Bulgarien

dpa-Nachrichten

  1. Drei Wochen nach Wahl
    :Radew neuer Regierungschef in Bulgarien

  2. Neuwahl in Bulgarien
    :Wahlkommission: Ex-Staatschef Radew siegt klar in Bulgarien

  3. Richtungswahl
    :Bulgarien hat gewählt: Regiert künftig ein Russland-Freund?

  4. Euro in Bulgarien
    :100 Tage Euro in Bulgarien: EZB sieht keine Preisspirale

  5. Gesellschaft
    :EuGH: EU-Länder müssen Ausweise von Transpersonen anpassen

  6. Verbraucher
    :EU-Gericht stärkt Fluggastrechte bei Verspätungen

  7. Eurozone wächst
    :Bulgarien sagt Tschüss zum Lew und Hallo zum Euro

  8. Gemeinschaftswährung
    :Hoffnung und Skepsis: Bulgarien ist das 21. Euro-Land

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Weitere Artikel

MeinungBulgarien
:Dieses Wahlergebnis ist ein Grund für vorsichtigen Optimismus

Das Bündnis des einstigen Staatspräsidenten Rumen Radew fährt einen überraschend deutlichen Sieg ein. Das lässt hoffen für die nötige Justizreform. Wäre da nur nicht die Sympathie für den Kreml.

SZ PlusKommentar von Tobias Zick

Wahlsieg von Rumen Radew
:Bulgarien kann endlich auf eine stabile Regierung hoffen

Das neue Bündnis von Ex-Präsident Rumen Radew gewinnt überraschend deutlich die Parlamentswahl. Der Sieger verspricht, die Korruption zu bekämpfen und den Rechtsstaat zu stärken. Seine Haltung zu Russland bleibt unklar.

SZ PlusVon Tobias Zick

Bulgarien
:Hochrechnung: Partei von Ex-Präsident Radew gewinnt Wahl

Das Bündnis des als russlandfreundlich geltenden Ex-Präsidenten hat laut einer Hochrechnung die absolute Mehrheit bei der Parlamentswahl in Bulgarien gewonnen. Etablierte Parteien bleiben weit zurück.

Bulgarien
:Ex-Präsident gewinnt Parlamentswahl

Bei der vorgezogenen Parlamentswahl in Bulgarien deutete sich Sonntagabend nach Prognosen eine überwältigende Mehrheit für die Wahlallianz von Ex-Staatschef Rumen Radew an. Wie aus Wählerbefragungen nach der Stimmabgabe von drei ...

Interview mit Dimitré Dinev
:„Was in Bulgarien passiert, ist eine Warnung für ganz Europa“

Mehr als 1000 Seiten, 13 Jahre lang mit der Hand geschrieben: In „Zeit der Mutigen“ lässt Dimitré Dinev Menschen an der Geschichte verzweifeln – er selbst verzweifelt am Zerfall der Demokratie in Osteuropa. Ein Gespräch vor der Wahl in seinem Heimatland.

SZ PlusInterview von Verena Mayer

Anthropologie
:Lernten die Vorfahren des Menschen in Europa das Laufen?

Fossilien eines Primaten aus Bulgarien deuten darauf hin, dass dieser bereits aufrecht auf zwei Beinen ging. Nahm die menschliche Linie doch nicht in Afrika ihren Anfang?

SZ PlusVon Victoria Röh

Überraschung im Biathlon
:„Wer ist diese Bulgarin?“

Die kaum bekannte Lora Hristova holt überraschend Olympiabronze – und muss sich Franziska Preuß erst vorstellen. Hinter dem historischen Erfolg steht der Felix Magath des Biathlons: Wolfgang Pichler.

Von Korbinian Eisenberger

Parlamentswahl
:Bulgariens heimlicher Herrscher

Der Oligarch Deljan Peewski ist einer der reichsten Männer des Landes und nicht einmal in der Regierung. Und er gilt als eine Ursache für den Zerfallsprozess der Demokratie.

SZ PlusVon Verena Mayer

Fragen des Jahres
:Wohin könnte man 2026 reisen?

Durchatmen und sich treiben lassen, zur Ruhe kommen und wieder Inspiration finden: Nirgendwo geht das besser als in der Natur – egal ob in mystischen Wäldern, an weiten Meeresufern oder schwarzen Vulkanwüsten. Unsere Vorschläge für Reiseziele im neuen Jahr.

SZ PlusVon SZ-Autorinnen und -Autoren

MeinungEU
:Bulgarien tritt der Eurozone bei: Wird schon werden. Hoffentlich

Der Rechtsstaat in dem Balkan-Land ist alles andere als gefestigt, wie die Kommission festgestellt hat. Und doch entscheidet Sofia nun im EZB-Rat mit über die gemeinsame Währung.

