Armenien

Armenien
:An diesen Jesus glaubt nicht mal die Kirche

In Armenien bauen sie gerade eine der größten Jesus-Statuen der Welt. Die Sache ist nur, dass diese Idee nicht allen so gut gefällt wie dem Oligarchen, der das Monument bezahlt.

SZ PlusVon Frank Nienhuysen (Text) und Biayna Mahari (Fotos)

Kaukasus
:Armenien ist auf Kurs in Richtung Europa

Bei der Parlamentswahl hat die Partei von Ministerpräsident Paschinjan gewonnen. Er will die Abhängigkeit des Landes von Russland verringern.

SZ PlusVon Frank Nienhuysen

MeinungArmenien
:Dieses Wahlergebnis ist eine Niederlage für Wladimir Putin

Ministerpräsident Nikol Paschinjan bleibt im Amt und sein Land damit auf Kurs: Es wird unabhängiger von Russland und nähert sich der EU und den USA an.

SZ PlusKommentar von Frank Nienhuysen

Südkaukasus
:Wahl in Armenien: Regierungschef Paschinjan liegt klar vorne

Der Wahltag ist überschattet von Bombenalarm, Sprengstoffdrohungen und Festnahmen. Regierungschef Paschinjan will das Land zum EU-Beitritt führen, prorussische Oppositionspolitiker wollen das verhindern.

Wahl in Armenien
:Die gefährliche Sehnsucht nach Freiheit

„Wir müssen eine Wahl treffen“:  Armenien steht am Sonntag am Scheideweg.  Viele in dem Land im Kaukasus wünschen sich mehr Unabhängigkeit von Russland – aber wie weit kann die gehen?

SZ PlusVon Frank Nienhuysen

Armenien und Aserbaidschan
:Der Teufel steckt im ungeklärten Detail

US-Präsident Trump rühmt sich, den fast 35-jährigen Konflikt zwischen den beiden Kaukasus-Ländern beendet zu haben. Aber wichtige Streitpunkte sind ungelöst, ebenso die Frage, wann das Abkommen ratifiziert wird.

SZ PlusVon Marta Ahmedov

Armenien
:Oppositionsführer festgenommen

In der Südkaukasus-Republik Armenien haben die Sicherheitsbehörden den politisch einflussreichen Erzbischof von Tawusch, Bagrat Galstanjan, wegen des Vorwurfs eines versuchten Staatsstreichs festgenommen. „Die Sicherheitsorgane haben einen groß ...

Leute
:Doch noch am Gipfel

Karl-Theodor zu Guttenberg besteigt keuchend den Berg Ararat. Daniela Katzenberger bringt ihre Tochter zur Schönheitsmedizin. Und falls jemand was von Prinzessin Sofia will: Sie ist im Februar eher schlecht erreichbar.

Dokumentar-Essay "Landshaft" im Kino
:Stete Drohung

Der deutsche Filmemacher Daniel Kötter ist durch die Berge des Südkaukasus gereist und nennt das Ergebnis schlicht "Landshaft". Politisch schwelt hinter seinen Bergpanoramen der Konflikt zwischen Armenien und Aserbaidschan.

SZ PlusVon Doris Kuhn

Ehemalige Sowjetrepublik
:Putin stimmt Teilabzug russischer Truppen aus Armenien zu

Armenien orientiert sich zunehmend in Richtung Westen. Russland zieht zwar seine Truppen ab, will aber noch Grenzschützer vor Ort im Einsatz lassen.

Aserbaidschan
:Ein Theaterstück mit dem Titel "Wahl"

Eine "neue Ära" ruft Präsident Alijew aus, nachdem Aserbaidschan die Kontrolle in Bergkarabach übernommen hat - und lässt sich einmal mehr zum Staatschef wählen. Echte Gegenkandidaten gab es nicht, die Opposition hat die Wahl boykottiert.

SZ PlusVon Silke Bigalke

Bergkarabach
:Unsere Geisterstadt soll schöner werden

Wer in das menschenleere Bergkarabach zieht, bekommt von der aserbaidschanischen Regierung eine Wohnung geschenkt. Bleibt die Frage: Wie lebt es sich so im zurückeroberten Land, zwischen schnell hochgezogenen Neubauten und Ruinen?

