Asyl - da lang
Flüchtlinge in Österreich

Keine Schwulenpornos, kein Asyl

Österreich lehnt den Asylantrag eines Afghanen ab. Seine Internetnutzung deute nicht darauf hin, dass er schwul sei. Solche fragwürdigen Entscheidungen häufen sich in dem Land.

Von Simon Hurtz

Asyl

Der Junge aus Kumul

Ein Uigure flieht aus China und bittet in Bayern um Asyl. Das Verfahren läuft noch, da holt ihn in der Nacht die Polizei ab und schickt ihn zurück. Die Geschichte eines Totalversagens.

Von Christoph Giesen und Josef Wirnshofer

Pfarrer Martens
Kirche und Asyl

Wer's glaubt

1500 Mitglieder der Dreieinigkeitskirche in Steglitz sind afghanische und iranische Flüchtlinge, die zum Christentum konvertiert sind. Das Bamf will nun Beweise für die Religiösität - und bringt den Pfarrer gegen sich auf.

Von Rudolf Neumaier

Integration

Heimat ist immer eine Einladung

Unser Autor ist Sohn eines italienischen Einwanderers. Er fragt sich: Warum hat Deutschland beim Thema Zuwanderung nichts gelernt?

Von Georg Mascolo

Interview

"Wir sind eine tief gespaltene Gesellschaft"

Geretsrieds Bürgermeister Michael Müller (CSU) zum Asylkompromiss der Union und den Hintergründen eines veränderten Klimas

Von Felicitas Amler

sprache+jetzt
jetzt
Einigung im Asylstreit

"Fiktion der Nichteinreise": Wollt ihr uns für dumm verkaufen?

Die sperrige Sprache der Union im Asylstreit zeigt, wie weit sich die Politik vom Menschen entfernt hat.

Kommentar von Theresa Hein

Die Basis und der Asylstreit

"Wieder Recht und Ordnung hergestellt"

Vertreter der CSU im Landkreis begrüßen den Kompromiss im Unionsstreit um die Asylpolitik zwischen Horst Seehofer und Angela Merkel. Manche üben jedoch auch Kritik an der Verhandlungspraxis des Bundesinnenministers.

Von B. Engel, K. Kaipund K. Schieder, Bad Tölz-Wolfratshausen

Migration

Irgendwo in Afrika

EU-Ratspräsident Donald Tusk belebt den Vorschlag wieder, Auffangzentren für auf See gerettete Migranten außerhalb Europas zu errichten. Doch die rechtlichen Schwierigkeiten sind groß - ebenso wie der Widerstand möglicher Standorte.

Von Thomas Kirchner, Brüssel

Identitätsprüfung von Flüchtlingen
Bamf aus Sicht der Flüchtlinge

Behörde ohne Gesicht

Durch die Affäre um die Bremer Außenstelle tritt zutage, wie chaotisch es häufig in der Asylbehörde zugeht. Wie erleben das die Menschen, über deren Schicksale entschieden wird?

Von Jana Anzlinger und Vera Deleja-Hotko

Bundesamt für Migration und Flüchtlinge - der Bamf-Skandal zu manipulierten Asylanträgen erreichte 2018 seinen Höhepunkt.
Bamf

Das Amt

Jahrzehntelang hat die Politik das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge links liegen lassen - jetzt steht die Nürnberger Zentrale im Zentrum des Asylstreits. Einblicke in die "Wir-schaffen-das-Behörde".

Bremen

Zweifel an Vorwürfen gegen Bamf-Außenstelle

Im Bericht der internen Revision finden sich NDR und Radio Bremen zufolge mehrere Fehler. Demnach sind weit weniger Asylentscheidungen zweifelhaft als bisher angenommen.

Waldkraiburg

Explosion der Wut

In der Flüchtlingsunterkunft in Waldkraiburg eskaliert ein Streit um Kühlschränke. Es folgen stundenlange Tumulte. AfD und Freie Wähler wollen aus dem Vorfall sogleich politisches Kapital schlagen.

Von Matthias Köpf, Waldkraiburg, und Johann Osel

Bayerisches Transitzentrum
Demo vor Söder-Auftritt

"Das passt nicht zusammen"

Vor der Kundgebung in Markt Schwaben gegen Markus Söders Asylpolitik spricht Tobias Vorburg über Massen-Ankerzentren, Integration und Sicherheit.

