DOSB

Sportfördergesetz
:Zwischen Teilerfolg und „eklatantem Rückschritt“

Auch der neue Entwurf des Sportfördergesetzes sorgt für Debatten im deutschen Sport. Wie viel bleibt vom zentralen Ansinnen, einer unabhängigen Sportförderagentur, überhaupt noch übrig?

Von Johannes Knuth

Sportpolitik
:Auf der Zielgeraden noch eine krachende Debatte

Das geplante Sportfördergesetz soll endlich ins Kabinett wandern – begleitet von einem neuen Machtkampf. Der hat fürs Erste einen großen Verlierer: den organisierten Sport selbst.

Von Johannes Knuth

Podcast „Und nun zum Sport“
:Nach Olympia: Wie diese Spiele die Defizite des deutschen Sportsystems zeigen

Deutschland landet im Medaillenspiegel auf Platz fünf. Ist das Ausdruck einer Krise? Was waren das überhaupt für Winterspiele? Und was lässt sich für die Zukunft ableiten?

Von Anna Dreher, Korbinian Eisenberger und Barbara Klimke

Deutsche Olympiabilanz
:Mehr Medaillen? Skeleton rückwärts wäre eine Idee

„Freude, Stolz, eine kleine Prise Ernüchterung“: So bewertet der DOSB die deutsche Olympia-Bilanz. Der erkennbare Abschwung wird nicht klar als solcher benannt – manche Probleme gären seit Jahren.

SZ PlusVon Johannes Knuth

MeinungDie Deutschen bei Olympia
:Verflixte vierte Plätze!

Es gab wenig Gold, aber insgesamt gar nicht so wenige Medaillen für die deutschen Wintersportler. Oft lagen sie nur knapp daneben – das kann Schicksal sein oder ein Systemfehler.

Kommentar von Barbara Klimke

„Schnella Italia“
:Handschmeichler zum Stressabbau

Schlafmasken, Handschmeichler, Ohrenstöpsel: Das deutsche Olympiateam wird vom DOSB verwöhnt, umsorgt und mit allerhand nützlichen Gaben ausgestattet. Die Teilnahme soll sich schließlich lohnen.

Kolumne von Johannes Schnitzler

Münchner Olympia-Pläne
:Klingbeil sieht Bewerbung als Investition

Der Vize-Kanzler bekräftigt, dass der Bund Geld gibt für die Olympia-Bestrebungen. Die Politik redet auch in dem Gremium mit, das die Konzepte der Bewerberstädte bewertet.

Olympische Winterspiele
:Draisaitl und Schmid sind die deutschen Fahnenträger

Die siebenmalige Skisprung-Weltmeisterin und der Eishockey-Spieler werden jeweils die deutsche Fahne bei der Eröffnungsfeier der Olympischen Winterspiele tragen.

Deutsche Olympia-Nominierungen
:Luis Vogt: Zu spät zu schnell?

Luis Vogt knackt auf der Streif die Olympianorm – allerdings nach der Nominierungsfrist. Bekommt er über ein Hintertürchen doch noch einen Platz? Kurze Antwort: Es ist kompliziert.

SZ PlusVon Felix Haselsteiner und Mads Poschardt

MeinungDeutsches Olympia-Team
:Leon Draisaitl als Fahnenträger? Es gibt passendere Kandidaten

Schon wieder nominiert der DOSB einen prominenten Namen als Fahnenträger bei Olympia. Das ist kein gutes Signal.

SZ PlusKommentar von Johannes Aumüller

Vierschanzentournee
:„Wir haben bereits in den ersten Ausbildungsstufen zu wenig Qualität“

Wieder einmal springen die Deutschen dem Gesamtsieg bei der Vierschanzentournee weit hinterher, und der Blick auf den Nachwuchs macht wenig Hoffnung. Ursachenforschung mit DSV-Sportdirektor Horst Hüttel.

SZ PlusInterview von Sebastian Winter

Studie
:Wie struktureller Rassismus im Sport verkannt wird

Athleten afrikanischer Herkunft sind in deutschen Sportvereinen stark von Alltagsrassismus betroffen. Eine aktuelle Studie nährt Zweifel am Mythos des integrativen Sports.

Von Tizian Eisenbarth

Deutsche Bewerbung um Sommerspiele
:Gefangen in der Olympia-Matrix

München, Berlin, Hamburg, Rhein-Ruhr? Im nationalen Vierkampf um eine Olympiakandidatur geht es um den Spitzenplatz im neuen Bewertungssystem. Doch dieses ist nicht nur sehr kompliziert, sondern auch sehr dehnbar – sogar bis kurz vor der Entscheidung.