SZ PlusVon Frank Nienhuysen (Text) und Lala Aliyeva (Fotos)

Klimapolitik
:Baku oder Bonn

Eigentlich soll der nächste Klimagipfel in Osteuropa stattfinden. Aber wo? Seit Monaten können sich die Länder nicht einigen. Gelingt ihnen das bis Dienstag nicht, gibt es nur einen Ausweg: Deutschland.

Von Michael Bauchmüller

Benefizkonzert
:Jazziger Khachaturian

Das Armenian Colors Jazz-Quartet in der Allerheiligen-Hofkirche.

Kaukasus
:Abkehr von Moskau

Armeniens Premierminister Nikol Paschinjan distanziert sich immer deutlicher vom Kreml. Und kündigt jetzt ein mögliches Friedensabkommen mit Aserbaidschan an.

SZ PlusVon Silke Bigalke

Südkaukasus
:Letzter Flüchtlingsbus verlässt Bergkarabach

In Armenien sind nach dem Angriff durch Aserbaidschan mehr als 100 000 Menschen angekommen. Dass sich das Land nun dem Internationalen Strafgerichtshof anschließen will, ärgert Moskau.

Kaukasus
:Es wird leer in Bergkarabach

Mehr als 100 000 Menschen sind nach Armenien geflüchtet und müssen jetzt versorgt werden. Das Land setzt auf internationale Hilfe, aber nicht mehr auf Russland.

Von Frank Nienhuysen

Kaukasus
:Mehr als 100 000 Menschen aus Bergkarabach geflohen

Diese Zahl nennt das UN-Flüchtlingshilfswerk. Damit hat ein Großteil der ethnischen Armenier die Konfliktregion verlassen. "Viele sind hungrig und erschöpft", sagt Flüchtlingskommissar Grandi.

MeinungKaukasus
:Was von Armenien bleibt

Der kurze Krieg um die Region Bergkarabach wird noch nicht das Ende gewesen sein. Denn Aserbaidschan verfolgt weitergehende Ziele - selbstverständlich ganz im Sinne der Türkei.

SZ PlusKommentar von Tomas Avenarius

Bergkarabach
:Exodus aus einer Heimat, die keine mehr ist

Mehr als die Hälfte aller Bewohner von Bergkarabach ist bereits geflohen - und hat erschöpft und hungrig Armenien erreicht. Doch nicht jeden lassen die aserbaidschanischen Soldaten gehen.

SZ PlusVon Silke Bigalke

Kaukasus
:Regierung von Bergkarabach beschließt Selbstauflösung

Zum Jahreswechsel sollen alle staatlichen Institutionen und Organisationen aufhören zu existieren. "Dann beendet auch die Republik Bergkarabach ihr Bestehen." Mehr als die Hälfte der ethnischen Armenier sind bereits aus ihrer Heimat geflohen.

Kaukasus
:Wohl mindestens 68 Tote nach Explosion in Bergkarabach

Zusätzlich gebe es mindestens 290 Verletzte, melden die Behörden vor Ort. Das Schicksal von etwa 100 Menschen ist demnach noch ungeklärt. Das Unglück hatte am Montag Menschen getroffen, die ihre Autos für die Flucht nach Armenien auftanken wollten.

Kaukasus
:Wie ist die Lage in Bergkarabach?

Nach den Angriffen Aserbaidschans fliehen Tausende nach Armenien. Noch immer fehlen Lebensmittel, Medikamente und Benzin. Nach der Explosion eines Treibstoffdepots soll es Hunderte Opfer geben.

Von Silke Bigalke

Erdoğans Besuch bei Alijew
:Der Sieger gibt sich die Ehre

Während Tausende Armenier ihre Heimat Bergkarabach verlassen, fliegt der türkische Präsident Erdoğan zu seinem aserbaidschanischen Kollegen Alijew.

Von Raphael Geiger

Bergkarabach
:Ringen um die Zukunft

Nach dem Waffenstillstand in Bergkarabach wird weiter um die Zukunft der ethnischen Armenier in der von Aserbaidschan abtrünnigen Südkaukasus-Region gerungen.

