Daniel Cohn-Bendit - aktuelle Themen & Nachrichten - SZ.de

Daniel Cohn-Bendit

SZ PlusDiskussion im Residenztheater
:Vom schmerzhaften Gefühl, nirgendwo mehr sicher zu sein

Differenzen, aber auch Einigkeit: In einer lebhaften Debatte suchen vier jüdische Menschen nach Antworten auf den wachsenden Antisemitismus in Deutschland und berichten von der Angst, mit der sie täglich leben müssen.

Von Ekaterina Kel

SZ PlusDaniel Cohn-Bendit
:Von einem, der rückwärts träumt

Daniel Cohn-Bendit ist Jude. Und ein Veteran des mythischen Jahres 1968. Nach dem Sechstagekrieg verbündete er sich mal mit palästinensischen Studenten, aber die alten Kampfrufe seien unbrauchbar nach dem Terror der Hamas, sagt er. Er bleibt trotzdem ein Optimist.

Von Willi Winkler

Diskussionsabend
:Nie wieder - Floskel oder Versprechen?

Die Süddeutsche Zeitung und das Residenztheater sprechen bei "München redet" mit Daniel Cohn-Bendit, Michael Wolffsohn und anderen Gästen zum Thema Antisemitismus in Deutschland.

SZ PlusAdolfo Kaminsky
:Tod eines Meisterfälschers

Falsche Pässe für die Résistance - und später Daniel Cohn-Bendit: Nun ist der legendäre Adolfo Kaminsky gestorben.

Von Willi Winkler

ARD-Doku "Wir sind alle deutsche Juden"
:Die tausend Türen

Jüdischsein - was bedeutet das eigentlich? Daniel Cohn-Bendit geht der Frage mit feinem Gespür in einer ARD-Doku nach.

Von Nils Minkmar

SZ PlusSZ MagazinSport
:»Ich bin immer gegen Deutschland«

Der Achtundsechziger und Grünen-Politiker Daniel Cohn-Bendit über die Magie des Fußballs, sein Leben mit dem Ball, die Spielweise von Joschka Fischer und einen gemeinsamen Kick mit Franz Beckenbauer.

Interview: Thomas Bärnthaler

SZ PlusParteigründung vor 40 Jahren
:Diese Menschen haben die Grünen geprägt

Von Maoisten, Öko-Nationalisten, Pazifisten und einem Ex-General über den machtbewussten Joschka Fischer bis zu den Pragmatikern von heute.

Von SZ-Autoren

Die Grünen und die Kanzler-Frage
:"Der eine ist so gut geeignet wie die andere"

Die Grünen finden derzeit so viel Zuspruch, dass die Frage nach einer Kanzlerkandidatur im Raum steht. Doch dass da eher der Name Habeck als Baerbock fällt, ärgert manche in der Partei.

Von Constanze von Bullion, Berlin

Daniel Cohn-Bendit
:"Eine klassisch linke Partei sind die Grünen nicht mehr"

Der Alt-Achtundsechziger Daniel Cohn-Bendit meint, dass der jetzige Kurs die Grünen-Politiker Annalena Baerbock oder Robert Habeck sogar ins Kanzleramt führen könnte.

Von Philipp Saul und Oliver Das Gupta

Daniel Cohn-Bendit
:"Robert Habeck könnte eines Tages Bundeskanzler werden"

Dass die Grünen nach der Wahl in Hessen den Ministerpräsidenten stellen könnten, liegt laut dem Alt-Grünen Daniel Cohn-Bendit auch daran, dass sie keine klassisch linke Partei mehr seien.

Interview von Philipp Saul und Oliver Das Gupta

68er-Bewegung
:"Verrohung ist eine falsche Vorstellung von Freiheit"

Sozialphilosoph Oskar Negt im Gespräch über den Tod von Benno Ohnesorg, die Studentenbewegung von 1968 - und ob ihm die AfD und Trump den Optimismus ausgetrieben haben.

Interview von Lars Langenau, Hannover

68er-Bewegung
:"Ein Angriff auf unsere Generation"

Den Tod von Benno Ohnesorg am 2. Juni 1967 erlebte Tom Koenigs als Dammbruch. Bald endet für den Grünen die politische Laufbahn - einem der letzten 68er. Hat sich der Marsch durch die Institutionen gelohnt?