SZ PlusVon Johannes Aumüller und Johannes Knuth

MeinungDebatte ums Sportfördergesetz
:Der Streit ums Kleingedruckte schadet der Sache

Der DOSB möchte, dass die Politik das geplante Sportfördergesetz grundlegend umbaut. Manche Forderungen kommen erstaunlich ungelenk daher.

SZ PlusKommentar von Johannes Knuth

Kritik von Thomas de Maizière
:Opferhilfe im deutschen Sport? „Vollständig unbefriedigend“

Der DOSB-Ethikbeauftragte Thomas de Maizière schildert bei der Mitgliederversammlung in Frankfurt, wie schlecht der organisierte Sport bisweilen gegen Machtmissbrauch vorgeht.

Von Johannes Knuth

DOSB
:Neuer Knatsch in der Sportfamilie

Wer darf künftig ins Präsidium? Wer entscheidet über den nationalen Olympia-Kandidaten? Im deutschen Sport spitzt sich der Konflikt zwischen den Interessengruppen zu.

Von Johannes Aumüller

Sportpolitik
:Mit Salamitaktik zur Sportmilliarde

Einst war von vier Milliarden Euro die Rede, nun will der Bund etwas mehr als eine Milliarde für die Sanierung maroder Sportstätten investieren. Doch auf viele Vereine und Kommunen warten schon die nächsten Hürden.

SZ PlusVon Johannes Knuth

Sportpolitik
:Der DOSB-Präsident soll künftig Geld bekommen

Bisher waren die Mitglieder des DOSB-Präsidiums streng ehrenamtlich tätig. Das kann sich nun ändern – allerdings soll es nur eine kleine Summe geben.

Von Johannes Aumüller

Olympia in Deutschland
:Vier Bewerber suchen den Passierschein O36

Der DOSB präzisiert das Verfahren, wie er im kommenden Jahr den nationalen Olympiakandidaten küren will. Doch in zentralen Punkten herrscht weiter keine Klarheit.

SZ PlusVon Johannes Aumüller und Johannes Knuth

Podcast „Und nun zum Sport“
:Nach Münchens Ja zu Olympia: Hat Deutschland überhaupt eine Chance?

München will die Sommerspiele – Hamburg, Berlin und die Region Rhein-Ruhr wären ebenso gerne Gastgeber. Aber lohnt sich der Aufwand überhaupt? Worum geht es dem IOC wirklich?

Von Johannes Aumüller, Anna Dreher und René Hofmann

Debatte um Sportfördergesetz
:Der harte Konter des deutschen Sports

Der Deutsche Olympische Sportbund lehnt das geplante Sportfördergesetz der Regierung „entschieden“ ab – und fordert klare Verbesserungen. Doch die dürften schwer zu erreichen sein.

SZ PlusVon Johannes Knuth

Kritik am Sportfördergesetz
:DOSB befürchtet „Verstaatlichung des Sports“

Der DOSB kritisiert den Entwurf des neuen Sportfördergesetzes scharf. Dass er in Zukunft weniger Einfluss haben soll, will der Dachverband nicht akzeptieren.

MeinungOlympia-Bewerbung
:Nicht mal richtig gewinnen kann der deutsche Sport

Berlin, Hamburg, Rhein-Ruhr, München: Ein Abbruch des nationalen Vierer-Wettstreites um den deutschen Olympia-Kandidaten wäre unangemessen. Aber es ist unverständlich, dass sich der Sport überhaupt in diese Situation manövriert hat.

SZ PlusKommentar von Johannes Aumüller

Bewerbung um Sommerspiele
:Wie es nach Münchens Ja zu Olympia weitergeht

München hat bei der Bürgerbefragung vorgelegt, Hamburg und die Region Rhein-Ruhr wollen im Frühjahr nachziehen. Worauf es jetzt bei der Vergabe der Sommerspiele ankommt und wann eine Entscheidung fallen könnte.

Von René Hofmann und Johannes Knuth

München sagt Ja zu Olympia
:„Jetzt starten wir durch, jetzt ziehen wir an“

66,4 Prozent Zustimmung und die Wahlbeteiligung auf einem Rekordwert: Mit dem Bürgerentscheid sendet die Stadt ein deutliches Signal an die nationalen Konkurrenten Hamburg, Berlin und Rhein-Ruhr.

Von Heiner Effern, Anna Hoben, René Hofmann und Joachim Mölter

MeinungKlares Ja im Bürgerentscheid
:München sichert sich die Pole-Position im Olympia-Rennen

Von vorne weg das nationale Bewerberfeld kontrollieren: Das war von Anfang an der Plan der Initiatoren der Münchner Olympiabewerbung. Mit dem klaren Ja beim Bürgerentscheid werden die Konkurrenten deutlich abgehängt.