Roman-Debüt
:Heimkommen in ein fremdes Land

Die Münchner Autorin Corinna Kulenkamp erzählt in ihrem ersten Roman "Aprikosenzeit, dunkel" von einer jungen Deutschen, die dem Fremdheitsgefühl entkommen will und nach Armenien, in die Heimat ihrer Vorfahren, reist.

SZ PlusVon Jutta Czeguhn

Konflikt im Südkaukasus
:Armenien und Aserbaidschan erheben schwere Vorwürfe im UN-Sicherheitsrat

Die Eskalation in der Region Bergkarabach ist zwar vorerst beruhigt, die Lage bleibt aber fragil. In New York liefern sich die Länder einen Schlagabtausch. Bundesaußenministerin Baerbock verlangt eine Deeskalation.

Waffenruhe im Kaukasus
:EU und Russland besorgt über Sicherheit der Karabach-Einwohner

Aserbaidschan hat mit Angriffen die Kontrolle über Bergkarabach zurückgewonnen. Jetzt wird verhandelt, wie es für die armenische Bevölkerung dort weitergeht - bleiben oder ausreisen?

Von Frank Nienhuysen

SZ-Podcast "Auf den Punkt"
:Bergkarabach: Ohne Russland war Armenien verwundbar

Aserbaidschan hat sich in dem Konflikt um Bergkarabach zum Sieger erklärt. Was heißt das für die Region? Und warum hat Russland nicht eingegriffen?

Von Ann-Marlen Hoolt und Stefan Kornelius

MeinungBergkarabach
:Die Schutzmacht Russland war keine

Der Konflikt um die Bergregion im Südkaukasus ist vorerst entschieden - auf Kosten der Bevölkerung. Doch die Spannungen im Hintergrund zwischen Russland und der Türkei sind damit noch lange nicht behoben.

Kommentar von Silke Bigalke

Bergkarabach
:Waffenruhe offenbar brüchig - die Lage im Überblick

Bei dem Militäreinsatz sind Berichten zufolge mehr als 200 Menschen getötet worden. Was wird nun aus den ethnischen Armeniern in der Region? In Aserbaidschan beginnen die Konfliktparteien Gespräche.

Konflikt zwischen Armenien und Aserbaidschan
:Wie geht es weiter mit Bergkarabach?

Rund 120 000 Menschen leben in dem Gebiet, das Aserbaidschan am Dienstag angegriffen hat. Jetzt herrscht eine Waffenruhe - aber die Aussicht auf Frieden ist mehr als vage. Antworten auf die wichtigsten Fragen.

Von Frank Nienhuysen

Konflikt um Bergkarabach
:Feuerpause zwischen Aserbaidschan und Armenien vereinbart

Die Armenier in Bergkarabach haben sich mit Baku geeinigt, die Kämpfe zu beenden. Am Dienstag hatte Aserbaidschan eine Militäroperation gestartet, bei der Dutzende Menschen ums Leben kamen.

Kaukasus
:Angst in den Kellern von Bergkarabach

Aserbaidschan greift die überwiegend von Armeniern bewohnte Region an. Die Menschen dort sind wegen einer Blockade von der Außenwelt abgeschnitten, jetzt erleben sie womöglich den Beginn eines neuen Krieges.

SZ PlusVon Silke Bigalke

Konflikt um Bergkarabach
:Deutschland, Russland und EU drängen auf Ende der Kampfhandlungen

Aserbaidschan greift die von Armeniern bewohnte Region Bergkarabach an. Weltweit verurteilen Diplomaten den Militäreinsatz, nur Erdoğan steht hinter dem autoritären Regime in Baku.

MeinungBergkarabach
:Aserbaidschan greift an, weil es kann

Das Land ist gegenüber Armenien im Vorteil und spielt diesen nun in der umkämpften Region gnadenlos aus. Die Not vor Ort wird dadurch noch größer werden.

SZ PlusKommentar von Frank Nienhuysen

Kaukasus
:Aserbaidschan beginnt Militäreinsatz zur Rückeroberung von Bergkarabach

Die Region liegt in Aserbaidschan, wird aber mehrheitlich von Armeniern bewohnt. Berichten zufolge werden auch Zivilisten getötet.

