TEPCO Shareholders Meeting
Entschädigung der Fukushima-Opfer

Tepco fordert Milliarden-Hilfen vom Staat

Sie mussten ihre Häuser verlassen oder waren direkt radioaktiver Strahlung ausgesetzt: Nach der Atomkatastrophe in Fukushima gehen die Entschädigungsforderungen an den Kraftwerksbetreiber in die Milliarden. Nun bittet Tepco die Regierung um umgerechnet 6,7 Milliarden Euro.

Erhöhte Strahlung in Tokio

Radioaktive Hotspots ängstigen Bewohner

Sportplatz, Schulhof und Kirche: Um Tokio werden immer mehr stark radioaktiv belastete Orte entdeckt, oft von besorgten Eltern, die selbst messen. Die Behörden versuchen zu beschwichtigen, benötigen aber neue Wege, mit den verstrahlten Orten umzugehen - die Japaner werden sich mit der erhöhten Radioaktivität einrichten müssen.

Von Christoph Neidhart, Tokio

Iran has received a further shipment of nuclear fuel from Russia
Atomanlage Buschir

Iran schaltet Reaktor ab

Iran hat sein Atomkraftwerk Buschir für Inspektionen vom Netz genommen - Experten zufolge eine ganz normale Sache. Kritiker dagegen melden Zweifel an, besonders vor dem Hintergrund der Reaktorkatastrophe in Fukushima: Die Region sei erdbebengefährdet, die Technik teilweise veraltet, und Teheran auf Unfälle unzureichend vorbereitet.

Von Paul-Anton Krüger

Atomkraftwerk Isar 1
Isar I

Eon meldet nachträglich Brand in Atomkraftwerk

Im niederbayerischen Atomkraftwerk Isar I hat es gebrannt. Knapp eine Woche später meldet der Betreiber Eon den Vorfall, innerhalb der gesetzlichen Frist. Sicherheitsbedenken habe es bei dem Schwelbrand nicht gegeben.

To match Feature JAPAN-NUCLEAR/ARCADE
Präfektur Fukui in Japan

Glück, zerlegt in Atome

In der kleinen Präfektur Fukui stehen bereits 15 Atommeiler - ein halbes Jahr nach Fukushima plant Tokio dort weitere Anlagen. Die Bedenken der wenigen Kritiker neutralisieren Regierung und Atomkonzerne mit Geld und sanfter Repression.

Von Christoph Neidhart, Tokio

Beben der Stärke 6,2

Erdbeben erschüttert Japans Ostküste

Ein halbes Jahr nach der schweren Erdbebenkatastrophe in Japan ist die Ostküste des Landes erneut von Erdstößen erschüttert worden. Berichten zufolge hatte das Beben eine Stärke von 6,2 - eine Tsunami-Warnung wurde nicht ausgegeben.

Comic-Tagebuch aus Tokio (Folge 36)

Radioaktive Bildbände

Ein halbes Jahr nach dem Tsunami steht Yuko im Buchladen vor dem neuen Regal mit Katastrophenliteratur. Als sie ein Werk namens "Strahlen sind nicht schädlich" entdeckt, denkt sie darüber nach, was inzwischen eigentlich normal ist.

Von Yuko Ichimura

Slider 6 Monate Fukushima
Sechs Monate nach Fukushima

Was von der Katastrophe blieb

Genau sechs Monate ist es her, dass Erdbeben und Tsunami Japan verwüstet und den Super-GAU im Kernkraftwerk Fukushima ausgelöst haben. Seither haben die Japaner vieles wieder aufgebaut, doch Spuren der Katastrophe bleiben. Aufnahmen von März 2011 und heute im interaktiven Vorher-Nachher-Vergleich.

