Mahnwache

Erinnerung an Tschernobyl-Opfer

Mahnwache in Dachau

Erinnerung an Tschernobyl-Opfer

Abschlussbericht von CDU und FDP

Atommüll widerrechtlich in Asse eingelagert

Die 126.000 Fässer mit Atommüll müssen raus aus dem Salzbergwerk Asse - zu dem Schluss kommen die niedersächsische CDU und FDP in ihrem gemeinsamen Bericht. Die Rückholung sei die einzige Möglichkeit langfristige Sicherheit zu gewährleisten.

Altmaier fährt in die Asse ein
Altmaier besucht Atomendlager Asse

Ungemütlicher Ortstermin

Gleich zu Beginn seiner Amtszeit geht der neue Bundesumweltminister eines der heikelsten Umweltprobleme der Republik an. Er besucht das marode atomare Endlager Asse. Wo seine Vorgänger jahrzehntelang untätig waren, muss Peter Altmaier handeln, bevor das Bergwerk einstürzt.

Von Michael Bauchmüller, Remlingen

Atommuelllager Asse
Konzept für Atommüll

Grüne legen Plan für Endlagersuche vor

Bis 2016 wollen die Grünen vier potentielle Standorte zur Lagerung von Atommüll finden. Die Bundestagsfraktion nennt in einem neuen Konzept konkrete Schritte zur Endlagersuche - und will Gorleben dabei außen vor lassen.

Guttenberg tritt zurück
Politik kompakt

Guttenberg will bei Konferenz in Kanada auftreten

Karl-Theodor zu Guttenberg kehrt in die Öffentlichkeit zurück. Acht Monate nach seinem Rücktritt will der ehemalige Verteidigungsminister bei einer Konferenz in Kanada auftreten - als "angesehener Staatsmann".

Kurzmeldungen im Überblick

Politik kompakt

Polens Präsident kritisiert Kaczynskis Stasi-Äußerungen

Einen "schädlichen Fehler" nennt Polens Präsident Komorowski die Äußerungen des nationalkonservativen Oppositionsführers Kaczynski. Der hatte Kanzlerin Merkel mit der Stasi in Verbindung gebracht. Jetzt sorgt sich Komorowski um die Beziehungen zu den deutschen Nachbarn und fordert eine Entschuldigung.

Kurzmeldungen im Überblick

BfS plant 25 Hektar großes Asse-Zwischenlager
Atommülllager Asse

Phantom einer Nazi-Atombombe

Die Asche radioaktiv verseuchter menschlicher Organe galt bislang als skurrilster Posten auf der Inventarliste des Atomlagers Asse. Nun gibt es Hinweise darauf, dass unter den Tausenden Fässern mit strahlendem Müll sogar Abfälle aus dem Atomprogramm der Nazis sein könnten.

Von Ralf Wiegand

Asse-Skandal weitet sich aus
Atommülllager Asse

Stark erhöhte Radioaktivität gemessen

Das Bundesamt für Strahlenschutz misst im maroden Endlager Asse Höchstwerte von radioaktivem Cäsium - mehr als doppelt so viel wie vor drei Jahren. Verstrahlte Lauge hat sich offenbar in einem Bohrloch angesammelt, doch woher die Radioaktivität genau stammt, konnten die Experten noch nicht feststellen.

Von Michael Bauchmüller

Informationschaos um Brennelemente

Atomkugeln waren nie weg

Tagelang wurde quer durch die Republik nach strahlendem Material aus dem Forschungsreaktor Jülich gefahndet. Dann zeigte sich, es war nie verschwunden. Dafür sucht Rot-Grün in NRW nun etwas anderes: Erklärungen für die Informationspanne.

Deckeneinsturz im Atommuelllager Asse
Atommülllager Asse

Menge der radioaktiven Salzlösung verdoppelt

Böse Überraschung in der Asse II. In dem Atommülllager tritt immer mehr strahlende Flüssigkeit aus. Umweltschützer stellen nun die Pläne für die Rückholung des strahlenden Mülls in Frage.

NDR berichtet ueber vermehrte Leukaemieerkrankungen in Gebiet um Atommuelllager Asse
Atomkraft und Blutkrebs

Hoffnungslose Ursachenforschung

Statistisch gesehen hätte es im Gemeindeverband Asse in den vergangenen Jahren nur fünf, nicht zwölf Leukämiefälle bei Männern geben dürfen. Einen Zusammenhang mit dem Atommüll in Asse II wird man aber kaum beweisen können.

Von Markus C. Schulte von Drach

Bundesamt fuer Strahlenschutz dringt auf neue Endlagersuche
Marodes Atommülllager

Krebs, der aus der Asse kommt?

Zwölf Männer und sechs Frauen sind zwischen 2002 und 2009 in der Gemeinde Asse an Leukämie erkrankt. Normal wäre ein Fall pro Jahr. Nun soll geprüft werden, ob das Atommüllager für den massiven Anstieg der Blutkrebs-Erkrankungen verantwortlich ist.

Klage gegen Atommülllager Schacht Konrad gescheitert
Atompolitik: Schacht Konrad

Atommüll-Endlager wird nicht rechtzeitig fertig

Neuer Rückschlag für Schwarz-Gelb in der Atompolitik: Nach SZ-Informationen wird die einzige genehmigte Atommüll-Deponie, Schacht Konrad, nicht wie geplant 2014 in Betrieb gehen können.

Von M. Bauchmüller

Umruestung von Schacht Konrad hat begonnen
Atommüll-Endlager

Desaster im Schacht

Mit ihren Atommüll-Endlagern hat die Bundesregierung nur Ärger. Die Lösung des Problems Atommüll - selten lag sie so fern wie heute. Und was macht Schwarz-Gelb? Schafft mit längeren Atomlaufzeiten neue Zwänge.

Ein Kommentar von Michael Bauchmüller

Will Röttgen Sicherheit bei Atom-Endlager senken?
Radioaktiver Müll

Die unendliche Geschichte

Die Atomwirtschaft hinterlässt den Menschen in Deutschland ein strahlendes Erbe - für das es immer noch kein Endlager gibt. Der Salzstock Gorleben ist seit mehr als 30 Jahren im Gespräch. Jetzt beginnt die Erkundung von neuem.

Von Michael Bauchmüller

Bundesamt fuer Strahlenschutz dringt auf neue Endlagersuche
Marodes Atomlager in Niedersachsen

Asse, die unterschätzte Gefahr

Die Situation im maroden Atomlager Asse ist dramatischer als bisher angenommen: Laut einem Gutachten, das der SZ vorliegt, lagern in dem früheren Salzbergwerk zehnmal mehr mittelradioaktive Abfälle als vermutet.

Von Michael Bauchmüller und Jens Schneider