Das "Komplettversagen" des Verteidigungsministeriums im Umgang mit externen Beratern sei auch der damaligen Ministerin zuzurechnen, meinen Grüne, FDP und Linke. Union und SPD weisen das ab.
Berateraffäre
:Eigenleben im Wehrressort
"Missbräuchlich" habe das Ministerium seinen "Wunschkandidaten" beauftragt: Ein Ausschuss-Bericht rügt die Berater-Verträge, entlastet aber Ex-Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen.
Leserdiskussion
:Von der Leyen: Was bleibt von ihrer Zeit als Verteidigungsministerin in Erinnerung?
Die frühere Verteidigungsministerin wollte mit der Hilfe von externen Beratern die starken Beharrungskräfte in ihrem Ressort brechen. Es war ein Ansatz, der das Haus fast zerrissen hat, kommentiert SZ-Autor Mike Szymanski.
Berateraffäre
:Ministerium sucht nach SMS-Kopien
Das Verteidigungsressort will vorschnell gelöschte Daten auf Diensthandys von Ex-Ministerin Ursula von der Leyen wiederherstellen. Viele Abgeordnete sind verärgert, weil bisher so wenig getan wurde.
ExklusivGelöschte Handydaten bei von der Leyen
:Verteidigungsministerium gerät weiter unter Druck
Auf den Diensthandys der früheren Verteidigungsministerin von der Leyen ist nach jetzigem Stand der gesamte SMS-Verlauf gelöscht worden. Die Opposition fordert Erklärungen.
Verteidigungsministerium
:Berater und Freund des Hauses
Timo Noetzels Arbeitgeber erhielt einen der fragwürdigen Berater-Aufträge von der Bundeswehr. Nun sagt Noetzel im Bundestag aus. Es geht um einen General und Ex-Staatssekretärin Karin Suder: Der eine ist Taufpate seiner Kinder, die andere eine gute Freundin.
ExklusivBerateraffäre
:Daten im Verteidigungsministerium gelöscht
Laut SZ-Informationen wurden Daten gelöscht, die im Zusammenhang mit der sogenannten Berateraffäre stehen. Das Verteidigungsministerium hat interne Ermittlungen eingeleitet.
Berateraffäre
:Von der Leyen muss sich neuem U-Ausschuss stellen
Die Opposition fordert die Verteidigungsministerin auf, Unklarheiten bei der Beschäftigung externer Berater in ihrem Hause lückenlos aufzuklären.