Bairisch - aktuelle Themen & Nachrichten - SZ.de

Bairisch

Preisverleihung
:Markus Wasmeier erhält Bairische Sprachwurzel

Die Auszeichnung geht an den einst erfolgreichen Skirennläufer, weil er sich bis heute erfolgreich weigert, sich sprachlich einnorden zu lassen.

Von Hans Kratzer

SZ Plus„Dicht & Ergreifend“, jetzt ohne Dialekt
:„Man muss sich immer wieder neu erfinden“

Im neuesten Video der Hip-Hop-Crew „Dicht & Ergreifend“ spielt Miroslav Nemec einen Waffenhändler. Wie kommt der Fernsehstar in dieses Video? Und warum machen George Urkwell und Lef Dutti in „Highlife“ plötzlich Musik auf Hochdeutsch?

Von Michael Bremmer

SZ PlusSZ-Kolumne Typisch deutsch
:Wo liegt der Hund begraben?

Unser Autor bemüht sich seit Jahren, die deutsche und bairische Sprach-Metaphorik zu durchdringen. Ihm hilft es, bei Sätzen wie "Scheiß' da nix, dann feid' da nix" auf eine wortwörtliche Übersetzung zu verzichten.

Kolumne von Mohamad Alkhalaf

Kratzers Wortschatz
:Verhunakelte Winnetou-Filme

In den Billig-Western aus den 60er-Jahren ist die Handlung der Karl-May-Romane oft völlig verändert und verhunzt worden. Im Bairischen gibt es für diesen Missstand ein Spezialwort.

Von Hans Kratzer

SZ PlusDialekt
:Ist das jetzt Unterostfränkisch oder Oberostfränkisch?

Sabrina Biechele aus Putzbrunn und Harald Schertele aus Aying haben beim Dialekt-Quiz des Heimatministeriums besonders gut abgeschnitten. Dabei kam beiden zugute, dass sie sie viel in Bayern herumgekommen sind.

Von Michael Morosow

Kratzers Wortschatz
:Ein Kaktus im Potschamperl

Im 19. Jahrhundert haben viele französische Wörter Eingang in die deutsche Sprache und deren Mundarten gefunden. Begriffe wie Kontor und Potschamperl künden heute noch von dieser Ära.

Von Hans Kratzer

SZ PlusDialekt
:Host mi - Bairisch lernen an der VHS

Helmut Ettenhuber bringt Interessierten die bairische Sprache näher, die laut Unesco schon lange vom Aussterben bedroht ist. Doch ausgerechnet die deutschen Muttersprachler tun sich schwer.

Von Anne Eberhard

Kratzers Wortschatz
:Hitler, Räuber und am Kasperl sei Frau

Heute herrscht in Kleidungsfragen eine große Toleranz. Früher ging es strenger zu, schon Brautpaare in Tracht fielen unter Kasperlgwand-Verdacht. Das Tragen von Räuberzivil aber verheißt selten etwas Gutes.

Kolumne von Hans Kratzer

Kratzers Wortschatz
:Ein Windsheimer fürs Zigrettenbürscherl

Was der Jugend guttut, bestimmen ja meist die Erwachsenen. So gönnen sie den Buben zwar die Limonade, greifen die aber zum Glimmstängel, husten sie ihnen eins.

Von Hans Kratzer

Bairischer Dialekt
:Schon die Urgroßväter trugen Baggy Pants

Das Sammeln von Wörtern ist die Leidenschaft des pensionierten Lehrers Ludwig Zehetner. Besonders gern hört er solche, die als ausgestorben gelten - zum Beispiel die Bezeichnung für eine gschlamperte Hose.

Von Hans Kratzer

SZ PlusMundarttheater
:"Im Endeffekt wird alles gut"

Talentschmiede, originelles Volkstheater, Familie: Die Iberl Bühne in der Innenstadt ist einzigartig in der Münchner Theaterlandschaft. Vor drei Jahren ist ihr Gründer Georg Maier gestorben - wie führt seine Witwe und Mutter einer gemeinsamen Tochter das Erbe weiter?

Von Julian Gülker

SZ PlusBairische Mundart
:"Für mich wäre das ein Horrorszenario, wenn die bairische Sprache verschwinden würde"

Wie spricht man "Steinhöring" aus? Auf Bairisch sehr anders als sonst. Kreisheimatpfleger Josef Huber sammelt für ein Projekt der Bayerischen Akademie der Wissenschaften Tonaufnahmen in bairischer Aussprache von Ortsnamen aus dem Landkreis Ebersberg.

