicht mal über die angebliche Realität auf dem seltsamen Planeten Erde im Jahr 2025.
Deutscher Alltag
:Der doppelte Friedrich
Ob der Kanzler auch gutheißt, was der CDU-Chef sagt? Über das zweidimensionale Merz-Wesen und die Entzauberung von Politikern.
Deutscher Alltag
:Die verschwundenen Erdbeeren
Der Musiker Robert Forster hat eine großartige Botschaft: Die Welt braucht ein wenig mehr Herzenswärme.
MeinungSZ JetztDeutsche Eigenheiten
:Muss die Bahn denn typisch deutsch sein?
Unsere ständige Empörung über Zugverspätungen steht eigentlich für eine nationale Identitätskrise, findet unser Autor. Dabei ist unser Image von Effizienz längst überholt. Wir brauchen etwas Neues.
Deutscher Alltag
:Würschtl vor dem Krieg
Karl Kraus’ Mammutkolportage „Die letzten Tage der Menschheit“ als Theaterabend bei den Salzburger Festspielen: Das ist ein Erlebnis − aber anders, als man dachte.
Deutscher Alltag
:Wer lacht denn da so laut?
Die lieben Kollegen: Wer das Wesen einer Firma verstehen will, sollte sich beim Sommerfest umschauen und die verschiedenen Typen studieren.
Deutscher Alltag
:Klare Kante beim Zahnarzt
Wer Friedrich Merz zuhört, merkt: Der Mann ist nicht nur ein Boomer, er spricht auch boomerisch. Über die Eigenarten einer ganzen Generation.
Deutscher Alltag
:Jetzt aber sofort!
In der Politik und in der Wirtschaft grassiert der Sofortismus. Maulhelden aller Art wollen die Welt unverzüglich verändern. Sofort funktioniert allerdings meistens nichts.
Kolumne „Deutscher Alltag“
:Über Männerfreundschaften
Donald und Elon haben gebrochen. Kein Wunder. So was geht nie gut. Man denke nur an Gerd und Oskar.
MeinungSZ JetztDeutsche Eigenheiten
:Wieso imitieren Deutsche so gerne Dialekte?
Mundart, stellt unser Autor fest, löst in seinen Landsleuten viel aus, und sichert nicht nur ihm auf Partys zuverlässig Lacher. Von Schrippen und Semmeln – und Überheblichkeit.
MeinungSZ JetztDeutsche Eigenheiten
:Stadt, Land, Suff
In kaum einem anderen Land wird so viel getrunken – und sich so routiniert über den kollektiven Alkoholismus hinweggetäuscht, findet unser Autor. Woran liegt das?
MeinungSZ JetztDeutsche Eigenheiten
:Warum Deutsche Kleinanzeigen lieben
Kaum Abnutzungsspuren, nur Abholung, keine Garantie: Die Verkaufsplattform sagt viel über unseren nationalen Charakter aus, findet unser Autor.
Deutscher Alltag
:Passt nicht zusammen
Seltsame Welt. Der Metzger wirbt mit Tiergesundheit, Suzi Quatro ist immer noch auf Tournee, und Julia Klöckner will mehr Minister neben sich.
Deutscher Alltag
:Eulenbrillen und Luftfahrzeuge
Der neue Bundesbeauftragte für Kultur und Medien hat sich noch nicht allzu viel geleistet, steht aber schon in der Kritik. Das ist seltsam – und auch wieder nicht.
MeinungSZ JetztDeutsche Eigenheiten
:Drinbleiben bei schönem Wetter? Doch, das geht
In Deutschland gilt Stubenhocken fast schon als Charaktermakel. Warum eigentlich? Folge 1 der Kolumne „Betrachtungen einer Kartoffel“.
Deutscher Alltag
:Schweizer Käse
Laut einer Yougov-Meinungsumfrage ist die Zahl der Auswanderungswilligen in Deutschland sehr hoch. Und die meisten zieht es in den Süden. Wer hätte das gedacht?
Deutscher Alltag
:Start und Neustart
Friedrich Merz ist ganz der Alte, aber als Kanzler gerade noch neu – fragt sich nur, wie lange dieser Zustand andauert.
Deutscher Alltag
:Hab’ ich selbst erlebt
Zeitzeugen berichten aus eigener Betroffenheit. Aber es braucht auch die Distanz der Historiker.
Deutscher Alltag
:Günther Jauch unterschreibt
Unser Kolumnist erhält das Angebot, drei Flaschen Wein für 129 Euro zu kaufen – signiert von einem sehr bekannten Winzer und TV-Moderator. Ja, Mensch, muss man da nicht gleich zugreifen?