01:05
Mysteriöses Video

Neues aus Fukushima

Aus dem havarierten Atomkraftwerk Fukushima ist ein mysteriöses Video aufgetaucht. Es zeigt einen Arbeiter, der rund 14 Minuten lang mit ausgestrecktem Arm auf eine Überwachungskamera zeigt. Eine seltsame Geste, über die nun die Welt rätselt.

zoom.in

Yoshihiko Noda
Kabinettsumbildung in Japan

Mit neuer Mannschaft auf altem Kurs

Japans neuer Premier Noda will mit einem verjüngten Kabinett die dringlichen Probleme seines Landes lösen. Der Kurs bleibt vorerst der gleiche: Wie sein Vorgänger will er die Steuern erhöhen, um die vom Tsunami zerstörten Gebiete wieder aufzubauen und die japanischen Staatsschulden zu tilgen. Außerdem will Noda seine zerstrittene Partei einen.

Comic-Tagebuch aus Tokio (XXXV)

Radioaktiver Rock

Seit dem Erdbeben in Japan führt die Zeichnerin Yuko Ichimura für uns ein Tagebuch. Diesmal berichtet sie von ihrem Besuch bei einem Rockfestival am Fuß des Fuji, wo die Atomkatastrophe immer noch Thema war - und ein Star aus Bayern Trost spendete.

Japan Prime Minister Noda
Neuer Regierungschef in Japan

Noda zum Ministerpräsidenten gewählt

Yoshihiko Noda tritt wie erwartet die Nachfolge des zurückgetretenen Naoto Kan als japanischer Ministerpräsident an. Noda will die Steuern erhöhen, um die Tsunami-Region wieder aufzubauen - einen Atomausstieg lehnt er ab.

File picture of International Atomic Energy Agency (IAEA) inspection team members in Fukushima Prefecture
Atomabfall von Fukushima

Erst verstrahlt, dann verbrannt

Radioaktive Erde wird vergraben, verstrahlter Klärschlamm verheizt - und der noch geschäftsführende Premier Naoto Kan bittet um eine temporäre Deponie. Fünf Monate nach der Atomkatastrophe von Fukushima entsorgt Japan radioaktiven Müll höchst fragwürdig.

Von Christoph Neidhart, Tokio

Japan's Prime Minister Naoto Kan leaves at a news conference announcing his resignation, at his official residence in Tokyo
Rücktritt von Premier Naoto Kan

Japan versucht die Schnellheilung

Zwei Tage Wahlkampf, zwei Tage wählen: Japans regierende Demokratische Partei will nach dem Rücktritt von Premier Kan in vier Tagen eine neue Regierung aufstellen. So soll das Land schnell aus der Dauerkrise kommen - doch der Plan birgt Gefahren.

Von Christoph Neidhart, Tokio

Moody's senkt Bonität Japans um eine Note
Kritik am Krisenmanagement nach Fukushima

Japanischer Premier Naoto Kan tritt zurück

Seine Umfragewerte waren miserabel, die Kritik am Krisenmanagement nach Fukushima riss nicht ab. Nun zieht Japans Premierminister Naoto Kan die Konsequenzen und tritt zurück. Seine Nachfolge scheint schon geregelt - auf den neuen Mann warten große Probleme.

Fukushima Daiichi Nuclear Power Station
Japan

Fukushima-Gebiet bleibt unbewohnbar

Das Gebiet 20 Kilometer rund um das Kraftwerk Fukushima-1 darf seit dem Unglück nur mit Sondererlaubnis und Schutzanzug betreten werden. Die japanische Regierung versucht frühere Bewohner darauf vorzubereiten, dass das auch so bleibt.

Eon Hannover
Energiekonzerne

Vom Wandel der Zeit überrollt

Die Energiekonzerne sind in der Krise: Bürger und Politik wenden sich enttäuscht von ihnen ab und auch die Börse fällt ein verheerendes Urteil. Warum die Unternehmen ziellos vom Wandel überrollt werden.

Ein Kommentar von Markus Balser

Präfektur Fukushima

Erdbeben erschüttert Nordosten Japans

Ein Erdbeben der Stärke 6,0 hat den Nordosten Japans erschüttert. Das Epizentrum lag in der Präfektur Fukushima, dort wurde Medienberichten zufolge eine Person verletzt. Das havarierte Atomkraftwerk Fukushima Daiichi hat nach ersten Meldungen keinen weiteren Schaden genommen.