Bergkarabach
:Ein Hilfslaster, der nicht nur glücklich macht

Ein russischer Transport erreicht das blockierte Bergkarabach. Für Armenien ist das ein Dilemma, trotz ihrer Not blockieren Einwohner weitere Lieferungen. Und eine Militärübung mit den USA vertieft den Konflikt weiter.

Von Frank Nienhuysen

Aserbaidschan und Armenien
:Sind Hilfslieferungen nach Bergkarabach bald wieder möglich?

Seit Monaten blockiert Aserbaidschan die abtrünnige Region. Die humanitäre Lage ist Berichten zufolge schlecht. Nun gibt es offenbar eine Einigung.

Berliner Künstlerin Nairy Baghramian
:Manhattan und Marzahn

Hierzulande hat man ihre Kunst bisher bisschen verschlafen, in Amerika hat die Berliner Bildhauerin Nairy Baghramian umso spektakulärere Auftritte - jetzt etwa am Metropolitan Museum.

SZ PlusVon Peter Richter

Bergkarabach
:Brot oder Freiheit

Im Schatten des Krieges in der Ukraine versucht Aserbaidschan, die Region Bergkarabach wieder unter Kontrolle zu bekommen - und schneidet sie einfach von der Außenwelt ab.

SZ PlusVon Silke Bigalke

SZ-Podcast "Auf den Punkt"
:Konflikt in Bergkarabach: Abgeschnitten von der Außenwelt

Seit einem Monat blockiert Aserbaidschan den Zugangskorridor nach Bergkarabach. Wie sich die Lage zuspitzt und wie es weitergehen könnte.

Von Silke Bigalke und Tami Holderried

Kaukasus
:Reden über Frieden

Armenien und Aserbaidschan streiten sich seit Jahrzehnten um Bergkarabach. Jetzt gibt es Bewegung in dem Konflikt.

Von Frank Nienhuysen

MeinungKaukasus
:Moskau muss nun um seine Partner kämpfen

Armenien kann sich auf Russland nicht mehr verlassen. Deshalb lässt sich das Land sogar auf Friedensgespräche mit Aserbaidschan ein.

SZ PlusKommentar von Frank Nienhuysen

Armenien
:Und dann hat’s Boom gemacht

Armenien war arm und irgendwie unsexy: bis Zehntausende Russen kamen. Sie bringen Geld mit und die Gier auf ein neues, freies Leben. Und plötzlich ist wieder was los in Eriwan

SZ PlusVon Frank Nienhuysen (Text) und Biayna Mahari (Bilder)

Kaukasus
:Gefangen in der Freiheit

Sofi Abrahamian sitzt seit Monaten in Armeniens Hauptstadt Eriwan fest. Im Konflikt um ihre Heimat Bergkarabach spielt auch Russland eine fragwürdige Rolle.

SZ PlusVon Frank Nienhuysen, Eriwan

Ein Jahr Ukraine-Krieg
:Russlands Nachbarn gehen auf Abstand

Der Ukraine-Krieg hat auch Folgen für die meisten Staaten in Zentralasien und dem Kaukasus. Sie versuchen, ihre Abhängigkeit von Moskau zu verringern. Die Europäische Union sieht darin eine Chance.

SZ PlusVon Frank Nienhuysen

Krieg in der Ukraine
:Schwindet Russlands Macht in der Nachbarschaft?

Die Republik Moldau geht auf Distanz, Tadschikistans Präsident rüffelt Putin: In vielen Staaten, die einst zur Sowjetunion gehörten, wächst seit Kriegsbeginn der Unmut. Moskau kämpft um seinen Einfluss, auch in Konkurrenz zu China und der EU.

SZ PlusVon Frank Nienhuysen

Interview zum Ickinger Konzertzyklus
:"Mit großer Inspiration und Begeisterung"

Felix Baburyan, Manager des Nationalen Kammerorchesters von Armenien, schwärmt von der Zusammenarbeit mit dem Dirigenten Philipp Amelung.

Interview von Felicitas Amler

22. Ickinger Konzertzyklus
:Ein "unglaublicher Schatz" aus Armenien

Philipp Amelung bringt armenisches Kulturschaffen nach Icking und setzt mit Mendelssohn-Bartholdy einen zweiten Schwerpunkt.

Von Felicitas Amler

Exklusive Gutscheine für SZ-Abonnenten: