Festival

Singsang aus Trotz

Die Kölner 17. Litcologne mit Bohrer, Ingendaay und Precht. Man schwelgte in Erinnerungen an die Siebzigerjahre und London vor dem Brexit. Dass es heute politisch lohnend ist, Rassist zu sein, wurde nicht analysiert.

Von Hans-Peter Kunisch

Autor

Nur Unsichtbares ist Wahres

In seinen Romanen lässt er Spatzen philosophieren, erforscht Koma und Träume. Nun hat Heinrich Steinfest den Bayerischen Buchpreis erhalten

Interview von Bernhard Blöchl

15 Bilder
Bücher des Jahres 2016

Das sind die wichtigsten Bücher des Jahres

Elena Ferrante, Didier Eribon, Carolin Emcke - diese Autoren haben das Jahr 2016 geprägt.

Kolumne

Memorial

Es ist eine heimtückische Methode des Populismus, innenpolitische Gegner als "ausländische Agenten" zu diffamieren. Putins Russland liefert ein abschreckendes Beispiel.

Von Norbert Frei

Populismus

Auch Trash nützt sich ab

Carolin Emcke versuchte in ihrer Kolumne "Zäsur" auch etwas Gutes an der Wahl Donald Trumps zum US-Präsidenten zu finden. Leser, die ihr darauf antworten, versuchen dies auch und ermuntern sie, weiter zu formulieren.

Literatur

"So a hübsches Katzerl"

Bei der Vergabe der dritten Bayerischen Buchpreise gibt es manch spitze Töne zu hören - einig sind sich alle jedoch in der Bewunderung für Ehrenpreisträgerin Ruth Klüger

Von Antje Weber

Neu-Erscheinungen

Sachbücher des Monats November

Empfehlungen des NDR aus Geistes-, Kultur und Sozialwissenschaften.

Friedenspreis

Da ist noch Hoffnung

Manche sahen in der Dankesrede der diesjährigen Friedenspreisträgerin des Deutschen Buchhandels, Carolin Emcke, quasi eine Bewerbung als Bundespräsidentin. Bei anderen hinterließ sie eher ein laues Gefühl.

Festakt

Analytische Empathie

Beim Festakt in der Frankfurter Paulskirche wird Carolin Emcke von der Laudatorin Seyla Benhabib im Geiste Hannah Arendts gewürdigt.

Von Volker Breidecker

Carolin Emcke bei ihrer Dankesrede für die Auszeichnung mit dem Friedenspreis des deutschen Buchhandels 2016.
Friedenspreisträgerin Carolin Emcke

"Wir dürfen uns nicht sprachlos machen lassen"

SZ-Autorin Carolin Emcke hat den Friedenspreis des Deutschen Buchhandels entgegengenommen. In ihrer Dankesrede mahnte sie zum Widerstand gegen den Hass in der Gesellschaft.

Kolumne

Brummding

Nicht einmal zehn Jahre ist es her, dass die ersten Mobiltelefone viel mehr waren als nur tragbare, modernere Fernsprecher. Das Smartphone hat seitdem die Welt so sehr verändert, dass sie in eine neue Ära eingetreten ist.

Von Kurt Kister

Kolumne

Deutsche Feiern

So wie Weihnachten in einer säkularen Gesellschaft nicht mehr viel mit Religion zu tun hat, wird auch der Nationalfeiertag in Deutschland eher nüchtern begangen.

Von Kurt Kister

Kolumne

Schon wieder die?

1998 zwang Helmut Kohl der CDU sich selbst noch einmal auf. 2017 muss das Angela Merkel wohl nicht tun. Und was steht bei Hemingway zur SPD?

Von Kurt Kister

Ruhrtriennale

Unverstanden in Ruinen

Glucks "Alceste" zur Eröffnung der Ruhrtriennale: Johan Simons und René Jacobs mit einer Premiere in der Bochumer Jahrhunderthalle.

Von Wolfgang Schreiber

München

Prominente Namen beim Literaturfest

Auszeichnung

Weil geredet werden kann

Carolin Emcke, Publizistin und Autorin der Süddeutschen Zeitung, erhält den Friedenspreis des deutschen Buchhandels.

Von Jens Bisky

Carolin Emcke
Literatur

Carolin Emcke erhält Friedenspreis des deutschen Buchhandels

In Artikeln und Essays berichtet die 48-Jährige aus Krisen- und Kriegsgebieten, etwa aus Afghanistan, Pakistan, Irak und dem Gaza-Streifen.

Emcke, Carolin
Kolumne

Gespenster

Die letzten Terroristen der RAF sind Rentner mit Geldsorgen, für die Menschenleben keine Rolle spielen.

Von Carolin Emcke

Emcke, Carolin
Kolumne

Verborgen

Ausgrenzung kommt manchmal laut daher. Man kann andere aber auch mit Taten mundtot machen.

Von Carolin Emcke

Emcke, Carolin
Kolumne

Versunken

Der Untergang der Titanic dauerte zwei Stunden und 40 Minuten, er ist nahezu perfekt dokumentiert. Anders als die Schiffsunglücke dieser Tage.

Von Carolin Emcke

Emcke, Carolin
Kolumne

Beleidigt

Es kostet nicht viel, den türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdoğan als humorlosen Diktator zu verspotten. Aber warum wird er weiterhin als demokratischer Partner Europas hofiert?

Von Carolin Emcke

Emcke, Carolin
Kolumne: Terrorismus

Angst

Terroristische Gewalt wird nie normal werden, nicht in Bagdad und Istanbul, nicht in Brüssel oder Paris. Sie wird nur häufiger. Man muss mit Angst und Zorn leben.

Von Carolin Emcke

"Kommt ein Pferd in eine Bar" von David Grossman

Die drohende Leere zwischen den Menschen

In David Grossmans neuem Roman malträtiert ein Alleinunterhalter sein Publikum - und damit auch die Leser dieser sprachlichen Zerreißprobe.

Von Insa Wilke

"Denken"

Gegen die Eitelkeiten

Carolin Emcke hat sich in ihrem Essay "Denken" gegen die Eitelkeiten der Redenden und Denkenden gestellt. Ein SZ-Leser greift dies auf und berichtet, wie ihn hier Karl Poppers Buch "Das Elend des Historizismus" geprägt hat.

Europa

Spielfeld der Wirtschaft

Die SZ-Kolumnistin Carolin Emcke hat in ihrem Essay "Gegenpressing" Europa mit einem Fußballfeld verglichen. Leser stellen nun die Frage, wer bei dem Spiel bestimmend ist. Nur die großen Wirtschaftsakteure?