Kinostart - 'Animals - Stadt Land Tier' 13 Bilder
Filmstarts der Woche

Welche Filme sich lohnen und welche nicht

In "Animals" steht Birgit Minichmayr im Mittelpunkt eines komisch-gruseligen Verwirrspiels und mit "The Big Sick" ist Michael Showalter eine wunderbar unverkrampfte Indie-Komödie gelungen.

Von den SZ-Kinokritikern

Theater

Und das soll vorbei sein?

Frank Castorfs Abschied von der Berliner Volksbühne wird selbst eine Art Großinszenierung - mit Tausenden Fans, vielen ehemaligen Stars des Theaters und einem sichtlich ergriffenen Kultursenator Klaus Lederer, der das Ende nicht glauben will.

Von Peter Laudenbach

Theater

Wer hat das Bühnenbild geklaut?

René Pollesch hat fürs Wiener Akademietheater eines seiner witzigsten Stücke geschrieben. In "Carol Reed" glänzen Birgit Minichmayr und Martin Wuttke.

Von Wolfgang Kralicek

Vorschlag-Hammer

Theaterlos

Es wird mir immer ein Rätsel bleiben, weshalb es im August in München kaum Konzerte - es sei denn, man steht auf Orgel - und fast kein Theater mehr gibt. In der Vergangenheit haben immer wieder einzelne Veranstalter versucht, auch den Sommer zu bespielen, bald gaben alle auf, es scheint nicht zu funktionieren.

Von Egbert Tholl

Theater

Ein Spiel

Theo van Goghs "Interview" im Theater Blaue Maus

Von Egbert Tholl

Maren Ade ist mit ihrem Film "Toni Erdmann" in Cannes nominiert
Filmfestspiele

Erstmals seit 2008 wieder deutscher Film im Wettbewerb von Cannes

Regisseurin Maren Ade darf sich mit "Toni Erdmann" Hoffnungen auf die Goldene Palme machen. Die 39-Jährige hatte mit dem Film "Alle Anderen" ihren bisher größten Erfolg.

Birgit Minichmayr

"Warum soll man nicht für die Liebe arbeiten? Wenn nicht dafür, wofür bitte dann?"

Interview von Antje Wewer

Volksbühne Berlin

Glück ist ein dampfendes Blutbad

Altmeister Frank Castorf überblendet Friedrich Hebbels Drama "Judith" mit Auszügen aus Antonin Artauds Roman "Heliogabal". Eine Höllenfahrt auf die dunkle Seite von Vernunft und Aufklärung.

Von Peter Laudenbach

Birgit Minichmayr über

Kontrolle

Sie kann alles, neuerdings sogar Hackerin: Die Schauspielerin über sich, ihre Rollen und ihren Hang zur Selbstdisziplin.

Interview von Christian Mayer

"Eine Liebe für den Frieden" in der ARD. Es geht um Bertha von Suttner und Alfred Nobel.
TV-Kritik
"Eine Liebe für den Frieden" im Ersten

Wegen Überfüllung verdrossen

Das ARD-Epos "Eine Liebe für den Frieden" erzählt die Geschichte von Bertha von Suttner und Alfred Nobel. Der mit Birgit Minichmayr und Sebastian Koch hochkarätig besetzte Film könnte sehenswert sein, wenn die Fernsehmacher ihn nicht so überfrachtet hätten.

Von Jan Heidtmann

Salzburg Jedermann Brigitte Hobmeier Cornelius Obonya 15 Bilder
Salzburger Festspiele

Jährlich grüßt das Superweib

Mal ist die Buhlschaft die feinfühlige Verführerin, mal das dralle Vollweib und nun erneut Brigitte Hobmeier als frivole Sexbombe. Die kleinste große Rolle der Theatergeschichte wird traditionell von den begehrtesten Schauspielerinnen gespielt.

Eine Salzburger Zeitreise in Bildern.

Unter Feinden ZDF Fritz Karl Nicholas Ofczarek
"Unter Feinden" im ZDF

Fäuste der Finsternis

Lars Becker hat einen neuen ZDF-Krimi gedreht. Den Mix aus Gewalt, Düsternis und Unlogik retten glänzende Schauspieler.

Von Franziska von Malsen

Tom Schilling und Oh Boy sind die großen Gewinner beim Deutschen Filmpreis Lola in Berlin
Deutscher Filmpreis

Junge, Junge

Mini-Budget schlägt teuersten deutschen Film aller Zeiten: Mit "Oh Boy" setzt sich beim Deutschen Filmpreis völlig zu recht ein kleiner, äußerst feiner Film gegen Tom Tykwers Hollywood-Kino "Cloud Atlas" durch. Auch die Verleihung ist immer noch wenig amerikanisch.

Von Ruth Schneeberger, Berlin

Nominierungen für den Deutschen Filmpreis bekanntgegeben
Nominierungen für Deutschen Filmpreis

"Cloud Atlas" und "Oh Boy" sind Favoriten

Eine Mammutgeschichte quer durch Zeit und Raum und ein Tag im Leben eines jungen Berliners - das sind die Favoriten für den Filmpreis 2013. Wen die Deutsche Filmakademie neben "Cloud Atlas" und "Oh Boy" noch für Lolas nominiert hat.

Die Nominierungen.

Mythen in Film und Theater

Wer in München unsterblich ist

Lola Montez und Rudolph Moshammer im Theater, Ludwig II. im Kino: Warum schauen wir uns das immer wieder an? Und was hat es mit dem Dackel auf sich? Eine Typologie der Unvergänglichen.

Von Christian Mayer

Münchner des Jahres 7 Bilder
Münchner des Jahres 2012

Ein Wiener ist der Liebling der Münchner

Es ist entschieden: Die User von Süddeutsche.de haben ihre Lieblingsmünchner gewählt. Gewonnen hat ein Österreicher vor einer Rapperin und einer Komikerin. Wer es auf die ersten Plätze geschafft hat - und wer letzter wurde.

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SZ.de-Wahl 2012

Wer wird Münchner des Jahres?

David Alaba, Fiva MC oder Petra Perle? Was ist mit Otti Fischer? Oder doch jemand ganz anderer? Auch dieses Jahr haben sich einige Münchner ganz besonders hervorgetan. Wer ist Ihr Favorit? Stimmen Sie ab, wer Münchner des Jahres ist!

Von Lisa Sonnabend und Beate Wild

Regisseur Glasner über Vergebung

"Mensch sein heißt schuldig werden"

Die Protagonisten seiner Filme sind Vergewaltiger, Pädophile oder andere Triebtäter: Matthias Glasner ist fasziniert vom Kampf des Menschen mit seinen Dämonen. Im neuen Film "Gnade" präsentiert der Regisseur Birgit Minichmayr als Gutmenschen, der plötzlich mit tiefer Schuld leben muss. Ein Gespräch über die Unteilbarkeit von Gut und Böse und den Kleinmut im deutschen Kino.

Interview: Paul Katzenberger

Kinostarts - 'Sushi in Suhl' 13 Bilder
Kurzkritiken zu den Kinostarts der Woche

DDR-Sushi und Mädchen, die schreien wie am Spieß

In dieser Kinowoche auf dem Kino-Menü: japanische Spezialitäten in Ostdeutschland, ausgezeichneter schottischer Whiskey von Ken Loach, aber auch Futter für eine Kannibalenfamilie.

Rezensionen ausgewählter Filme. Von den SZ-Kritikern

Themendienst Kino: Gnade
"Gnade" von der Berlinale 2012 im Kino

Wenn gute Menschen Schlechtes tun

"Gnade" nennt Matthias Glasner seinen neuen Film, der so provokativ ist wie seine alten: Was sich zunächst als klassisches Schuld-und-Sühne-Drama zu einem gerechten Finale hin zu entwickeln scheint, wird schließlich zu einem Plädoyer für das Üben von Vergebung.

Von Josef Grübl

Campino wird 50 14 Bilder
Campino wird 50

Bevorzugt blond

Andreas Frege wird 50. Andreas wer? Na, Campino. Der Mann, dessen Punkrock-Karriere nicht daran gelitten hat, dass er den gleichen Namen trägt wie ein rosa-weißes Lutschbonbon. Der gerade erst mit den "Toten Hosen" den EM-Hit 2012 landete. Obwohl seine Band schon 30 Jahre alt ist. Ein Rückblick.

In Bildern. Von Felicitas Kock

Hans Jörg Michel Residenztheater
Theater-Kritik
Fassbinder-Stück am Residenztheater

Wie wir begehren

Unter Martin Kusej ist das Residenztheater bislang nicht so richtig in die Gänge, dafür manchmal ganz schön aus der Kurve gekommen. Doch nun ist der Erfolg da - mit dem Fassbinder-Stück "Die bitteren Tränen der Petra von Kant". Und der Zuschauer fühlt sich ertappt, ein mieser kleiner Voyeur zu sein.

Von Christine Dössel

Berlinale 2012 - Press conference 'Mercy'
Berlinaleblog
Birgit Minichmayr im Berlinaleblog

Norwegisch für Anfänger

Sieben Wochen Vokabeln pauken, schon geht Birgit Minichmayr fast als Norwegerin durch. Für ihre Rolle in "Gnade" hat sie gebüffelt, was das Zeug hält. Während ihr Filmpartner Jürgen Vogel keine einzige Zeile aufsagen konnte, beeindruckt Minichmayr die Weltpresse auf der Berlinale mit ihren Sprachkenntnissen. Nur die Norweger selbst, die scheinen sie nicht zu verstehen.

Von Paul Katzenberger

CINEMAXX-KINO AM POTSDAMER PLATZ
Berlinale und MoMA

Ein Festival wird museumsreif

Von der Leinwand ins Museum: Die jährliche Retrospektive des Berlinale-Programms wird fortan auch als Ausstellung im New Yorker Museum of Modern Art zu sehen sein. Unterdessen werden für das Berliner Festival immer mehr Filme und Stargäste bekannt.

Die Verführerin Adele Spitzeder
ARD-Film "Die Verführerin Adele Spitzeder"

Mutter des Anlagebetrugs

Der Bernard Madoff des 19. Jahrhunderts hieß Adele Spitzeder und wohnte in München. Die gescheiterte Schauspielerin trieb Kleinanleger, Kirchen und ganze Gemeinden in den Ruin. Birgit Minichmayr spielt ein großartiges Miststück in einem Film, der ein Lehrstück über Geld und Gier hätte sein können - dem aber die Fallhöhe fehlt.

Von Eva Rose Rüthli