SZ PlusKommentar von Tobias Zick

Nach Protesten
:Bulgariens Regierung tritt zurück

Nach Protesten und Korruptionsvorwürfen tritt die prowestliche bulgarische Regierung überraschend zurück. Ministerpräsident Rossen Scheljaskow kam damit einer geplanten Abstimmung über einen Misstrauensantrag der Opposition im Parlament zuvor. Am ...

Vor Euro-Einführung
:Bulgarische Regierung tritt nach Massenprotesten zurück

Erst am Mittwochabend haben wieder Tausende Bulgaren gegen die Wirtschaftspolitik der Regierung demonstriert. Das Land steht kurz vor der Einführung des Euro.

Historie
:Der letzte große Kaiser von Byzanz

Vor genau 1000 Jahren starb Basileios II. Er führte Ostrom noch einmal zu ungekannter Macht und Blüte. Ein Blick auf einen rätselhaften Menschen.

SZ PlusVon Kay Lutze

Rüstung
:Rheinmetall will Umsatz verfünffachen

Der Konzern will seinen Umsatz bis 2030 auf rund 50 Milliarden Euro erhöhen. Dabei setzt der Konzern auch auf Bündnisse mit anderen Rüstungsfirmen.

Roman
:Er hat doch so viel zu erzählen

In „Goldstrand“ erinnert sich ein einst erfolgreicher Filmregisseur bei jeder Gelegenheit an früher. Und die Autorin Katerina Poladjan lässt ihn reden. Das ist komisch und ermüdend.

SZ PlusVon Christian Mayer

Sozialstaat
:Bürgergeld-Regeln sollen drastisch verschärft werden

Wer Termine im Jobcenter versäumt oder Arbeitsangebote ablehnt, dem sollen künftig schneller als bisher die Leistungen gekürzt werden. Auch den Missbrauch durch Zuwanderer will die Koalition bekämpfen.

SZ PlusVon Bastian Brinkmann und Roland Preuß

Energiepolitik
:Grünes Label für Gas und Atomstrom zulässig

Österreich ist mit seiner Klage gegen die Einstufung von Gas- und Atomkraft als klimafreundlich gescheitert. Das Gericht der Europäischen Union wies die Klage ab.

EU
:Wie Putins Störfunk von der Leyen in Bedrängnis bringt

War das Flugzeug der Kommissionspräsidentin wirklich Opfer von russischem GPS-Jamming? Die Geschichte wirkte spektakulär, nun löst sie sich in Mutmaßungen auf – und beschert dem Kreml einen PR-Erfolg.

SZ PlusVon Josef Kelnberger und Hubert Wetzel

Besuch in  Bulgarien
:Von der Leyens Flugzeug wird zum Ziel einer Störattacke

Die bulgarische Regierung bestätigt, die Maschine der EU-Kommissionspräsidentin sei vor der Landung in Plovdiv von „GPS-Jamming“ betroffen gewesen.  Der Verdacht richtet sich gegen Russland.

Von Josef Kelnberger

Literatur
:Ein einfacher Mann

Der bulgarische Booker-Prize-Träger Georgi Gospodinov hat ein Buch über den Tod seines Vaters geschrieben: eine überaus zärtliche und kraftvolle Studie über das Leben und sein Ende.

SZ PlusVon Renate Meinhof

Bulgarien
:Große Erwartungen, aber auch Angst vor dem Euro

Bulgarien wird von 2026 an Mitglied der Euro-Zone. Während sich viele Unternehmen und Bürger Hoffnung auf einen Aufschwung machen, bedient die extreme Rechte antieuropäische Ressentiments.

SZ PlusVon Verena Mayer

Sozialbetrug
:Minijobs bei der Mafia

Arbeitsministerin Bärbel Bas will gegen organisierten Betrug beim Bürgergeld vorgehen. Der Leiter des Duisburger Jobcenters hat reichlich Erfahrung damit gesammelt. Er wünscht sich Änderungen bei Bürgergeld und Datenabgleich.

Von Roland Preuß

Wie die Lothringer 13 Halle in die Zukunft geht
:Künstlerischer Widerstand gegen die Apokalypse

Der Künstler Kalas Liebfried hat die Leitung der Lothringer 13 Halle übernommen – und ruft dort einen „Anti Doom Loop Kult“ aus. Zum Start geht es in der  Ausstellung „Anarchic Animism“ um die Beziehung zwischen Mensch und Natur.

