Christopher Street Day

Doku über Roland Emmerich
:Bis er umfällt

In Hollywood nennen sie ihn „Master of Disaster“, dabei ist der gebürtige Schwabe Roland Emmerich ein Familienmensch. Aufhören will er noch lange nicht, wie eine Doku zum 70. Geburtstag zeigt.

SZ PlusVon Florian Kaindl

Zwischen Regenbogenfahne und Wadlstrumpf
:Wie junge Leute außerhalb der Politik-Bubble zu AfD und Co. stehen

Queerer Aktivist trifft auf jungen Schuhplattler trifft auf Feministin - und alle verstehen sich blendend? Ganz so einfach ist das oft nicht, in Bayern, auf dem Land. Was junge Leute bewegt und ob sie sich von der Politik überhaupt vertreten fühlen, das will eine Initiative herausfinden. Und redet einfach mit den Menschen.

Von Lena Hamel

Christopher Street Day
:CSD in Berlin mit Anspielungen auf Merz - Festnahmen vor Gegendemo

Beim Berliner CSD fordern die Teilnehmenden mehr Gleichberechtigung und den Schutz queerer Menschen. Die Kontroverse um die Regenbogenflagge am Bundestag ist allgegenwärtig. Bei einem Angriff auf einen CDU-Truck gibt es Verletzte.

Christopher Street Day an der Loisach
:Queer und nicht allein in Wolfratshausen

Beim ersten CSD in der Stadt appellieren Teilnehmende und Politiker an Zusammenhalt und Protestbereitschaft. Das Motto: „Wir sind sichtbar, weil wir viel zu lang übersehen wurden.“

Von Felicitas Amler

LGBTQ im Oberland
:Christopher Street Day in Wolfratshausen

Eine Gruppe um den Sozialdemokraten Raffael Joos organisiert erstmals einen Party- und Protestmarsch für die queere Community in der Flößerstadt. Dieser soll ein Zeichen für Vielfalt und Zusammenhalt setzen.

Von Benjamin Engel

Menschen und ihre Tiere
:„Dackel machen, was sie wollen“

Seit Jahren hat die Moderatorin Bettina Böttinger Dachshunde. Die seien nicht nur klug, sondern auch kämpferisch, sagt sie. Da haben Hund und Besitzerin etwas, das sie eint.

SZ PlusVon Claudia Fromme

Pride Budapest
:Ach – Europa!

Was zu eskalieren drohte, endete in einem Fest der Verbundenheit: Wie eine Delegation um Thomas Hermanns nach Budapest reiste, um die in Viktor Orbáns Ungarn verbotene Pride Parade zu schützen.

SZ PlusVon Andrian Kreye

LGBTQ in Ungarn
:Budapest steht gegen Orbán auf

Viktor Orbáns Regierung erklärte die alljährliche Pride zur illegalen Veranstaltung. Am Samstag zogen nun mehr als hunderttausend Menschen durch Budapest, um für LGBTQ-Rechte zu demonstrieren.

SZ PlusVon Verena Mayer

Christopher Street Day
:Zwischen Party und Politik: Wie die CSD-Parade in München verlief

Die queere Community und alle, die sie unterstützen, demonstrieren bei der Parade unter dem diesjährigen Motto „Liberté, Diversité, Queerité“. Mehr als 250 000 Menschen feiern unter der heißen Nachmittagssonne die Freiheit, zu lieben, wen man will. Die Politik schlägt auch ernste Töne an. Nach dem Umzug und am Sonntag strömen jeweils Zehntausende zum Straßenfest in der Innenstadt.

Von Martin Bernstein und Ekaterina Kel

Queer-feindliche Teilnehmer
:Christliche Fundamentalisten treffen sich während des CSD in der Matthäuskirche

Kritiker verweisen auf die diskriminierende Haltung beteiligter Gruppen gegenüber gleichgeschlechtlichen Lebensweisen. Die evangelische Kirche überlässt den Veranstaltern nicht nur eines ihrer wichtigsten Häuser – hochrangige Kirchenmänner treten dort sogar auf.

Von Martin Bernstein

Christopher Street Day unter Druck
:Am Ende des Regenbogens

Hunderttausende werden am Wochenende auch in München für queere Rechte feiern und tanzen. Doch unter dem Eindruck eines Trump’schen Zeitgeists ziehen sich Sponsoren zurück, die Kosten für die Sicherheit steigen. Hat der Christopher Street Day so noch eine Zukunft?

