BDI

Industrie
:Die EU wagt Protektionismus light

Ein neues Gesetz soll sicherstellen, dass Steuergeld vor allem europäischen Firmen zugutekommt. Nach langem Streit ist von der ursprünglichen Idee wenig übrig und das Regelwerk äußerst komplex. Es geht um E-Autos, Wärmepumpen und Solaranlagen.

SZ PlusVon Jan Diesteldorf und Björn Finke

Anschlag in Berlin
:„Sie treffen das Rückgrat unserer Wirtschaft“

Der tagelange Stromausfall in Berlin löst harte Kritik am mangelnden Schutz der kritischen Infrastruktur aus. Auch der größte Wirtschaftsverband BDI schlägt Alarm: Die Regierung nehme die Risiken noch immer nicht ernst genug.

SZ PlusVon Markus Balser

MeinungLobbyismus
:Ein Schuss Zuversicht täte dem Land gut

Wirtschaftsverbände malen seit Jahren ein düsteres Bild von Deutschland, um ihre Interessen durchzusetzen. Aber es gibt viele gute Gründe, warum dieses Land funktioniert – schlechte Stimmung hingegen hilft niemandem.

SZ PlusKommentar von Michael Bauchmüller

MeinungWirtschaftskrise
:Wut allein bringt keinen Aufschwung

Viele Unternehmen beklagen, dass die Politik sich nicht zu Reformen aufrafft. Aber schimpfen allein hilft nicht. Zumal viele Manager Grund genug hätten, auch mit sich selbst kritisch ins Gericht zu gehen.

SZ PlusKommentar von Claus Hulverscheidt

MeinungWirtschaft und Politik
:Harte Debatten müssen sein – aber immer auf dem Boden der Demokratie

Aus Angst vor der Kundschaft halten sich viele Unternehmer von politischen Debatten fern. Es war überfällig, dass der BDI-Chef in dieser Woche mit dieser Tradition gebrochen und Hilfe bei der Orientierung gegeben hat.

SZ PlusKommentar von Alexander Mühlauer

Rechtsextremismus
:„Es wird auch auf uns Unternehmer ankommen“

Zum Jubiläum der Stiftung EVZ, die NS-Zwangsarbeiter entschädigt hat, fordert Industrieverband-Chef Leibinger die Wirtschaft zu einer klaren Haltung auf. Es ist ein Debattenbeitrag zum Umgang mit der AfD.

SZ PlusVon Meredith Haaf

MeinungUnternehmen
:Ausgerechnet in einer Wirtschaftskrise spielt Bärbel Bas Klassenkampf

Die Arbeitsministerin von der SPD greift die Arbeitgeber frontal an, weil sie beleidigt ist – und beschädigt damit ein Prinzip, das Deutschland stark gemacht hat.

SZ PlusKommentar von Kerstin Bund

ExklusivWirtschaft und AfD
:Wo verläuft die Brandmauer?

Der Verband der Familienunternehmen hat eine Debatte ausgelöst, wie mit der AfD umzugehen ist. Eine Umfrage der SZ bei Firmen ergibt ein ziemlich klares Bild.

SZ PlusVon Tobias Bug, Kerstin Bund, Elisabeth Dostert, Meike Schreiber und Paulina Würminghausen

Raumfahrt
:Ein Apollo-Moment in Berlin

Darauf hat die deutsche Raumfahrt lange gewartet: dass jemand kommt und viele Milliarden Euro mitbringt. Verteidigungsminister Boris Pistorius hat genau das getan, nun steigen sogar die Chancen für einen deutschen Startplatz.

SZ PlusVon Dieter Sürig

Wirtschaftspolitik
:Deutschland will Seltene Erden aus Kanada beziehen

Mit einem Abkommen will sich Deutschland Rohstoffe aus Kanada sichern. Eine entscheidende Rolle spielen dabei Seltene Erden. Doch bis es so weit ist, braucht die Industrie vor allem eines: viel Geduld.

SZ PlusVon Silvia Liebrich

Abkommen mit den USA
:Deutsche Wirtschaft: Handelsdeal wird Wohlstand und Arbeitsplätze kosten

Industrie und Außenhandel bewerten die Einigung der EU mit den USA kritisch: Sie sei schmerzhaft und sende ein falsches Signal, ein Zollsatz von 15 Prozent sei zu hoch. Die Kommission in Brüssel müsse nun weiter verhandeln.