Von Jürgen Moises

EM-Qualifikation im Basketball
:Die Weltmeister sind wieder vereint

Schweißperlen wegen Montenegro und Bulgarien? Nicht bei den deutschen Basketballern. Mit sieben Goldmedaillengewinnern von Manila möchte das Nationalteam die EM-Quali sicherstellen - Bundestrainer Alex Mumbru plant eine Überfalltaktik.

Von Ralf Tögel

SZ-Podcast „Das Thema“
:Osteuropa: Aufstieg der Autoritären

Einst war so viel Anfang, jetzt so viel Ende: Nach 35 Jahren zieht SZ-Korrespondentin Cathrin Kahlweit ernüchtert Bilanz.

Von Cathrin Kahlweit und Lars Langenau

Bulgarien
:Der Mann aus der zweiten Reihe soll’s jetzt richten

Dass Bulgarien nach sieben Wahlen überhaupt eine Regierung bekommt, gilt schon als Durchbruch. Ihr Chef wird ein Mann, der sich selbst als Kompromiss bezeichnet.

Von Tobias Zick

Bulgarien
:Ungewöhnliche Koalition gebildet

Zweieinhalb Monate nach einer Parlamentswahl hat Bulgarien eine neue Regierung. Es handelt sich um eine ungewöhnliche Koalition aus prowestlichen, prorussischen und populistischen Kräften. Das prowestliche Mitte-Rechts-Bündnis Gerb-SDS schloss ein ...

Schengen-Raum
:Rumänien und Bulgarien gehören bald zum Europa ohne Grenzen

Österreich hat die volle Aufnahme von Rumänien und Bulgarien in den Schengen-Raum bislang blockiert: Beide würden Flüchtlinge unkontrolliert weiterziehen lassen. Nun gibt Wien das Veto auf – und fühlt sich als Sieger.

Von Josef Kelnberger

Reisen ohne Grenzkontrollen
:EU beschließt Schengen-Erweiterung um Bulgarien und Rumänien

Für beide Staaten gilt bereits seit dem 31. März Grenzkontrollfreiheit für Luft- und Seegrenzen. Die Einführung der Schengen-Regeln auch an den Landgrenzen verhinderte Österreich bislang mit seinem Veto.

Rumänien und Bulgarien
:Demokratie-Baustellen im Südosten

Beide EU-Staaten, die jetzt dem Schengen-Raum beitreten sollen, machen Krisen durch – besonders Rumänien, wo gerade die Präsidentschaftswahl annulliert wurde und das Vertrauen in die Institutionen erschüttert ist.

Von Tobias Zick

Syrische Flüchtlinge
:Nach Syrien? Niemals

Tausende Kilometer ist er unterwegs gewesen, mal im Kühllaster, mal zu Fuß. Sein Ziel: Deutschland. Doch jetzt sitzt der junge Syrer in Bulgarien fest. Und der Sturz Assads, über den so viele jubeln, könnte seinen Traum endgültig beenden.

SZ PlusVon Constanze von Bullion

MeinungOsteuropa
:Letztlich profitiert nur Moskau von Bulgariens permanentem Ausnahmezustand

In Sofia kommt einfach keine stabile Koalition zustande. Irgendwann wird das Land politisch kippen.

SZ PlusKommentar von Cathrin Kahlweit

Bulgarien
:Neuer Anlauf für eine Koalition

Bulgarien hat zum siebten Mal seit 2021 gewählt, aber eine stabile Mehrheit ist wieder nicht in Sicht. Das Parlament ist zersplittert wie lange nicht mehr.

Von Cathrin Kahlweit

Demokratie in Bulgarien
:Apathie statt Wahlfieber

In Bulgarien wird zum siebten Mal in drei Jahren versucht, eine Regierung zustande zu bringen – doch viele Menschen wenden sich resigniert ab. Profitieren von der zerrütteten Lage könnten prorussische Kräfte und Nationalisten.

Von Cathrin Kahlweit

Warum ein Bild Franz von Stucks in Sofia so verehrt wird
:Lucifer und der Zar von Bulgarien

Was Zar Ferdinand I. von Bulgarien mit dem Münchner Maler Franz von Stuck zu tun hat – und warum er in Coburg begraben war. Eine bayerisch-bulgarische Geschichte.

SZ PlusVon Evelyn Vogel

Bulgarien
:Wo Neuwahlen Routine sind

Wieder scheitern die Parteien in Bulgarien an der Regierungsbildung. Im Herbst wird wohl erneut gewählt – nur dass die Bulgaren immer weniger Lust dazu haben.