SZ PlusVon Max Fluder

Queere Demonstration und Party
:Was der größte CSD der Geschichte Münchens zu bieten hat

Ein Wochenende lang feiern eine halbe Million Münchner und Gäste unter der Regenbogenflagge. Wofür wird gekämpft? Wer sind die Stars auf den Bühnen? Wie kommt man noch auf die Party im Rathaus?

Von Michael Zirnstein

Homophobie
:Früher war mehr Lametta

Christopher Street Day, Regenbogenfahnen, Diversität: Das alles schien doch längst mehrheitsfähig zu sein. Jetzt erlebt das Land einen Kulturkampf gegen queeres Leben. Er wird auch von ganz Jungen angeführt.

SZ PlusEin Essay von Constanze von Bullion

Zum Christopher Street Day in am Samstag
:Anders als am Bundestag: Am Maximilianeum wird die Regenbogenfahne wehen

Denn für Landtagspräsidentin Ilse Aigner steht die Flagge für „sehr demokratische Werte“ – Vielfalt, Toleranz und Offenheit. Ihre Unionskollegin Klöckner hatte das Hissen zum Berliner CSD vor dem Bundestag untersagt.

Von Andreas Glas, Lisa Schnell

Premiere beim CSD
:Sicher nach Hause im Regenbogen-Taxi

Taxifahrer Max Schnotale will sein Fahrzeug beim Christopher Street Day zu einem „Safe Space“ für queere Menschen machen. Auch andere Fahrer machen bei dem Projekt mit.

Von Martin Mühlfenzl

Queeres Leben
:Erster „Christopher Street Day“ in Karlsfeld

Nach der Pride-Parade in Dachau findet nun auch eine in der Nachbargemeinde statt. Sie soll zeigen: Queeres Leben gibt es auch außerhalb großer Städte.

Lesbisches Straßenfest
:Die queere Gemeinschaft zeigt sich in Feierlaune

Einige Hundert Teilnehmerinnen und Teilnehmer treffen sich beim Fest auf dem Stephansplatz. Ihnen geht es nicht zuletzt um die Sichtbarkeit der schwul-lesbischen Community.

Von Stephan Handel

CSD in Dachau
:Bunter Protest gegen Ausgrenzung

Beim dritten Christopher Street Day in Dachau zeigen Mitglieder der queeren Szene und ihre Unterstützer, dass sie sich von Anfeindungen nicht einschüchtern lassen. Sie demonstrieren lautstark für Vielfalt und Selbstbestimmung.

Von Andreas Förster

Christopher Street Day
:„Das Schlimme ist, dass man wieder Angst haben muss“

Immer wieder werden queere Veranstaltungen von rechtsextremen Jugendlichen bedroht und attackiert. Die CSD-Paraden in Berlin und Brandenburg an diesem Wochenende fanden deshalb unter massivem Polizeischutz statt.

Von Jan Heidtmann

Einsatz für die Menschenrechte
:„Ohne Druck von der Straße wird selten etwas erreicht“

Ungarn hat den Budapest Pride March verboten. Das Münchner CSD-Team schickt trotzdem eine Delegation dorthin. Henryk Hoefener erklärt, warum man nicht aufgeben soll – und warum die Demo-Organisation auch in Deutschland schwieriger geworden ist.

SZ PlusInterview von Johanna Feckl

CSD Dachau
:Parade, Party und Performance für die Vielfalt

Zum dritten Mal findet am kommenden Samstag in Dachau ein Christopher Street Day statt. Wegen der Zunahme queerfeindlicher Angriffe haben die Organisatoren die Sicherheitsvorkehrungen erhöht.

Von Thomas Radlmaier

Queerfeindlichkeit
:Münchner Christopher Street Day unter Druck

Unternehmen ziehen sich wegen Donald Trumps queerfeindlicher Politik als Sponsoren zurück. Die Zahl der Übergriffe wächst. Trotzdem will sich die LGBTIQ*-Community die Party in den kommenden Wochen nicht vermiesen lassen.

Von Andrea Schlaier

Was läuft im Kino?
:Vielfältig und regenbogenbunt in den Pride-Month

Die Münchner Kinos zeigen im Pride Month Juni viele Filme mit LGBTQ-Thematik, darüber hinaus stehen Publikumsgespräche, Konzerte und der Besuch einer wahren Legende an.

Von Josef Grübl

Bayerischer Landtag
:AfD will Verbot von Regenbogen-Flagge an öffentlichen Gebäuden

Die AfD will das Hissen der Regenbogenflagge an öffentlichen Gebäuden in Bayern verbieten und zettelt dazu im Landtag lautstark eine Debatte an. Auch die Europaflagge soll weg – wogegen die anderen Parteien vehement protestieren.