Interview von Merlin Wassermann

Sprache
:Warum auf der Wiesn plötzlich alle "fesch" sagen

Eine betrunkene 89-Jährige freut sich darüber, dass sie im Sanitätszelt von so "fesche junge Buam" betreut wird. Woher der Ausdruck kommt und was die Österreicher meinen, wenn sie ihn benutzen.

Von Hans Kratzer

An der Loisach
:So war das diesjährige Wirtefest

Fünfzehn verschiedene Kneipen, Bars und Cafés öffnen am Samstagabend ihre Türen bei Musik, Speis und Trank und lassen Wolfratshausen zur Flaniermeile werden.

Von Hannah Mosbach

Dialektforschung
:Zwischen Kulturerbe und Blamage

Die Bayerische Akademie der Wissenschaften befasst sich mit dem Thema Dialekt. Eine Podiumsdiskussion soll Aufschluss geben. Welche Sprache wird dabei wohl gesprochen werden?

Von Susanne Hermanski

Unter Bayern
:Ein Theaterstück, das niemals stirbt

Der Brandner Kaspar geistert unablässig über Bayerns Freilichtbühnen. Aber er hat ja auch das ewig' Leben.

Kolumne von Matthias Köpf

Kratzers Wortschatz
:Von Obstbambeidlerinnen und Trambahnritzenreinigerinnen

Unter dem Wort Obstbam (Obstbaum) kann sich natürlich noch jeder was vorstellen. In dem Verb beidln (beuteln) scheinen dagegen mehrere Nuancen durch.

Kolumne von Hans Kratzer

Bairische Sprachwurzel für Gerhard Polt
:"Da muss man ein bisserl Mitleid haben, wenn man mit so einer Spracharmut leben muss"

Denn das Bairische sei wie ein Ozean, sagt Polt. Der große Bayernphilosoph bekommt den Preis für seine Verdienste um das bairische Idiom - und auch wegen eines Interviews, das er komplett auf Mittelbairisch gab.

Von Hans Kratzer

Kratzers Wortschatz
:Altes Graffl und sonstige Kuriositäten

"Mission Graffl" lautet der Titel der aktuellen Ausstellung im Freilichtmuseum Massing. Wird das Wort Graffl genannt, rümpfen manche sofort die Nase. Andere wiederum krein ganz gern im Graffl herum.

Von Hans Kratzer

Kratzers Wortschatz
:Wie Nagelsmann zum Giftnickl mutierte

Der Trainer des FC Bayern ärgerte sich zuletzt fast so sehr wie einst das HB-Männchen, das im TV-Werbespot vor lauter Wut in die Luft ging. Der bairische Wortschatz kennt für jähzornige Sportskameraden den Begriff Giftnickl, wogegen ein Gläzn eher langweilig ist.

Von Hans Kratzer

Weitere Briefe
:Bairischer Gruß und Juso-Stress

Ein Münchner Prozess wirft Fragen auf, und die Selbstzerfleischung innerhalb der Bayern-SPD auch. Weitere Briefe befassen sich mit Berufshürden und dem bairischen Grüßen.

Kratzers Wortschatz
:Der Kanzler redet wie ein Moicherl

Ein Moicherl ist eine bedächtige Person, deren Tun oft von allzu großer Zurückhaltung geprägt ist. In Zeiten des Krawalls ist es aber ganz in Ordnung, wenn führende Politiker diese Eigenschaft besitzen und nicht sofort alles ankenten wollen.

Kolumne von Hans Kratzer

SZ PlusTücken des Dialekts
:Warum eine Bäuerin dem Putin vergeben will

Es gibt ein Wort im Bairischen, das sowohl Barmherzigkeit als auch tödliche Rachegelüste auszudrücken vermag. Welche Irritationen sich daraus ergeben, offenbarte sich kürzlich in einem niederbayerischen Dorfladen.

Glosse von Hans Kratzer

Dialekt
:Die hohe Kunst, Aiwanger zu zitieren

Manchmal geraten Reporter beim Versuch, den Wortlaut des Politikers wiederzugeben, auf ein sprachliches Nebengleis. Bei allem Bemühen: In der jüngsten Version liest sich dessen Dialekt fast wie eine dadaistische Kunstsprache.