Erdbeben in Japan

Fukushima-1 - eine erwartbare Katastrophe

Japans Regierung und Tepco, der Betreiber des zerstörten Atomkraftwerks Fukushima-1, hätten mit dem heftigen Erdbeben vom 11. März rechnen müssen. Das Beben sei mit 99 Prozent Wahrscheinlichkeit erwartet worden, sagen japanische Seismologen. Und auch der starke Tsunami war nicht der erste seiner Art.

Von Christoph Neidhart

DAX faellt unter 6.000 Punkte
Börsenbeben

Dow Jones und Dax stürzen um fünf Prozent ab

Präsident Obama zeigt sich in einer Ruck-Rede zuversichtlich, dass die USA ihre Schuldenkrise überwinden können: Die Probleme seien lösbar, wenn es dazu parteiübergreifend den nötigen Willen gebe. Die Kursverluste an den Börsen setzen sich allerdings weltweit fort - der Dax notierte 5 Prozent tiefer, der MDax fast 7 Prozent, der Dow Jones 5,5 Prozent.

Die aktuellen Ereignisse an den Finanzmärkten

Fukushima Daiichi Nuclear Power Station
Atomkatastrophe von Fukushima

Der Rekordstrahlung auf der Spur

Die Strahlendosis, die ein Tepco-Arbeiter an einem Schornstein mitten im zerstörten Kraftwerk gemessen hat, war ein Schock: Zehn Sievert pro Stunde. Nun rätseln die Fachleute, wie sich die extrem hohe Zahl erklären lässt.

Von Christopher Schrader

Japan will raus aus Atomkraft
Fukushima: Rekord-Strahlenwerte

Jede Sekunde eine Jahresdosis

Auf dem Gelände des havarierten japanischen Atomkraftwerks Fukushima ist nach Angaben des Betreibers die höchste radioaktive Strahlung seit der Erdbeben- und Tsunami-Katastrophe vom 11. März gemessen worden. Mit mehr als zehn Sievert ist sie um ein Vielfaches höher als der bisherige Rekordwert.

Japan's Economy Contracted 3.5%, Less Than Previously Estimated
Energiewende nach Fukushima

Japans langsamer Weg zum grünen Strom

Die japanische Regierung will erneuerbare Energien stärker fördern und bis 2020 ein Fünftel des Stroms aus grünen Quellen erzeugen. Die Kernkraftlobby wehrt sich, gerät aber durch Enthüllungen über Kungeleien zwischen Atomfirmen und Behörden immer mehr in die Defensive.

Von Christoph Neidhart, Tokio

Beef From Fukushima Will Be Banned From the 19th
Verstrahltes Fleisch aus Fukushima

Lieferstopp für Rinder

Als vor zehn Tagen bekannt wurde, dass das verstrahlte Fleisch von sechs Rindern ausgeliefert und verzehrt wurde, tat die japanische Regierung dies noch als "isolierten Einzelfall" ab. Jetzt hat das Landwirtschaftsministerium alle Rindfleisch-Lieferungen aus der Präfektur Fukushima gestoppt. Die Behörden müssen reagieren, weil immer größere Mengen von verseuchtem Fleisch auftauchen.

Von Christoph Neidhart; Tokio

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WM 2011: Team Japan

Artige Frauen mit großem Durst

Die kleine Torfrau Ayumi Kaihori wird für die Amerikanerinnen zum unüberwindbaren Hindernis. Homare Sawa erhält unzählige Preise, dann wird ihr vom Trainer befohlen, ihre Karriere fortzusetzen. Azusa Iwashimizu lässt sich lieber vom Platz stellen, als einen Elfmeter zu schießen. Die japanischen Weltmeisterinnen in der Einzelkritik.

Von Carsten Eberts, Frankfurt