Von Johann Osel

Politik in Bayern
:Was wurde aus dem queeren Aktionsplan der Staatsregierung?

Der Freistaat gilt als einziges Bundesland ohne einen solchen Plan. Dann gab Söder im Landtagswahlkampf ein Versprechen ab. Was ist seitdem passiert?

Von Max Fluder

Christopher Street Day in Leipzig
:Die queere Community in Sachsen kann nur kurz aufatmen

Anders als in Bautzen wird die Demonstration dieses Mal nicht von Neonazis gestört. Doch sicher fühlen sich die Teilnehmer des CSD noch lange nicht – und auch dem Ausgang der Wahlen im September blicken sie mit Sorge entgegen.

SZ PlusVon Johannes Bauer

Rechtsruck
:Da bröckelt etwas

Nicht lange her, da war die Union noch stolz darauf, dass in Deutschland queere Liebe möglich ist. Und jetzt? Gedanken nach einem Besuch des CSD in Bautzen vor gutbürgerlicher Hasskulisse.

SZ PlusGastbeitrag von Anne Rabe

LGBTQ
:„Hey, wir sind hier!“

Mehr als 400 Menschen feiern beim ersten Christopher Street Day in Ebersberg ein buntes Fest. Sie wollen zeigen, dass Diversität auch auf dem Land gelebt wird.

Von Barbara Mooser

Christopher Street Day in Ebersberg
:Zerrissen, auf den Boden geworfen und draufgespuckt

Beim Verteilen von Flyern werden sie konfrontiert mit Hass: Vor dem ersten Ebersberger Christopher Street Day müssen die jungen Mitglieder des Organisationsteams mit heftigen Reaktionen zurechtkommen. Wie gehen sie damit um?

SZ PlusVon Johanna Feckl

Christopher Street Day in München
:Hunderttausende feiern und tanzen für die Demokratie

Der CSD verwandelt die Innenstadt in eine Party- und Polit-Zone. Unzählige Menschen feiern in bunten und gewagten Klamotten und demonstrieren zugleich gegen rechts. In besonderer Gestalt ist auch Markus Söder dabei.

SZ PlusVon Bernd Kastner

Münchner Olympiahalle
:„Offenbarungen und Seltsames“: Wie die umstrittene Glaubenskonferenz Unum ablief

Drinnen geht es um den Heiligen Geist – und um Geld. Draußen äußern Demonstranten die Sorge, die spirituelle Sehnsucht von Gläubigen werde für handfeste Ziele instrumentalisiert. Ein Besuch.

SZ PlusVon Martin Bernstein

CSD in München
:Eine bunte Parade für die Vielfalt

Zum Christopher Street Day ziehen mehr als 200 Gruppen bei einer queeren Parade durch die Stadt. Die Bilder von der Party.

Freizeit und Ausgehen
:Fußball-EM, CSD, Tollwood und Andreas Gabalier – München steht ein Mega-Wochenende bevor

Die Stadt ist Großveranstaltungen zwar gewohnt, doch so viel Party auf einmal ist selten. Was wo stattfindet und wie sich Polizei und MVG auf die Menschenmassen vorbereiten.

Von Michael Zirnstein, Thomas Schmidt

Mega-Umzug am Samstag
:Wie die CSD-Parade durch München zieht

Die Route der Demonstration, die Teilnehmer, das Rahmenprogramm: Was zum Christopher Street Day geboten ist.

Christopher Street Day in München
:Welche Pride Flag bedeutet was?

Seit mehr als 50 Jahren gibt es die Demonstrationen für Gleichberechtigung. Dabei werden mitnichten nur Regenbogenfahnen geschwenkt: eine kunterbunte Übersicht.

SZ PlusVon René Hofmann

Umstrittene Großveranstaltung
:Eine Glaubenskonferenz, die spaltet

In der Münchner Olympiahalle treffen sich Tausende Christen. Hauptredner ist ein US-amerikanischer Prediger, der die Aufhebung der Säkularisation fordert. Die Organisatoren wollen angeblich „Trennendes überwinden“. Bürgermeisterin Verena Dietl bezeichnet das als „grotesk“.

SZ PlusVon Joachim Mölter, Andrea Schlaier

Queere Politparade
:Alles, was man zum Christopher Street Day in München wissen muss

Wo zieht die Parade vorbei? Was wird für die Sicherheit getan? Wo stehen die neuen Bühnen? Diesmal könnte die Party noch riesiger und bunter werden als im vergangenen Jahr.