Von Thomas Hummel, Berlin

"Quartett der Querdenker" in der ARD
:Gottschalk gegen Maischbergers Talkshow-Profis

Gottschalk, Schwarzer, Cohn-Bendit und Geißler sollen bei Maischberger das Jahr 2015 erklären - aber keiner hat die Absicht, ein Gespräch zu führen. Über eine sehr überflüssige Veranstaltung.

TV-Kritik von Hans Hoff

EU-Kommissionspräsident
:Grüne uneins über Votum für Juncker

Martin Schulz oder Jean-Claude Juncker? Der Grünen-Europapolitiker Daniel Cohn-Bendit rät seiner Partei dazu, Juncker als neuen Chef der EU-Kommission zu wählen. Doch das Führungspersonal zögert.

Daniel Cohn-Bendit
:Rocken für Europa

"Attackiert hart, aber bleibt friedlich": Auf der Abschiedsparty ihres Übervaters Daniel Cohn-Bendit heizt Joschka Fischer den Grünen kräftig ein. Sie sollten nicht zurückweichen vor Europakritikern, fordert er. Dann lässt der 69-jährige Gastgeber selbst alle richtig rocken.

Von Cerstin Gammelin, Brüssel

Pädophilie-Vorwürfe gegen die Grünen
:Tabu und Toleranz

Daniel Cohn-Bendit bereut, was er 1975 geschrieben hat. Seine Äußerungen über die erotischen Signale von Kindern verfolgen den Grünen-Politiker bis heute. Man muss sie jedoch vor dem Hintergrund der kruden Pädophilie-Debatte in den 70ern sehen - nicht nur in seiner Partei.

Von Matthias Drobinski

MeinungGrüne und Pädophilie-Vorwürfe
:Falsch verstandene Toleranz

Die Grünen sind spät dran. Erst jetzt, wo wieder mal heftig über Daniel Cohn-Bendits Hosenlatz-Episode diskutiert wird, will die Partei vergangene Positionen zu Pädophilie untersuchen lassen. Das hätte sie schon früher tun müssen, um glaubwürdig zu sein.

Ein Kommentar von Tanjev Schultz

Beschluss des Parteivorstands
:Grüne wollen Pädophilie-Vorwürfe aufklären

Die Grünen stehen wegen ehemaliger Positionen zur Pädophilie unter heftigem Druck. Laut Fraktionschef Jürgen Trittin haben sich die NRW-Grünen auf einem Landesparteitag 1985 für die Straffreiheit von Sexualität mit Kindern ausgesprochen. Jetzt will die Partei den Einfluss von Pädophilen-Gruppen untersuchen lassen.

Äußerungen über Intimität mit Kindern
:Cohn-Bendit verzichtet auf Deutsch-Französischen Medienpreis

Noch ein Preis? Lieber nicht! Nachdem Daniel Cohn-Bendit nach der Verleihung des Theodor-Heuss-Preises für seine jahrzehntealten Bemerkungen über Intimität mit Kindern in die Kritik geraten war, verzichtet der Grünen-Europapolitiker nun auf den Deutsch-Französischen Medienpreis.

Verleihung des Theodor-Heuss-Preises
:Proteste bei Auszeichnung für Cohn-Bendit

"Jagt mich nicht für etwas, was ich nicht getan habe": Der Grünen-Politiker Cohn-Bendit distanziert sich bei der Verleihung des Theodor-Heuss-Preises von seinen jahrzehntealten Bemerkungen über erotische Spiele mit Kindern. Draußen demonstrierten Dutzende gegen die Preisvergabe.

CSU-Pläne für EU
:"Eine Kürzungsorgie gefährdet die Zukunftsfähigkeit Europas"

SPD und Grüne kritisieren die Vorschläge der CSU für ein Sparprogramm der Europäischen Union, in der CDU ist sogar von "Euro-Populismus" die Rede. Der Grüne Daniel Cohn-Bendit kann im Gespräch mit der SZ immerhin einen bestimmten Kürzungsgedanken nachvollziehen.