Regierungsbildung
:Wirtschaft warnt Union und SPD vor Abstieg Deutschlands

Noch liegen keine Ergebnisse der Koalitionsverhandlungen vor, da verschicken 100 Firmenverbände schon einen Brandbrief. Ihre Forderungen gehen über das bekannte Lamento hinaus.

SZ PlusVon Claus Hulverscheidt

Grüne Transformation
:Wäre die Energiewende 300 Milliarden Euro billiger zu haben?

Bis 2045 will Deutschland klimaneutral sein. In einer Studie, die der Bundesverband der Deutschen Industrie in Auftrag gegeben hat, heißt es nun, das sei wesentlich kostengünstiger möglich, als es die Regierung bisher plant.

Wirtschaftskrise
:Wenn alle zögern statt handeln

Industriepräsident Leibinger schlägt Alarm: Viele Unternehmen investieren nicht mehr und vertiefen damit die Wirtschaftskrise noch weiter.

SZ PlusVon Claus Hulverscheidt

Industrie
:Drama und Ampelschelte bei Thyssenkrupp

Der Krisenkonzern lädt zur Hauptversammlung. In ihren Reden beschwören Firmenchef und Aufsichtsrat den Ernst der Lage – und geißeln die zerbrochene Regierungskoalition.

SZ PlusVon Björn Finke

Wirtschaftspolitik
:„Dieses Raumschiff Berlin ist manchmal schon ganz schön weit weg vom echten Leben“

Vier Jahre hat Siegfried Russwurm den BDI geführt, jetzt scheidet er aus dem Amt. Sein Fazit: Die Politik weiß oft wenig von der Lebenswirklichkeit der Menschen in Deutschland. Immerhin: Er hat Tipps für die Zukunft.

SZ PlusInterview: Caspar Busse und Claus Hulverscheidt

ExklusivDeutsche Wirtschaft
:„Deutschlands Wettbewerbsfähigkeit ist im freien Fall“

Der Industrieverband BDI warnt in einem Grundsatzpapier vor einer „schleichenden Deindustrialisierung“ Deutschlands und fordert eine radikale Reform. Was die Wirtschaft von der nächsten Bundesregierung verlangt.

SZ PlusVon Claus Hulverscheidt

Industrie
:Leibinger zum BDI-Präsidenten gewählt

Die Wirtschaft steckt in der Krise, nun bekommt eine zentrale Branche einen neuen Spitzen-Mann: Der Unternehmer Peter Leibinger repräsentiert ab Januar die Industrie.

Wirtschaftskrise
:Hilferuf aus der Wirtschaft

Der Abwärtstrend hierzulande nimmt immer bedrohlichere Ausmaße an, warnt der Bundesverband der Deutschen Industrie in einem Schreckensreport. Er hofft auf eine neue, schlagkräftigere Bundesregierung.

Von Claus Hulverscheidt

Wirtschaftspolitik
:Hat hier jemand Lust auf Klimaschutz?

Das Wirtschaftsministerium verteilt Fördermittel, ein Thinktank rechnet die nächsten Schritte vor – es wird konkreter mit dem Klimaschutz. Hätte doch bloß die Industrie weniger Sorgen.

Von Michael Bauchmüller

Bundesverband der Deutschen Industrie
:Der Mann, der künftig in Berlin die Interessen der Industrie vertritt

Peter Leibinger soll neuer Präsident des mächtigen Industrieverbands BDI werden – und damit höchster Wirtschaftslobbyist des Landes. Die Zeiten, in denen er sein Amt antritt, könnten schwieriger kaum sein.

SZ PlusVon Tobias Bug, Claus Hulverscheidt

Industrieverband
:Trumpf-Manager Peter Leibinger soll neuer BDI-Präsident werden

Der Aufsichtsratsvorsitzende des Technologiekonzerns Trumpf soll Siegfried Russwurm nachfolgen. Leibinger, 57, betont die Bedeutung der Industrie für den gesellschaftlichen Zusammenhalt.

Standort Deutschland
:Wie sehr leidet die Wirtschaft tatsächlich unter den Strompreisen?

Ziemlich genau zwei Jahre ist es her, dass die Energiepreise massiv stiegen – danach fielen sie wieder. Doch die Klagen der Industrie verstummen nicht.

SZ PlusVon Michael Bauchmüller

Standort Deutschland
:Wachse oder weiche

Die Lage ist schlecht, die Stimmung ist schlechter: Beim Tag der Industrie wirbt der Kanzler um neue Zuversicht. Doch dann stiehlt ihm ein anderer die Schau.