SZ PlusKommentar von René Hofmann

SZ-Podcast „Auf den Punkt“
:Kann uns Olympia vor der gesellschaftlichen Spaltung retten?

Die Diskussionen um die Olympiabewerbung drehen sich vor allem um die Kosten, nicht um den symbolischen Wert. Können die Spiele ein Land zusammenschweißen?

Von Holger Gertz und Justin Patchett

MeinungSpitzensport
:Der Sport ist selbst daran schuld, dass er bald nichts mehr zu sagen haben soll

Der Zeitpunkt des neuen Sportfördergesetzes ist befremdlich, der Kerninhalt aber richtig: Der Sport hat seine Chancen lange nicht genutzt.

SZ PlusKommentar von Johannes Knuth

Sportpolitik
:Ein Gesetzesvorhaben, das den deutschen Sport aufwühlen wird

Wie werden deutsche Athleten erfolgreicher bei Großanlässen? Ein Sportfördergesetz der neuen Bundesregierung soll helfen. Der erste Entwurf der Staatsministerin setzt an einer Stelle radikal an: beim Sport selbst.

SZ PlusVon Johannes Knuth

Basketball
:Plötzlich fehlt die Bundestrainerin – wer hat mit wem Schluss gemacht?

Sportlicher Erfolg, bekannte Gesichter und eine Heim-WM in Sicht: Deutschlands Basketballerinnen sind auf dem Weg nach oben – doch nun ist Coach Lisa Thomaidis weg. Hintergründe einer vielsagenden Personalie.

SZ PlusVon Jonas Beckenkamp und Ralf Tögel

DDR-Radsportlegende Täve Schur
:Der Held, der keiner sein darf

Täve Schur, 94, das größte Radidol der DDR, soll in die „Hall of Fame“ – das fordern jetzt wieder viele. Egal, ob er Staatsdoping verharmlost und DDR-Unrecht romantisiert. Aber will Schur das überhaupt selbst? Ein Besuch in seiner Küche in Heyrothsberge.

SZ PlusVon Jakob Lüers

Mögliche Bewerbung um Sommerspiele
:Münchner Grüne in der Olympia-Frage weiter uneinig

Die Fraktionen in Stadtrat und Landtag unterstützen eine mögliche Olympiabewerbung der Landeshauptstadt. Die Parteibasis aber bleibt skeptisch.

Von Joachim Mölter

Wahlbenachrichtigungen im Briefkasten
:Was man zum Bürgerentscheid über die Münchner Olympia-Bewerbung wissen muss

Von dieser Woche an verschickt die Stadt Wahlbenachrichtigungen an rund 1,1 Millionen Münchner. Sie entscheiden am 26. Oktober, ob München zum zweiten Mal Sommerspiele ausrichten will. Die wichtigsten Fragen und Antworten zur Abstimmung.

Von Joachim Mölter

Nazi-Vergangenheit des deutschen Sports
:„Man kann aus der Hall of Fame ja auch keine Hall of Shame machen“

Gleich 15 deutsche „Hall of Fame“-Athleten waren Mitglied der NSDAP, hat eine SZ-Recherche ergeben. Müssen sie rausgeworfen werden? Eine Expertenkommission empfiehlt eine differenzierte Reaktion.

SZ PlusVon Claudio Catuogno

Vor dem Bürgerentscheid
:Endspurt der Olympia-Kontrahenten

Die Befürworter und die Gegner einer Olympia-Bewerbung rüsten sich für die entscheidende Phase: In wenigen Wochen stimmen die Münchner ab, und schon in den kommenden Tagen erhalten alle Wahlberechtigten Post.

Von Joachim Mölter

Sportpolitik
:Ein Punktsieg für den Neuen – und viele Fragen

Otto Fricke, der neue Vorstand des Deutschen Olympischen Sportbundes, präsentiert sich zum Antritt voller Elan. Den wird der 59-Jährige brauchen bei der Fülle an Aufgaben. Just um die deutsche Olympiabewerbung gibt es neue Irritationen.

Von Johannes Knuth

ExklusivDeutsche Olympiabewerbung
:Neue Spielregeln für die vier Bewerber

Berlin, Hamburg, München oder Rhein/Ruhr? Der Wettstreit um die deutsche Olympiakandidatur nimmt an Fahrt auf – doch das ohnehin umstrittene Prozedere hat sich erneut geändert. Wiederholen die Funktionäre Fehler aus der Vergangenheit?

