Japan

Lieferstopp für Rinder aus Fukushima

In mehreren Fällen gelangte verstrahltes Rindfleisch aus der Umgebung des Katastrophenmeilers Fukushima-1 in Umlauf. Die Behörden reagierten zunächst zurückhaltend - nun erwägen sie doch einen Lieferstopp für Rinder aus der Region.

Nach der Katastrophe von Fukushima

Japan denkt über Atomausstieg nach

Kehrtwende in der Energiepolitik? Vier Monate nach dem Super-GAU in Fukushima-1 deutet die japanische Regierung einen Ausstieg aus der Atomenergie an. "Wir müssen eine Gesellschaft entwickeln, die darauf verzichten kann", fordert Ministerpräsident Naoto Kan. Dafür müsse Japan stärker auf Alternativen setzen - und Energie sparen.

Japan

Verstrahltes Rindfleisch wurde verkauft und verzehrt

Schock für die japanischen Verbraucher: Radioaktiv belastetes Rindfleisch aus der Region Fukushima ist versehentlich in Umlauf geraten. Das betreffende Fleisch soll drei- bis sechsmal so viel radioaktives Cäsium enthalten haben wie erlaubt.

A construction vehicle from the U.S. Marines clears debris at Sendai airport
Japan

Erde in der Katastrophenregion bebt erneut

Erdstöße der Stärke 7,3 haben in der Nacht zum Sonntag die Ostküste Japans erschüttert. Vorsorglich wurde eine Tsunami-Warnung herausgegeben. Betroffen war auch die Region rund um das havarierte AKW Fukushima: Die Arbeiter vor Ort wurden vorübergehend evakuiert.

Comic-Tagebuch aus Tokio (XXXIII)

Böse Klimaanlage

Seit der Atomkatastrophe in Fukushima ist der Strom knapp, heißt es. Deshalb werden die Japaner ständig ermahnt, Strom zu sparen. Soll sie deshalb schwitzend im Dunkeln sitzen, fragt unsere Kolumnistin Yuko? Würde das in einer Metropole wie Tokio überhaupt etwas bringen.

Von Yuko Ichimura

Stresstests für alle Atommeiler

Japan will Reaktoren wieder hochfahren

Um Stromengpässe zu vermeiden, will die japanische Regierung alle heruntergefahrenen Atomkraftwerke außer Fukushima-1 möglichst schnell wieder in Betrieb nehmen - und hat Stresstests für alle Reaktoren angeordnet. Unterdessen brach in einem AKW im Nordosten des Landes ein Feuer aus.

Village Relies Only On Alternative Energy Sources
Atomausstieg und die Folgen

Was die Wende bringt

Atomkraftwerke werden abgeschaltet, die Energiewirtschaft muss sich nach neuen Quellen umschauen, Gebäude sollen energiesparender werden. Die beschlossene Energiewende betrifft nicht nur Unternehmen, auch Verbraucher werden die Folgen spüren. Die wichtigsten Maßnahmen.

Von Markus Balser

Comic-Tagebuch aus Tokio (XXXI)

Bebende Hausfrauen

Über die Katastrophe in Japan informiert sich unsere Kolumnistin Yuko ausschließlich im Netz. Da gibt es die Blogs von zwei Hausfrauen, die vor jedem Beben seltsame Töne hören. Noch interessanter ist, was ein Arbeiter direkt aus dem Krisenreaktor Fukushima twittert.

Von Yuko Ichimura

Aerial
Japan: Atomruine Fukushima

Drohne muss auf Reaktor notlanden

Erneuter Rückschlag für die Arbeiten in der AKW-Ruine von Fukushima: Eine Drohne sollte die Radioaktivität über dem havarierten Atomkraftwerk messen, als sie plötzlich nicht mehr zu steuern war und notlanden musste - auf einem Reaktor.

Comic-Tagebuch aus Tokio (XXX)

Das Schweigegelübde

Wenn Yuko sich mit Freunden trifft, dann tun alle erst mal so, als gäbe es kein Fukushima. Irgendwann reden sie aber doch über ihre Sorgen und Ängste. Was ist der Grund für die gestörte Kommunikation? Ein paar Erklärungsversuche.

Von Yuko Ichimura

Comic-Tagebuch aus Tokio (XXIX)

Im Land der glücklichen Gurken

Tausend Kilometer südlich von Fukushima gelingt es unserer Autorin Yuko, eine garantiert unverstrahlte Gurke zu kaufen. Auf ihre Begeisterung reagieren ihre Kollegen jedoch mit seltsamen Vorwürfen.

Von Yuko Ichimura

Comic-Tagebuch aus Tokio (XXVII)

Liebeswackeln

Das Erdbeben hat auch viele Beziehungen durchgerüttelt. Unsere Kolumnistin Yuko schaut sich in ihrem Freundeskreis um und bemerkt, dass viele Paare enger zusammengerückt sind. Oder sich getrennt haben.

Von Yuko Ichimura

Tee-Ernte in Japan
Folgen von Fukushima

Grüner Tee radioaktiv belastet

Grüner Tee aus Japan wird in aller Welt für seine gesundheitsfördernde Wirkung geschätzt. Die Atomkatastrophe von Fukushima könnte dieses Image nun schnell beschädigen.

