Bevölkerungsschutz

Wegen veränderter Weltlage
:Bayern baut Abteilung für Bevölkerungsschutz zu eigenem Landesamt aus

Die neue Behörde soll den Freistaat gegen Natur- und Technikkatastrophen wappnen – ausdrücklich aber auch auf die Gefahr einer kriegerischen Auseinandersetzung vorbereiten.

Unwetter und andere Katastrophen
:Was am Warntag in Bayern rund lief – und was nicht

Sirenen heulten und Handys klingelten, aber nicht überall gleichzeitig. Das zuständige Ministerium zieht dennoch eine positive Bilanz zu den Probewarnungen in Bayern – mit kleinen Makeln.

Landesweiter Probealarm
:Die Sirenen heulen probeweise

Am bayerischen Warntag werden am Donnerstag, 12. März, die Alarmsysteme getestet, um auf einen Ernstfall vorbereitet zu sein. Neben Sirenen sollen auch alle Handys Alarm gegeben.

Bundeswehr
:Wenn 30 000 Verwundete nach Deutschland kommen

Verletzte in Zelten, Transport per Luftbrücke: Mit beispiellosem Aufwand üben Bundeswehr und Rettungskräfte den Kriegsfall an der Nato-Ostflanke. „Medic Quadriga“ zeigt, wie ernst die Politik die Gefahr einer Eskalation in Europa nimmt.

SZ PlusVon Markus Balser

Puchheim
:Vortrag über Bevölkerungsschutz

Am 22. Januar berichtet eine Mitarbeiterin vom Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe über ihre Arbeit und beantwortet Fragen.

ExklusivPolitik in Bayern
:Steht Söders Katastrophenbehörde auf der Kippe?

Ein neues Landesamt soll den Bevölkerungsschutz koordinieren. Nur gibt es bisher kein Konzept und auch keine Stellen.  Was wird nun aus den Plänen des Ministerpräsidenten?

SZ PlusVon Johann Osel

Krisentraining in Finnland
:Du bist jetzt Minister. Wie entscheidest du?

Finnlands Konzept der „Gesamtsicherheit“ geht über die riesige Armee weit hinaus: In mehrwöchigen Rollenspielkursen lernen Parlamentarier, CEOs, Beamte und Influencer, wie man das Land durch schwere Krisen führt.

SZ PlusVon Alex Rühle

Kriegsszenarien
:Resilienz und Raketen

Wie werden die Deutschen verteidigungsfähig? Zwei Bücher versuchen, mit Kriegsszenarien die Probleme offenzulegen und den Lesern ein wenig Orientierung zu geben.

Von Robert Probst

Bevölkerungsschutz
:Und dann muss Papa wieder weg

Alles freiwillig, für die Gemeinschaft: Wer macht das noch in einer Welt, die immer egomanischer wird? Und vor allem, was passiert eigentlich im Ernstfall ohne diese Leute? Unterwegs mit den Helden von der freiwilligen Feuerwehr.

SZ PlusVon Sebastian Strauß (Text) und Paul Dittmann (Fotos)

Sperrung des Oktoberfestgeländes in München
:„Extreme Gefahr“: Warnhinweise wegen Wiesn-Sperrung sorgen für Verunsicherung

Nach der Sperrung des Oktoberfestes wegen einer Bombendrohung ertönte auf Tausenden Smartphones  in der Stadt ein Sirenenton. Nicht alles lief glatt, in Schulen und Kindergärten war die Verwirrung groß. Wie das Warnsystem „Cell Broadcast“ funktioniert.

Von Joachim Mölter und Max Muth

Kein Geld für Erweiterung
:Bei der Münchner Feuerwehr brennt’s

Die Stadt wächst, auch die Zahl der Freiwilligen Feuerwehrleute müsste deshalb steigen – doch dafür fehlt das Geld. Oberbürgermeister Dieter Reiter (SPD) ist alarmiert und will das ändern.

Von Joachim Mölter

Katastrophenschutz
:Positives Fazit in Bayern nach Warntag

Sirenen, Apps, Werbetafeln: Beim bayerischen Warntag wurde alles getestet – doch nicht alles lief glatt.

Anfrage an Landrat Göbel
:FDP fordert Auskunft zum Zivilschutz im Landkreis München

Die Liberalen hinterfragen den Ausbau und die Finanzierung von Schutzmaßnahmen für die Bevölkerung und berufen sich auf Innenminister Joachim Herrmann, der alle Ebenen des Staats in der Pflicht sieht.