Glosse von Hans Kratzer

SZ PlusBairischer Hip-Hop
:"Du wirst uns nie in einer Tracht sehen"

Die Musiker von "dicht & ergreifend" haben das gemacht, was viele für unmöglich hielten: Sie sind mit Rap auf Bairisch sehr erfolgreich geworden. Ein Interview über Patriotismus, die Erfindung Bayerns und das wundersame Wort "fei".

Interview von Patrick Wehner

Kratzers Wortschatz
:Berufseinsteiger, die noch Schafzipfeln sind

Das Schimpfwort Schafzipfel benennt laut Lexikon einen Dummkopf oder einen Trottel. Aber der Begriff hat in speziellen Fällen auch eine heiter-ironische Note.

Von Hans Kratzer

SZ PlusSprache
:Das Chiemgau und der Passion

Der, die oder das: Die Verwendung des Artikels ist im Deutschen grundsätzlich heikel. Im Bairischen weicht zudem vieles von der Standardsprache ab. Oft wird das als Hinweis auf die Minderbemittlung von Dialektsprechern gedeutet. Zu Recht?

Von Hans Kratzer

Mundart
:Oh mei, oh mei

Wird in Kindergärten Dialekt gesprochen? Das wollen drei Dießener Gemeinderäte erfahren und berufen sich dabei auf die Gesetzgebung. Über die Frage, wie verbreitet das Bairische eigentlich ist, macht sich auch Kreisheimatpfleger Manfred Schulz Gedanken.

Von Christina Rebhahn-Roither

Grafinger Wirt
:"Er spricht besser Bairisch als Deutsch"

Kumba Singh Gurung trägt Lederhosen und betreibt ein Wirtshaus in Grafing. 1996 kam er aus Bhutan nach Bayern. Über seinen jahrelangen Kampf um einen deutschen Pass.

Von Merle Hubert

Auszeichnung
:Slam mit Slang

"Wer ko der ko" bekommt den "Innovationspreis Volkskultur" der Stadt München. Ko Bylanzky und Moses Wolff haben die Mundart-Poetry-Reihe 2018 im Hofspielhaus installiert.

Von Oliver Hochkeppel

Kratzers Wortschatz
:Beim Spickern braucht man keinen Spickzettel

Bei Darts-Weltmeisterschaften sind deutsche Teilnehmer meist chancenlos. Trotzdem erfreut sich dieser Sport auch in Bayern großer Beliebtheit - nur trägt er einen lustigeren Namen.

Von Hans Kratzer

Comic auf Bairisch
:A Dopf voi Schlumpf oda a Schlumpf voi Buda

Oha, die Schlümpfe sprechen Bairisch, nachzulesen in dem Band "Da Roudschlumpf und 's Schlumpfkappal".

Von Jürgen Moises

Mitten in Bayern
:Die Dialektik des Schmatzens

Die Schauspielerin Jasna Fritzi Bauer mag keinen Small Talk. Vielleicht würde sie ihre Meinung ändern, wenn sie mal eine typische Unterhaltung in einem bayerischen Dorfwirtshaus erleben würde.

Glosse von Hans Kratzer

SZ PlusNeuer US-Generalkonsul
:Ich bin ein Münchner

Seit Timothy Liston im Juli sein Amt angetreten hat, wird im amerikanischen Generalkonsulat schon mal Dialekt gesprochen. Der Diplomat verzehrt am liebsten Semmelknödel mit Ei, will Bayerns Ministerpräsidenten Markus Söder zu einer USA-Reise überreden und freut sich auf ein Abendessen mit dem Boss.

Von Roman Deininger

Kratzers Wortschatz
:Mägst feng oder mogst a Watschn?

Auf einer Streuobstwiese war neulich ganz unverhofft ein längst vergessenes Zuckerl der Jugendsprache aus den 70er und 80er Jahren zu vernehmen.

Von Hans Kratzer

SZ PlusRedensarten in Bayern
:Noch fehlt der Drudnhax

Die Bayerische Akademie der Wissenschaften hat in einer Online-Datenbank erstmals die Dialekte aller Regionen im Freistaat versammelt. Ein Mammutprojekt, das aber längst nicht abgeschlossen ist.