Von Michael Bauchmüller

BDI
:Deutsche Industrie bringt milliardenschweres Sondervermögen ins Spiel

Um den Standort Deutschland zu stärken, seien bis zu 400 Milliarden Euro in den kommenden zehn Jahren nötig. Finanzminister Lindner erteilt dem Vorstoß eine Absage.

Schuldenbremse
:Lindner gehen die Unterstützer aus

400 Milliarden Euro staatliche Investitionen fordert der Bundesverband der Deutschen Industrie – finanziert durch Kredite. Der Finanzminister verliert damit einen wichtigen Verbündeten.

SZ PlusVon Claus Hulverscheidt

Industrie
:IG Metall warnt vor Aus für Stahlkonzern

Thyssenkrupp will bei der kriselnden Stahltochter Tausende Jobs streichen und holt einen Investor an Bord. Die Gewerkschaft befürchtet üble Folgen.

Von Björn Finke

Hannover Messe
:Scholz reagiert auf Kritik von BDI-Chef: "Zwei Turnaround-Jahre"

Siegfried Russwurm hatte dem Kanzler und seiner Koalition im Interview mit der SZ "zwei verlorene Jahre" vorgeworfen. Scholz betont die Stärke des Standorts Deutschland, räumt aber auch Probleme ein.

Olaf Scholz
:Wirtschaftsverwaister Kanzler

Im Interview übt der BDI-Präsident Siegfried Russwurm Kritik an der Wirtschaftspolitik der Ampel: Ist der Kanzler ein Genosse ohne Bosse? Die Leserinnen und Leser der SZ wiederum sparen nicht mit Kritik an dem Verbandsvertreter.

MeinungDeutsche Firmen
:Sie sollen nicht lamentieren, sondern machen

Keine Frage, die Ampel hat ihren Anteil an der schlechten Wirtschaftslage. Aber auch in den Unternehmen sitzen nicht immer die Mutigsten. Sie sollten sich ein Beispiel an VW nehmen. Also an dem VW von 1974.

SZ PlusKommentar von Caspar Busse

ExklusivStandort Deutschland
:Scholz' Verhältnis zur Wirtschaft ist zerrüttet

Nach der heftigen Kritik von BDI-Chef Russwurm am Bundeskanzler zeigt sich: Das Zerwürfnis zwischen dem SPD-Regierungschef und den Unternehmensverbänden geht noch tiefer als angenommen.

SZ PlusVon Claus Hulverscheidt

MeinungStandort Deutschland
:Die gefährliche Attitüde des Kanzlers

Olaf Scholz tut die Sorgen und Nöte der Unternehmen ab. Dieser Umgang mit Warnungen aus der Wirtschaft ist aber nicht nur blasiert, sondern auch töricht.

SZ PlusKommentar von Claus Hulverscheidt

ExklusivWirtschaftskrise
:"Es waren zwei verlorene Jahre"

BDI-Präsident Siegfried Russwurm übt harsche Kritik an Kanzler Scholz. Statt die Wirtschaftsmisere entschlossen zu bekämpfen, produziere die Ampelkoalition nur "Gesetzchen".

SZ PlusInterview von Claus Hulverscheidt

MeinungKlimaschutz
:CO₂-Speicherung ist heikel, aber nötig

Die umstrittene CCS-Technik wird für den Klimaschutz benötigt. Für ihren Einsatz braucht es aber eine strikte staatliche Regulierung - und politische Größe.

SZ PlusKommentar von Claus Hulverscheidt

ExklusivKlimaschutz
:Industrie und Naturschützer wollen CO₂ im Boden speichern

Jahrelang haben Umweltschutzorganisationen vehement gegen die Speicherung von Kohlendioxid im Erdboden gekämpft. Jetzt wechseln zwei Verbände die Seiten - und paktieren mit ungewöhnlichen Partnern.

SZ PlusVon Claus Hulverscheidt

USA
:Industriepräsident warnt vor Trump-Comeback

In der deutschen Wirtschaft wächst die Sorge davor, dass Donald Trump wiedergewählt wird. Das würde "nicht nur Europa vor große Probleme stellen".

Klimawandel
:Deutsche Wirtschaft fürchtet Chaos wegen CO₂-Grenzabgabe

An diesem Sonntag beginnt die Testphase der neuen EU-Klimazölle - und damit eine neue Ära in den Klimaschutzbemühungen der EU. Doch viele Unternehmen ächzen unter der neuen Vorgabe.