ExklusivDeutsches Rotes Kreuz
:„Die Bevölkerung ist im Krisenfall kaum geschützt“

Während die Bundeswehr Milliarden investiert, kommt die Zeitenwende im Zivilschutz nicht voran. Deutschlands größte Hilfsorganisation fordert nun Milliarden für Krisenvorräte und den Umbau von U-Bahnhöfen zu Schutzräumen.

SZ PlusVon Markus Balser

ExklusivBevölkerungsschutz
:„Uns treibt das Risiko eines großen Angriffskriegs in Europa um“

Eine Million Plätze für Schutzsuchende in U-Bahnhöfen oder Tiefgaragen, digitale Wegweiser für Bunker, Tausende zusätzliche Sirenen: Deutschlands Zivilschützer wollen die total veraltete Infrastruktur des Landes für den Fall eines Angriffs modernisieren.

SZ PlusVon Markus Balser

Ahrtal
:Das Wasser, der Tod und ein Plan

Welche Lehren die Zivilschutzbehörden in Rheinland-Pfalz aus der Flutkatastrophe im Ahrtal ziehen wollen – und was sie  schon umgesetzt haben.

Von Kathrin Müller-Lancé

Krisenvorsorge statt Prepping
:„Wer möchte ich sein, wenn etwas passiert?“

Preppen? Das ist doch was für Fanatiker und Einzelkämpfer. In Schweden und Finnland sieht man das ganz anders: Stark in Krisen ist man gemeinsam. Gespräche mit Menschen, die Vorsorge als solidarisches Prinzip verstehen.

Von Alex Rühle

Bayern
:Grüne Jugend lehnt verpflichtenden „Freiheitsdienst“ ab

Sechs Monate Dienst für alle zwischen 18 und 67: Wehrdienst, Bevölkerungsschutz oder Gesellschaftsdienst. Das schlägt die bayerische Grünen-Fraktionsspitze vor – stößt aber parteiintern auf Widerstand.

Zivilschutz
:Wie Deutschland sich für den Ernstfall wappnet

Mit der wachsenden Bedrohungslage rückt auch der Zivilschutz immer mehr in den Mittelpunkt. Dort fehlt es noch an vielem.

SZ PlusVon Markus Balser und Sina-Maria Schweikle

Katastrophenvorsorge
:Warntag in Bayern weitgehend problemlos – aber nicht überall

Inzwischen haben sich viele Menschen daran gewöhnt: Zwei Mal im Jahr schrillen in Bayern Handys, Sirenen heulen auf und Anzeigentafeln warnen. In Oberfranken gab es einen lautstarken Zwischenfall.

Katastrophenschutz
:Um 11 Uhr wird es laut: Bayern testet Sirenen und Warn-Apps

Die Sirenen heulen, Handys auch, wenn die Warn-Apps anschlagen: In Bayern wird am heutigen Donnerstag getestet, ob die Alarmsysteme funktionieren. Dieses Mal gibt es eine Neuerung.

Meinung"Warntag"
:Der nachvollziehbare Protest von Unternehmern darf nicht instrumentalisiert werden

Dass Unternehmen und Verbandsvertreter für eine andere Wirtschaftspolitik auf die Straße gehen, ist ihr gutes Recht. Allerdings sollten sie aufpassen, dass ihre Aktion nicht den Rechtspopulisten nützt.

SZ PlusKommentar von Thomas Fromm

Zivilschutz
:Was wäre nötig, um Bayerns Bunker einsatzbereit zu machen?

Tanks rosten und die Luft ist kaum aushaltbar: Von ehemals 500 Schutzräumen in Bayern ist kein einziger mehr nutzbar. Besuch in einer dieser Zeitkapseln.

SZ PlusVon Finn Sanders

Bundesweiter Warntag
:Deutschland testet den Katastrophenalarm

Was muss ich tun, um telefonisch vor einer großen Gefahr gewarnt zu werden? Wieso ertönen nicht überall Sirenen? Antworten auf die wichtigsten Fragen zum bundesweiten Warntag.

Von Simon Sales Prado

Probealarm
:Am Donnerstag heulen bayernweit Sirenen und brummen Handys

Mit dem Probealarm sollen die Funktionsfähigkeit der Systeme und die Warnung der Bevölkerung getestet werden.

Probealarm
:Warntag lief in Bayern nicht überall problemlos ab

Heulende Sirenen und Warnnachrichten auf dem Handy: Am Donnerstag gegen elf Uhr wurde es im Freistaat vielerorts laut. Die Übung zeigte aber laut Innenminister Joachim Herrmann, dass Warnungen noch immer nicht flächendeckend funktionieren.

Bundesweiter Warntag
:"Es wird laut"

Deutschland will sich gegen Katastrophen wappnen, doch der erste bundesweite Warntag 2020 floppte gewaltig. 2022 lief es schon besser. Bald kommt der dritte Test - was ist zu erwarten?

Von Constanze von Bullion

Katastrophenschutz
:Die riskante Stille auf den Dächern

Die Zahl der funktionsfähigen Warnsirenen in Bayern ist geringer als gedacht. Die Aufstockung geht nur schleppend voran. Woran das liegt.

SZ PlusVon Johann Osel

Landesweiter Probealarm
:Testen für den Ernstfall

Am Donnerstag findet bayernweit wieder ein Warntag statt. In München werden die Menschen allerdings nur über ihr Handy alarmiert - falls sie vorab entsprechende Vorkehrungen getroffen haben.

Von Julian Meier

Bevölkerungsschutz
:Deutschland testet den Ernstfall

Fehlende Sirenen, Computerpannen: Der erste bundesweite Warntag vor zwei Jahren war ein Fiasko. Am Donnerstag wird erneut die höchste Alarmstufe simuliert - und viele Menschen wieder nicht erreichen.

Von Markus Balser

Weihnachtsausstellungen
:Schnee-Eulen und Zarathustra

Die Münchner Kunstvereine laden wieder zu ihren Weihnachtsausstellungen: Eine Tradition, die Künstlern hilft und Besuchern viel bietet.

Von Magdalena Zumbusch

Bevölkerungsschutz
:Tiesler folgt auf Schuster

Der frühere Vizepräsident des Bundesamts für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK), Ralph Tiesler, übernimmt Mitte Juni die Leitung der Behörde. "Wir müssen unser Land krisenfester machen", betonte Bundesinnenministerin Nancy Faeser (SPD ...

Zivilschutz im Landkreis Freising
:Im Ernstfall muss die Tiefgarage vorerst reichen

Eine Anfrage des Bundestagsabgeordneten Johannes Huber an das Landratsamt und die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben ergibt, dass die noch vorhandenen Schutzräume nur bedingt funktionsfähig sind. Von 2007 an stellten Bund und Länder sogar die Wartung der Bunker ein. Jetzt will man wohl nacharbeiten.

Von Peter Becker

Verfassungsdiskussion
:Gesunde Konkurrenz

Muss der Katastrophenschutz im Grundgesetz neu geregelt werden? Juristen halten die Forderung für durchaus gerechtfertigt.

Von Wolfgang Janisch

Mitten in Bayern
:Ein Tag zum Heulen

Ein bayernweiter Warntag hätte der 10. September werden sollen, am Ende war es eher ein großer Lachtag. Weil so viele Alarmgeräte nicht funtioniert hatten. Beziehungsweise schon längst nicht mehr funktionieren. Das führt nun zu interessanten Entwicklungen in der Sirenen-Branche

Glosse von Johann Osel

Pannen am Warntag
:Die Katastrophen-Software

Seit mehr als zwei Wochen fahndet das Bundesinnenministerium nach der Ursache für die Pannen am Warntag. Bislang deutet viel auf eine Überforderung der Software hin, die die Bevölkerung bei Katastrophen alarmieren soll.

Von Max Muth

BBK
:Berufsverband vergibt Atelierstipendien

Von einem kostenlosen Atelier wagt kaum ein Künstler zu träumen, geschweige denn von Fahrtkostenerstattung, Ausstellungspauschale und der Übernahme der Öffentlichkeitsarbeit. Der Berufsverband Bildender Künstler (BBK) ermöglicht all dies nun mit ...

Zivilschutzkonzept
:Innenminister in der Kritik - De Maizière stellt Zivilschutzkonzept vor

Nutzt er die Verunsicherung der Menschen aus? Innenminister de Maizière muss sich bei der Vorstellung des Zivilschutzkonzepts verteidigen - und erklärt, was er für den am stärksten gefährdeten Bereich hält.

Von Nico Fried

Neues Zivilschutzkonzept
:Ein bisschen Hamstern hat noch nie geschadet

Das neue Zivilschutzgesetz hat mit Panikmache nichts zu tun. Vielmehr war das Konzept überfällig.

Kommentar von Thorsten Denkler

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