Deutscher Alltag
:Der Sohn des Papstes
In diesen Tagen des Abschieds verfolgen nicht nur Katholiken das Drama im Vatikan. Ein bisschen Magie darf da nicht fehlen.
Deutscher Alltag
:Applaus, stehend
Unser Autor fragt sich: Geht er nur zu brillanten Künstlern oder ist das Publikum einfach klatschbereiter geworden?
Deutscher Alltag
:Ooooom, die Börse!
Die hohen Kursverluste können einem auf den Magen schlagen. Selbst wenn man keine überteuerte Zwiebelsuppe gegessen hat.
Deutscher Alltag
:Che und die Schädel
Der Che als Modemythos ist so etwas Ähnliches wie der Totenkopf. Über unglückliche Verkettungen von Politik und Mode.
Deutscher Alltag
:Was ich noch zu sägen hätte
Wenn sich Männer gehen lassen: Manche Bilder sind so entlarvend, dass man sich die Beschreibung beinahe sparen kann. Aber eben nur beinahe.
Deutscher Alltag
:Bin i Wähler, bin i König
Unser Autor hat schon einige Bundestagswahlen erlebt – auch gemeinsam mit seiner Oma, die keine Schwaben mochte. Und Nazis schon gar nicht.
Deutscher Alltag
:Die Farbe der Gelassenheit
Das Bunte, Grelle hat seine Berechtigung – doch zum Glück gibt es auch Zwischentöne. Unser Kolumnist schätzt daher das ruhige Grau, auch als Kontrast zum Maga-Gold.
Deutscher Alltag
:Das Düstere und das Leichte
Die Bücher von Thomas Mann, der vor 150 Jahren geboren wurde, sollte man immer lesen. Gerade in ungemütlichen Zeiten.
Deutscher Alltag
:Mein Gott, Dlanod
Der US-Präsident glaubt, der Allmächtige habe ihn gerettet, weil er Großes mit ihm vorhabe. Zeit für ein paar grundstürzende Überlegungen.
Deutscher Alltag
:Angenehm empört
Vor der Bundestagswahl im Februar 2025 gewinnt der Konjunktiv an Bedeutung – und klar ist auch: Respektlos sind immer nur die anderen.
Kolumne „Deutscher Alltag“
:Und weg ist er
Oft ist es die Lust an der Übertreibung, ein Ereignis „historisch“ zu nennen. Doch es gibt Ausnahmen, wie man gerade erleben kann.
Deutscher Alltag
:Mehr Lyrik wagen
Man muss nicht alles, was man nicht versteht, auch ablehnen. Das gilt für Weihnachtsmärkte mit viel Glühwein. Aber auch für Abende, bei denen die Literatur gefeiert wird.
Deutscher Alltag
:Alles im Fluss
Unser Kolumnist hat erkannt: In der Politik gilt panta rhei, alles fließt. Und Fußballmetaphern sind unerlässlich. Für Februar 2025 wagt er eine Prognose.
Netzkolumne
:Was tun?
Ausgehen oder kochen? Pizza oder Pasta? Online-Foren sollen bei Alltagsentscheidungen helfen.
Deutscher Alltag
:Die Laber-Industrie
Das Ende der Ampel hat einen positiven Nebeneffekt: Es kommen bald noch mehr Experten auf den Markt, die zu allem eine Meinung haben.
Deutscher Alltag
:Kröte und Schniedel
Ein großartiger Abend in der Bayerischen Staatsoper und die Erkenntnis: Wagners „Rheingold“ kann sehr zeitgemäß sein. Auch als nackte Kunst.
Deutscher Alltag
:Ein Land, das es vielleicht nie gab
Als früherer Korrespondent in Washington hat unser Autor viele schöne Erinnerungen an das Land, das heute gespaltener denn je ist. Doch was wurde aus dem Traum vom guten Amerika?
Deutscher Alltag
:Erinnerung, sprich
Unser Kolumnist findet ein altes Foto, das seinen Vater bei der Einschulung 1932 in Weimar zeigt. Aber dieses Bild aus einer fremden Zeit erzählt noch viel mehr.
Deutscher Alltag
:Tief im Wald
Die Gremien von ARD und ZDF suchen gerade wieder nach dem richtigen Weg. Irgendwo muss sie ja wohl liegen, die Zukunft.
Kolumne Deutscher Alltag
:Nein, ich brauch das nicht
Das Leben als Nerd hat interessante Seiten, doch es besteht die Gefahr, mit dem Gegenstand der Kennerschaft allmählich abzudriften. Vor allem Männer sind davon betroffen.
Deutscher Alltag
:Alles klar, Chef
Friedrich Merz spricht davon, dass dem Bundeskanzler das „eigene Land“ entgleitet. Eine Formulierung, die viel über den CDU-Vorsitzenden verrät.