Von Michael Bauchmüller, Jan Diesteldorf und Björn Finke

Innovationen
:Hat hier irgendjemand eine Idee?

Immer weniger Unternehmen bezeichnen sich selbst als innovativ: Zu diesem alarmierenden Ergebnis kommt eine neue Studie. Woran liegt das - und wie schlimm ist es wirklich?

SZ PlusVon Helmut Martin-Jung

Ausstellung im Haus der Kunst
:Die Welt ist einfach keine Flachware

Wie kann Kunst sich mit gesellschaftlichen, politischen und sozialen Verwerfungen auseinandersetzen? Drei junge Ars-Viva-Preisträger versuchen, Antworten zu geben.

SZ PlusVon Evelyn Vogel

Hannover Messe
:Industrie sieht Gefahren für den Standort Deutschland

Die Lobbyisten der Wirtschaft haben einiges zu kritisieren: zu viel Bürokratie, zu teure Energie. Sie fürchten, dass Firmen abwandern, falls die Politik nichts unternimmt.

Von Elisabeth Dostert

Hannover Messe
:Unruhe im Maschinenbau

Die Industrie will die Krisen hinter sich lassen. Aber einfacher wird es nicht, dafür gibt es zu viele dringende Themen - von der internationalen Wettbewerbsfähigkeit bis hin zum Klimawandel.

Von Elisabeth Dostert

Wiederaufbau
:Wer Habeck in die Ukraine begleitete

Der Bundeswirtschaftsminister traf Präsident Selenskij. Mitgereist sind wichtige Vertreter der deutschen Wirtschaft. Sie versichern, bald neue Projekte starten zu wollen.

Von Henrike Roßbach

ExklusivGüterverkehr
:Die Industrie wartet vergebens auf die Bahn

Nicht nur die Passagiere in ihren ICEs verzweifeln an der Deutschen Bahn. Ohne Güterverkehr geht in der Wirtschaft wenig. Doch die Zuverlässigkeit schwindet - und der Ärger wächst.

SZ PlusVon Markus Balser

Ausblick
:Wenn deutsche Unternehmen lieber im Ausland investieren

Die Konjunkturforscher sind wieder optimistischer, einzelne Unternehmen melden beste Geschäftszahlen. Unter der Oberfläche aber brodelt es.

Von Marc Beise

ExklusivIndustrieverband
:BDI warnt: Bürokratie torpediert ökologischen Umbau

Deutschland braucht die Energiewende und bremst sich selbst mit einem Wust von Regeln und Vorschriften aus, wie eine Analyse des BDI zeigt. Genehmigungsverfahren dauern zu lange. Auch Finanzminister Lindner fordert mehr Tempo.

SZ PlusVon Claus Hulverscheidt

Energiekrise
:Eine Notbremse für die Gasrechnung

Für viele Haushalte dürfte es im Winter nicht ganz so schlimm kommen wie bisher befürchtet. Das wird zunächst einmal alle freuen. Auf lange Sicht aber könnte die Sache für den Staat ziemlich teuer werden.

SZ PlusVon Michael Bauchmüller

Habeck
:Energiekrise kostet die Wirtschaft 60 Milliarden Euro

Wegen der hohen Energiepreise leide die Wirtschaft in diesem Jahr stark, im nächsten Jahr könne es noch schlimmer werden. Als Lösung dringt Habeck darauf, massiv in erneuerbare Energien zu investieren.

Berlin
:Jeder zählt für sich allein

Ob Kanzler, Minister oder Oppositionsführer, zum Tag der Deutschen Industrie kommen alle - aber nicht gemeinsam, sondern nacheinander. Das passt ganz gut zum Zustand der Regierungskoalition.

SZ PlusVon Henrike Roßbach

Strom und Gas
:Kanzler setzt auf erneuerbare Energien

Olaf Scholz zeigt sich unbeeindruckt von der Debatte um längere AKW-Laufzeiten und plädiert angesichts sinkender Gasimporte aus Russland für einen schnellen Ausbau regenerativer Stromquellen.

Von Kassian Stroh

Energieversorgung
:Scholz: Die Erneuerbaren sind's

Beim Tag der Industrie bleibt der Kanzler ungerührt von der Debatte über AKW-Laufzeitverlängerungen. CDU-Chef Merz dagegen fordert, die drei noch verbliebenen Kernkraftwerke länger laufen zu lassen - und ist damit nicht gänzlich alleine.

Von Kassian Stroh

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