Atomkatastrophe in Fukushima

Super-GAU schon nach fünf Stunden

Doppelt so viel Radioaktivität und eine deutlich frühere Kernschmelze: Japan muss eingestehen, dass die Nuklearkatastrophe in Fukushima schlimmer ist als anfangs eingeräumt. Wurde bewusst verharmlost, um die Sicherheitsmängel anderer AKWs zu verschweigen?

Von Christoph Neidhart, Tokio

Atomausstieg beschlossen - Kabinett billigt Gesetzespaket
Ausstieg aus der Kernenergie

Kurzschluss bei der Atomlobby

Der eine kündigt eine Klage an, der andere schreibt einen Protestbrief an die Kanzlerin: Die Atombranche kämpft nach dem Ausstiegsbeschluss verbissen und erhöht ein letztes Mal den Druck auf die Bundesregierung. Doch sie manövriert sich selbst ins Abseits.

Ein Kommentar von Markus Balser

Kaninchen ohne Ohren geboren
Fukushima: Kaninchen ohne Ohren

Weiß, flauschig und ein wenig verstörend

In Fukushima erreicht die Strahlung Rekordwerte. Ein Youtube-Film zeigt nun ein ohrloses Kaninchen, das dort geboren worden sein soll. Es könnte wie die Wasserköpfe weißrussischer Kinder zum Symbol der Atomkatastrophe werden.

Von Christopher Schrader

Fukushima
Atomkatastrophe in Fukushima

Japan gibt Fehler zu

Auf einen Atomunfall wie den in Fukushima war man nicht vorbereitet. Das hat jetzt die japanische Regierung eingestanden. Aus den beschädigten Reaktoren soll doppelt so viel Radioaktivität ausgetreten sein, wie zunächst angenommen.

CDU-Bundesvorstand
Merkel: von der Atomkanzlerin zur Atomausstiegskanzlerin

Mächtiger Makel

Der Tag des Atomausstiegs ist ein bedeutender Tag für das Land und ein beachtlicher Grund zur Freude für die Regierung. Allerdings nicht für die schwarz-gelbe: Mehr als zehn Jahre nach dem Beschluss, den Weg aus der Kernkraft zu gehen, hat die Regierung Schröder quasi posthum einen der größten Erfolge erzielt. Für Angela Merkel ist der Ausstieg eine Demütigung.

Ein Kommentar von Nico Fried

Japan: Atomruine Fukushima

Neues Leck: Radioaktivität so hoch wie nie

4000 Millisievert pro Stunde: Der Fukushima-Betreiber Tepco muss die höchste bisher in der Luft gemessene Radioaktivität in dem zerstörten AKW einräumen. Verantwortlich ist offenbar ein Leck, aus dem kontaminierter Wasserdampf unkontrolliert austritt.

IAEA fact-finding mission team leader Weightman shakes hands with Hosono, special advisor to Japanese Prime Minister Naoto Kan, in Tokyo
IAEA kritisiert

Japan hat Tsunami-Gefahr unterschätzt

Die Atomenergiebehörde hat der Regierung in Tokio schwere Versäumnisse vorgeworfen - sie habe die Gefahr für das Atomkraftwerk Fukushima unterschätzt. Auf die Krise habe Japan aber "beispielhaft" reagiert.

Super-GAU in Fukushima-1

Regen lässt Pegel von radioaktivem Wasser steigen

Noch immer ist es nicht gelungen, das Kühlsystem im Reaktorblock 1 der Atomanlage Fukushima-1 zu reparieren. Extrem strahlendes Wasser aus dem Reaktorkern behindert die Arbeiten. Nun steigt auch noch der Wasserspiegel aufgrund von Regenfällen weiter an.

Japan Crisis Begins To Stabilise After Quake Disaster
Japans Wirtschaft nach der Katastrophe

Industrie wieder mit positiven Signalen

Die japanische Wirtschaft ist nach Erdbeben, Tsunami und Atomunglück dramatisch eingebrochen. Doch die Konjunktur kommt langsam wieder auf Trab: Die Industrieproduktion steigt leicht, in den kommenden Monaten soll sie wieder ordentlich zulegen. Die Ratingagenturen sind jedoch nicht zufrieden.

Comic-Tagebuch aus Tokio (XXV)

Weg mit dem Katastrophenfett!

Als bei einem Nachbeben alles zu wackeln beginnt, stellt Yuko fest, dass sie seit März ordentlich zugenommen hat. Genauso wie einige Freundinnen von ihr. Woher kommt dieses "Katastrophenfett"? Und wann veschwindet es wieder?

Von Yuko Ichimura

Japan: AKW Fukushima-Daiichi

Atombetreiber zweifelt an Zeitplan

Tepco rudert zurück: Mitte April hatte der Betreiber des havarierten Atomkraftwerks Fukushima-1 noch versichert, die Anlage binnen neun Monaten stabilisieren zu wollen. Nun sollen sich die Reparaturarbeiten weiter verzögern.

Japan nach dem Super-GAU

Starker Taifun bedroht Atomruine Fukushima

Während die Arbeiter in dem havarierten Kernkraftwerk Fukushima gegen Radioaktivität und Massen verseuchten Wassers kämpfen, nähert sich auch noch ein Taifun der Katastrophenregion im Nordosten Japans. Betreiber Tepco warnt, die zerstörte Anlage sei nicht auf heftige Regenfälle und starke Winde vorbereitet.