Interview von Korbinian Eisenberger, Markt Schwaben

Bundestag
Asylrecht

Europa macht für Flüchtlinge dicht

Es gibt in der EU keine Regierung mehr, die das Asylrecht offensiv verteidigt. Die Rigorosität, mit der Kanzlerin Merkel das Ende jeglichen Abschiebestopps nach Afghanistan erklärt hat, ist ein Exempel.

Kommentar von Heribert Prantl

Horst Seehofer
Protest gegen Asylpolitik

CSU-Rebellen von Tutzing: Kirchen loben, Partei schweigt

Die Lokalpolitiker um die Vize-Bürgermeisterin und den Altbürgermeister ärgern sich über die Ausländer- und Asylpolitik ihrer Partei - und drohen mit Austritt.

Von Manuela Warkocz

Plenarsitzung im Landtag zu Polizeiaufgabengesetz
Asylpolitik

Die Sprücheklopfer von der CSU

Der Bremer Asylskandal zeigt, was seriöse Politik zu leisten hat: ein Problem analysieren und lösen. Sie soll nicht Lösungen simulieren, wie es Bayerns Innenminister so gerne macht.

Kommentar von Detlef Esslinger

Donald Trump spricht 2018 im Weißen Haus auf einer Pressekonferenz über Nordkorea und das geplante Gipfeltreffen.
SZ Espresso

Der Tag kompakt - die Übersicht für Eilige

Was heute wichtig war - und was Sie auf SZ.de am meisten interessiert hat.

Von Anne Kleinmann

Einwanderung

Polizei greift acht illegale Migranten auf Güterzug auf

Der Fall am Rangierbahnhof Nord ist der erste seit einigen Wochen. Indes geht die Zahl derer zurück, die auf diese lebensgefährliche Weise reisen.

Von Martin Bernstein

Ein Schild vor dem Bundesamt für Migration und Flüchtlinge in Nürnberg
Manipulierte Asylverfahren

Bamf überprüft weitere Außenstellen

Nach dem Skandal in Bremen tauchen neue Unregelmäßigkeiten auf. Das Bundesamt lässt deshalb Tausende Bescheide an mindestens zehn Standorten untersuchen.

Flüchtlinge in Passau
Bamf

Wenn die Identität im Dunkeln bleibt

Im Bamf gibt es schwere Qualitäts-Probleme. Interne Papiere besagen, dass Flüchtlinge auch dann ihre Anerkennung behalten, wenn ihre Identität unklar ist.

Von Bernd Kastner

Horst Seehofer
Vorwürfe gegen das Asyl-Bundesamt

Seehofer muss tun, was er versprochen hat

Sollten die Vorwürfe stimmen, dass die Bamf-Zentrale manipulierte Akten in Bremen gebilligt hat, dann wäre das der asylpolitische Gau. Der Innenminister muss schleunigst für Aufklärung sorgen.

Kommentar von Bernd Kastner

Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF)
Schwere Vorwürfe

Asyl-Bundesamt soll in Bremer Affäre verwickelt sein

Die neue Leiterin der Außenstelle vermutet sogar, dass in Nürnberg Akten gelöscht werden, um die dubiosen Vorgänge in Bremen zu vertuschen. Das Innenministerium sieht dafür keine Beweise.

Von Bernd Kastner

Abschiebung eines Tunesiers

Großzügige Linie

Karlsruhe erlaubt die Abschiebung eines tunesischen "Gefährders", obwohl diesem in seiner Heimat - auf dem Papier - die Todesstrafe droht. Weil Tunesien die Todesstrafe nicht mehr vollstrecke, müsse der Mann nur mit Haft rechnen.

Von WOLFGANG JANISCH, Karlsruhe

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Leserdiskussion

Gibt es in Deutschland eine "Anti-Abschiebe-Industrie"?

Nach CSU-Landesgruppenchef Dobrindt sei es nicht akzeptabel, dass Bemühungen des Rechtsstaates bewusst durch eine "aggressive Anti-Abschiebe-Industrie" behindert werden. Wer mit Klagen versuche, die Abschiebung von Kriminellen zu verhindern, arbeite nicht für das Recht auf Asyl, sondern gegen den gesellschaftlichen Frieden.

Asyl

Obdachlosigkeit verhindern

Landkreis stockt Beratungsstelle für Flüchtlinge auf