Von Nico Fried, Berlin, und Oliver Das Gupta, München

Daniel Cohn-Bendit über Europa
:"Wir sollten weiter gehen als Schäubles Vorstoß"

Wolfgang Schäuble will mehr Macht für EU-Kommission und Europaparlament - und Daniel Cohn-Bendit klatscht Beifall. Der frühere 68er-Lautsprecher und langjährige Grünen-Politiker erklärt, wieso Kohl und Westerwelle Lob verdienen, warum die Türkei nicht der EU beitreten wird und wie ein großer Wurf die Souveränität Europas retten soll.

Oliver Das Gupta

Ackermann und Cohn-Bendit bei Jauch
:"Legal, illegal, scheißegal"

Günther Jauch schickt Daniel Cohn-Bendit gegen Josef Ackermann in die Arena. Dumm nur, dass der Alt-Linke und der Alt-Banker sich bei überraschend vielen Fragen einig sind. Aber nicht, wenn es um Bastian Schweinsteigers Konto geht.

Jannis Brühl

Französische Grüne
:Cohn-Bendit überwirft sich mit seiner Partei

Der frühere Revolutionär Daniel Cohn-Bendit glüht für die europäische Sache. Seine Partei, die französischen Grünen, teilt diese Begeisterung nicht. Die Folge: Cohn-Bendit hat seine Mitgliedschaft suspendiert. Ganz raus aus der Politik ist er allerdings noch nicht.

Willi Winkler

Europa in der Krise
:"Merkels Fiskalpakt ist Wahnsinn"

Es ist Europawoche, doch Feierstimmung will in Brüssel nicht aufkommen. In Griechenland und Frankreich erstarken Populisten und Nationalisten. Grünen-Parlamentarier Cohn-Bendit gibt Angela Merkel und den deutsch-französischen Alleingängen die Schuld. Am Ende muss er einräumen: Das Europäische Parlament ist vor allem eines - machtlos.

Kathrin Haimerl, Brüssel

SZ MagazinSagen Sie jetzt nichts, Daniel Cohn-Bendit
:"Trägt Merkels Regierung die Nase zu hoch?"

Ein Interview, in dem der Politiker nichts sagt und doch alles verrät: über seine explosiven Reden, gefärbte Haare und ein mögliches NPD-Verbot.

Verhältnis zu Israel
:Wie es die Linke mit dem Antisemitismus hält

Die Linke und der Antifaschismus: Die Debatte kennt man bereits aus Teilen der 68er-Bewegung. Ulrike Meinhof verglich Stammheim mit Auschwitz und rechtfertigte zugleich das Massaker an den jüdischen Athleten 1972. Die Söhne der Nazis sprachen sich selbst frei von jeder Schuld, und wer "Israel im Geiste" hatte, durfte reale Juden getrost beschimpfen.

Michael Stallknecht

Reden wir über Geld: Daniel Cohn-Bendit
:"Ich bin wie Obelix in Zaubertrank gefallen"

Zu acht in der WG und das Geld einfach aufgeteilt: Der Europapolitiker Daniel Cohn-Bendit über sein Leben ohne festes Einkommen und warum er seinen Volvo am liebsten verscherbeln würde.

A. Fichter u. A. Hagelüken

Cohn-Bendit verspottet Barroso
:"Der perfekte Frühstücksdirektor"

Der Fraktionschef der europäischen Grünen hält José Manuel Barroso für einen guten Ratspräsidenten. Als Kommissionschef favorisiert er aber einen Briten.

Daniel Cohn-Bendit
:"Europa verdient was Besseres als Barroso"

Daniel Cohn-Bendit über das Brüsseler Führungspersonal, grüne Politik in der EU - und den Spaß, es allen gezeigt zu haben.

C. Bolesch u. M. Winter

Fritz Kuhn: Unsichere Zukunft
:Grünlinge mit Drang nach oben

Sehnsucht nach neuen Gesichtern: Künast und Trittin sind an der Spitze der Grünen gesetzt. Doch der bisherige Fraktionschef Fritz Kuhn wird offen herausgefordert.

D. Brössler

Jamaika-Koalition im Saarland
:Nur ein Experiment

Die grüne Parteispitze sieht in der Jamaika-Koalition an der Saar kein Vorbild für den Bund. Der linke Parteiflügel reagiert unterdessen wütend: Daniel Cohn-Bendit nennt Hubert Ulrich "Mafioso".

Susanne Höll

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