Von Michael Zirnstein

Christopher Street Day
:Protest darf Spaß machen

150 Menschen demonstrieren am Samstag in Dachau für die Rechte queerer Menschen. Es ist schon einiges erreicht in Sachen Sichtbarkeit, doch aktuell sinkt die Akzeptanz in der Gesellschaft wieder.

Von Paula Klozenbücher

„Pride Weeks“ in München
:Vorfreude auf die bunte Party – und Angst vor Übergriffen

Am 22. Juni feiert die queere Community den CSD mit einer großen Parade durch die Stadt. Die Stimmung bei den Veranstaltern ist in diesem Jahr besonders angespannt – nicht nur wegen einer parallel laufenden Glaubenskonferenz fundamentaler Christen.

SZ PlusVon Michael Zirnstein, Joachim Mölter

Was läuft im Kino?
:Nach dem Film ist vor dem Film

Im Juni haben die Kinos jede Menge zu bieten, unter anderem Werke über Ballkünstler, Braumeister oder Berliner Aktivistinnen.

Von Josef Grübl

Christopher Street Day
:„Die Leute sollen wissen, wofür sie auf die Straße gehen“

Zum ersten Mal findet heuer in Ebersberg eine Veranstaltung zum Christopher Street Day statt: Am 27. Juli gibt es ein buntes Bühnenprogramm mit Infoständen und Kulinarik – und vielleicht zieht sogar eine Parade durch die Kreisstadt.

SZ PlusInterview von Johanna Feckl

MeinungCSD München
:Weltoffen sind sie nicht

Die Stadträte von CSU und Freien Wählern dürfen nicht hoch auf einen eigenen Wagen: Ausgerechnet die Community, die Toleranz fordert, erweist sich als intolerant.

SZ PlusKommentar von Johanna Pfund

Christopher Street Day
:Konflikt in der queeren Szene Münchens

Die Entscheidung der CSD-Veranstalter, die CSU-Fraktion von der Parade auszuschließen, kommt nicht bei allen gut an.

SZ PlusVon Joachim Mölter und Stefanie Witterauf

Christopher Street Day in München
:CSU darf nicht bei der CSD-Parade mitfahren

Die Organisatoren lehnen die Anmeldung für einen eigenen Wagen der Christsozialen ab - mit Verweis auf das Genderverbot. Die Stadtratsfraktion hält den Ausschluss für "maximal kontraproduktiv".

Von Joachim Mölter

Christopher Street Day
:CSD wendet sich gegen Rechtsruck

Die Organisatoren sehen die Demokratie in Gefahr, es gebe eine wachsende Trans- und Homophobie in der Gesellschaft. Mit ihrem Motto wollen sie ein Zeichen setzen.

Angriff auf CSD in Sachsen-Anhalt
:"Wir wurden nicht geschützt"

Vor wenigen Wochen wurde im Burgenlandkreis eine Schultreppe in Farben der Reichsflagge bemalt, nun fand in der Region der erste Christopher Street Day statt - und wurde von Rechten gestört.

SZ PlusVon Simon Sales Prado

MeinungBurgenlandkreis
:Sich für Menschenrechte auszusprechen sollte selbstverständlich sein

In Weißenfels in Sachsen-Anhalt stören Rechtsextreme den Christopher Street Day - und CDU-Landrat Götz Ulrich zeigt, wie leicht sich eine Brandmauer ziehen lässt.

SZ PlusKommentar von Simon Sales Prado

Nürnberg
:Konservative zeigen sich "entsetzt und beunruhigt" über queere Ausstellung

"Jesus liebt" heißt eine Ausstellung mit Bildern des Künstlers Rosa von Praunheim in der Nürnberger Egidienkirche. Nach massiver Kritik und Anfeindungen ist sie vorübergehend geschlossen worden.

Leute des Tages
:Feministischer Plattendeal

DJ und Produzentin Theresa "Bi Män" Bittermann hat bei einem Musiklabel unterschrieben und macht nun feministische Tracks.

Von Stefanie Witterauf

Augsburg
:Jugendliche nach Gewaltausbruch bei Christopher Street Day verurteilt

Die 15- bis 17-Jährigen hatten sich homophob geäußert und dann zwei CSD-Teilnehmerinnen zusammengeschlagen. Sie müssen nun gemeinnützige Arbeit leisten und ein Gespräch über männliche Identität führen.

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