SZ PlusVon Johannes Knuth

Olympia-Bewerbung
:Ein Stadion in Woolloongabba als Warnung für Münchens Olympia-Pläne

Brisbane, Olympia-Ausrichter im Jahr 2032, warb ebenfalls mit einem nachhaltigen Bewerbungskonzept. Nun wird an Australiens Ostküste doch ein neues Stadion gebaut. Was das für die Olympia-Abstimmung im Oktober bedeutet.

SZ PlusVon Joachim Mölter

Para- und Inklusionssport
:Trainer im Behindertensport: „Es will keiner mehr machen“

Überall in Deutschland fehlen Übungsleiter, besonders betroffen ist der Sport für Menschen mit Behinderung. Dabei ist der Bedarf hoch wie nie.

Von Jakob Lüers

MeinungDebatten in München und Dresden
:Wie man Olympische Spiele nicht nach Deutschland holt

Kein Sportevent in Deutschland kommt mehr ohne die Überhöhung aus: Wir könnten auch Olympia! Genau damit beginnt das Problem.

SZ PlusKommentar von Claudio Catuogno

Sommerspiele 2036
:Katar will Olympia – und die Chancen sind gerade gestiegen

Bis zuletzt war Indien der Favorit für die Sommerspiele 2036. Doch der Vergabeprozess ist erst mal gestoppt – und die Herrscher in Doha machen Boden gut. Auch für die deutschen Olympia-Träume hat das Folgen.

SZ PlusVon Thomas Kistner und Johannes Knuth

Bewerbung um Sommerspiele
:Münchens Olympia-Ambitionen und ihre Folgen für den Verkehr

Die Bewerbung um Sommerspiele sollte bei einer Debatte des Verkehrsclubs Deutschland unter dem Titel „Fluch oder Segen?“ diskutiert werden. Der Abend geriet dann jedoch recht einseitig.

Von Joachim Mölter

MeinungSportpolitik
:Der Sport erhält eine einmalige Chance – zum zweiten Mal

Schon ewig warten die deutschen Athleten auf ein neues Sportfördergesetz. Jetzt signalisiert die Bundesregierung, dass sie sich kümmern will – die Sache eilt.

SZ PlusKommentar von Johannes Knuth

ExklusivDOSB
:Der politisch (fast) neutrale Vorstandschef

Das Grenzgängertum zwischen Sport und Politik erzeugt mal wieder Ärger: Der designierte DOSB-Vorstandsvorsitzende Otto Fricke will im Bundesvorstand der FDP bleiben – er selbst und der Dachverband erkennen darin kein Problem.

SZ PlusVon Johannes Aumüller und Johannes Knuth

Neuer DOSB-Vorstand Otto Fricke
:Der Lobbyist

Der neue DOSB-Vorstandsvorsitzende Otto Fricke ist ein Unbekannter im organisierten Sport – dafür sehr erfahren als FDP-Haushaltsexperte und Wirtschaftslobbyist. Da drängt sich vor allem ein künftiger Tätigkeitsschwerpunkt auf.

Von Johannes Knuth

Sportpolitik
:Otto Fricke neuer DOSB-Vorstandschef

Der ehemalige FDP-Bundestagsabgeordnete übernimmt den seit dem Weggang von Torsten Burmester vakanten Posten im Deutschen Olympischen Sportbund.

Zukunft der Sportvereine
:Der Sport muss in die Ganztagsschule

Wenn immer mehr Kinder ihre Nachmittage in der Schule verbringen – bleibt dann noch Zeit für den Sport? Mehr Kooperation würde sowohl Schulen als auch Vereinen nützen. Warum klappt das oft nicht?

Von Amelie Rauh

Olympische Spiele
:Münchner Olympia-Konzept an DOSB übergeben

Ministerpräsident Söder und Bürgermeisterin Dietl geben sich zuversichtlich, dass Olympia bald wieder nach München kommt. Vor allem eine Aussage Söders dürfte den Gegnern der Idee gar nicht gefallen.

Von David Kulessa

Chaos im deutschen Fünfkampf
:Ein olympischer Sportverband zerlegt sich selbst

Hat der deutsche Fünfkampf-Verband gerade einen, zwei, drei oder gar keinen Präsidenten? Ein kurioses Lehrstück über Verbandsmeierei, das für die Sportler alles andere als lustig ist.

SZ PlusVon Sebastian Winter

Visueller Wettbewerb
:Olympia in München: „Bessere Bilder gibt es gar nicht“ Wirklich?

Radrennen vor dem Buckingham Palace in London, Reiter vor Versailles in Paris – kann da die doch etwas kleinere Weltstadt München mithalten? Ein Vergleich in Bildern.

SZ PlusVon René Hofmann

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