SZ PlusVon Cathrin Kahlweit

Asylpolitik
:Abgeschobene Syrerin will zurück nach Bayern

Ist es unmenschlich, dass eine 20-jährige Syrerin seit ihrer Rückführung nach Bulgarien auf der Straße leben muss? Die Frage beschäftigt das Verwaltungsgericht in Regensburg. Auf der Suche nach der Wahrheit geht die Richterin ungewöhnliche Wege.

SZ PlusVon Nina von Hardenberg

Südosteuropa
:Prowestliche Kräfte gewinnen Parlamentswahl in Bulgarien

Wie auch bei der Europawahl holt das Mitte-rechts-Bündnis des einstigen Ministerpräsidenten Borissow etwa ein Viertel der Stimmen. Die Regierungsbildung dürfte schwierig werden.

Wahl in Bulgarien
:Politischer Wiedergänger

In Bulgarien wird schon wieder gewählt - das sechste Mal seit 2021. Erneut dürfte mit Bojko Borissow ausgerechnet ein Mann gewinnen, der doch inzwischen als unwählbar galt.

Von Cathrin Kahlweit

Oberfranken
:Ein Zar kehrt heim

Im Exil wurde Ferdinand I. von Bulgarien 1948 in Coburg bestattet – in einem „Reisesarg“. Seine letzte Ruhe wollte der abgedankte Herrscher in seiner Heimat finden. Jetzt geht sein Wunsch in Erfüllung.

Von Olaf Przybilla

Flucht und Migration
:"Die werden drüben zusammengeschlagen und versuchen es trotzdem wieder"

In Bulgarien finden die von der EU kürzlich beschlossenen Schnellverfahren bereits statt, die Menschen an Europas Außengrenzen abschrecken sollen. Ein Besuch in der Grenzregion.

SZ PlusVon Raphael Geiger

Südosteuropa
:Nationalisten in Skopje heizen Namensstreit erneut an

Die Präsidentin von Nordmazedonien nennt ihr Land bei der Vereidigung lediglich "Mazedonien". Warum sie damit neue Spannungen in der Region auslöst.

Von Florian Hassel

Politik in der Steinzeit
:Müssen Städte ungerecht sein?

Lange dachten Archäologen: Sobald Menschen in großen Siedlungen leben, entstehen Hierarchien, Armut und Reichtum. Steinzeit-Funde in Osteuropa zeigen jedoch, dass das nicht überall so war. Gab es schon damals einen Wettstreit der Systeme?

SZ PlusVon Jakob Wetzel

Nordmazedonien
:"Stolz für Mazedonien"

Der Westbalkan-Staat ist seit 2005 EU-Beitrittskandidat, aber Reformbemühungen haben ihm viel Ärger beschert. Nach der Wahl an diesem Mittwoch könnte sich das Land von Brüssel abwenden - und vielleicht sogar seinen Namen ändern.

Von Tobias Zick

Interim statt Villa
:Der Stuck ist ab

Aus dem Museum Villa Stuck wird das Zwischennutzungsprojekt VS. Statt an der Prinzregentenstraße zu residieren, ist man nun zwischen Bahnhofsviertel und Klinikviertel zu Gast.

Von Evelyn Vogel

Bulgarien
:In die nächste Runde

In Bulgarien ist schon wieder eine Regierung kollabiert, das Land steht vor der sechsten Wahl in drei Jahren. Die politische Instabilität gefährdet mittlerweile auch die Integration in die Euro-Zone und den Schengenraum.

Von Cathrin Kahlweit

Erinnerungskultur
:Heldensturz

Ukraine, Bulgarien, Lettland - in Osteuropa werden immer mehr sowjetische Denkmäler abgebaut oder umgewidmet. Die einen feiern, die anderen trauern vergangenen Zeiten nach.

SZ PlusVon Cathrin Kahlweit

Bulgarien
:Misstrauensantrag gescheitert

In Bulgarien ist ein erster Misstrauensantrag gegen die pro-westliche Regierung wegen des geplanten Kohleausstiegs gescheitert. Die Opposition aus pro-russischen Nationalisten, Sozialisten und Populisten warf der liberal-konservativen Regierung des ...

Handelspolitik
:Getreide aus der Ukraine darf wieder in die EU

Die EU-Kommission erkennt in den Nachbarländern keine "Marktverzerrungen" mehr und hebt das Importverbot auf. Sehr zum Unmut von Polen, Ungarn und der Slowakei.

Von Jan Diesteldorf und Viktoria Großmann

Osteuropa
:Liebesgrüße nach Moskau

Warum vor allem Rechts- und Linkspopulisten in Russlands früheren Satellitenstaaten trotz des Angriffskriegs gegen die Ukraine noch immer Wladimir Putin umwerben.

SZ PlusVon Viktoria Großmann und Cathrin Kahlweit

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