Von Hans Kratzer

Mundart
:Vor 200 Jahren erschien die erste bairische Grammatik

Johann Andreas Schmeller hat damals sein bahnbrechendes Werk über die Mundarten Bayerns vorgestellt - und es hat bis heute Gültigkeit.

Von Hans Kratzer

Kratzers Wortschatz
:Ein Professor fühlt sich vom Gendern agaciert

In der Debatte um eine möglichst geschlechtergerechte Sprache wird noch immer Überraschendes aufgeworfen - und breit auf Twitter diskutiert.

Von Hans Kratzer

SZ PlusSZ-Serie: Gassigedanken
:"Die Art, wie ein Tier einen annimmt, das ist so schön"

Claudia Koreck wurde lange auf Dialektlieder reduziert, dabei veröffentlicht sie seit mehr als zehn Jahren erfolgreich Musik - nicht nur auf Bairisch. Spaziergang mit einer Künstlerin und ihrem Hund, der mehr als ein Zusatz zum Familienleben ist.

Von Bernhard Blöchl

Aktion in Voggendorf
:Sulz hin, Sülze her

Die Freiwillige Feuerwehr Voggendorf hat mit einer Aktion einen beachtlichen Beitrag zur Belebung der Lebensgeister in Krisenzeiten geleistet - und zur kulinarischen Renaissance eines bayerischen Klassikers.

Glosse von Hans Kratzer

Dialekt
:Wenn das R wieder rollt

Über Sächsisch wird oft gelacht und Oberbairisch als überheblich empfunden. In vielen Bereichen kommt ein Dialekt nicht so gut an. Sprechtrainerin Alice Tielich hilft Managern oder Politikern, Hochdeutsch zu sprechen.

Von Laura Wiedemann

Mundart für Kinder
:Vom Singal bis zum Riassl

Das Lernbuch "Meine erschdn tausad Weadda af Boarisch" zeigt die Melodik, aber auch die Grenzen des Dialekts

Von Hans Kratzer

Kratzers Wortschatz
:Der König mochte keine Rossbollnfinger

Dass der weltberühmte König Ludwig II. posthum einen Beitrag zu dieser Kolumne leisten würde, hätten wir nicht für möglich gehalten. Umso erfreulicher, dass es dank eines vor fast 60 Jahren gehaltenen Interviews mit einem seiner Diener geklappt hat

Kratzers Wortschatz
:Nicht jedes stechende Vieh ist ein Weps

Auch wenn Wespen an warmen Tagen omnipräsent scheinen. Nach einem Stich leben sie weiter - der Imp bezahlt dagegen mit dem Leben. Eine kleine Bairisch-Kunde.

Von Hans Kratzer

Kratzers Wortschatz
:Wer in der Schupfa ins Narrenkastl schaut

Statt einer Schupfa stellen sich die Leute heute eher ein Gartenhaus aus dem Baumarkt auf, aber ins Narrenkastl schauen viele immer noch gerne. Selbst wenn der Begriff dafür nicht mehr so häufig verwendet wird

Kolumne von Hans Kratzer

Kratzers Wortschatz
:Jawannsnagradallesowaarnoiswiariseisoiad

Wer sich für seine Arbeit auf einer Baustelle rechtfertigen muss, greift in seiner Not schon mal auf seltsame Wortungetüme zurück

Von Hans Kratzer

Kratzers Wortschatz
:"Wir sind ja auf des Schinterglump angewiesen"

Doch nicht immer ist das Gerät, etwa ein Handy, das "oide Glump" - manchmal ist es auch das fehlende Signal auf dem Land.

Von Hans Kratzer

Reden wir über
:Würmer in Tölz und der Jachenau

Klaus Wittmann weiß, wo das Bairische an Grenzen stößt

Interview von Stephanie Schwaderer

Kratzers Wortschatz
:Weißwein mit Cola und Erdnüssen

Nur in Unterfranken kommt man wohl auf die Idee "Scheeselack" zu trinken. Außerdem: Arme Seelen, Dobernickel und andere Leckerbissen der bayerischen Sprache.

Von Hans Kratzer

Tradition
:Zwidawurzn im Zuaweziaga

Die Garchingerin Hildegard Pflügler setzt mit ihrem neuen Buch "Wer ko, der ko" alten, zum Teil vergessenen bairischen Ausdrücken ein Denkmal.

Von Gudrun Passarge

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