Anschlag in München

Verfassungsschutz in Bayern warnt
:„Fanatisierte Einzeltäter können jederzeit unvermittelt zuschlagen“

Innenminister Herrmann nennt die Bedrohungslage durch Islamisten „unverändert hoch“. Der AfD nimmt er eine Strategie der Mäßigung in jüngster Zeit nicht ab. Drei Abgeordnete stehen im Fokus des Verfassungsschutzes.

Von Johann Osel

Anschlag auf Münchner Verdi-Demo – das Prozesstagebuch
:34 Tage, mehr als 100 Zeugen und die große Frage nach dem Warum

Farhad N. rast im Februar 2025 mit seinem Auto in eine Demonstration der Gewerkschaft Verdi im Zentrum. Er tötet zwei Menschen und verletzt mehr als 40 schwer. Vor dem Oberlandesgericht geht es um das Leid der Betroffenen und das Motiv, nun wird das Urteil gesprochen. Die SZ dokumentiert alle Prozesstage.

SZ PlusVon Linus Freymark, Annette Ramelsberger, Anna-Maria Salmen und Susi Wimmer

Terror in München – das Prozess-Tagebuch, Tag 34
:Lebenslang für Farhad N.

Das Gericht stellt zudem die besondere Schwere der Schuld fest. Die SZ dokumentiert jeden einzelnen Prozesstag.

SZ PlusVon Linus Freymark, Annette Ramelsberger, Anna-Maria Salmen und Susi Wimmer

Urteil zum Anschlag auf Verdi-Demo
:Er wollte möglichst viele Menschen töten

Farhad N., der eine Mutter und ihre Tochter überfuhr und mehr als 40 weitere Teilnehmer einer Verdi-Demo in München verletzte, wird zu lebenslanger Haft verurteilt. Als Motiv sieht der Richter übersteigerte religiöse Vorstellungen.

Von Linus Freymark

Nach Urteil gegen Attentäter
:„Es gibt ein Leben vor dem Anschlag und ein Leben danach“

Der Attentäter Farhad N. wurde zu einer lebenslangen Haftstrafe verurteilt. Was das Urteil für Überlebende des Anschlags bedeutet.

SZ PlusVon Anna-Maria Salmen

MeinungUrteil im Münchner Terrorprozess
:Im Fokus stand endlich einmal das Leid der Opfer

Das Gericht hat den Angeklagten zur Höchststrafe verurteilt, aber sich nicht auf die Aufklärung des Tathergangs beschränkt. Die Justiz hat vieles richtig gemacht.

SZ PlusKommentar von Linus Freymark

Anschlag auf Verdi-Demo in München
:Der Attentäter entschuldigt sich nicht bei seinen Opfern, er bedankt sich bei der Justiz

Im Februar 2025 war Farhad N. mit einem Auto in einen Demonstrationszug der Gewerkschaft Verdi gerast. Eine Frau und ihre kleine Tochter starben. Während seine Verteidiger eine psychische Erkrankung erkennen, wählt der Angeklagte irritierende letzte Worte.

SZ PlusVon Linus Freymark

Plädoyer im Terrorprozess am Oberlandesgericht
:„Reue zeigt er offensichtlich nicht“

Farhad N. raste mit seinem Auto in eine Menschenmenge: Im Prozess um den Anschlag auf eine Verdi-Demo im Februar 2025 mit zwei Toten fordert die Bundesanwaltschaft lebenslange Haft. Die Betroffenen und Hinterbliebenen finden emotionale Worte.

Von Linus Freymark

Zehn Jahre nach dem OEZ-Anschlag
:Späte Einstufung als rechtsextrem – ein „Indiz für die Sorgfalt“ der Polizei?

Zur vehementen Kritik von Angehörigen der OEZ-Opfer schweigen Ministerpräsident Söder und Bayerns Justizminister Eisenreich. Innenressortchef Herrmann verteidigt die Polizeiarbeit als gewissenhaft – und hält einen Untersuchungsausschuss für unnötig.

SZ PlusVon Bernd Kastner und Joachim Mölter

Zehnter Jahrestag
:Gedenken zum OEZ-Anschlag: „Uns reichen staatstragende Worte nicht“

Die Gedenkfeier zum zehnten Jahrestag des Attentats am Olympia-Einkaufszentrum wird zur Abrechnung mit den Behörden. Angehörige der Ermordeten werfen dem Freistaat Intransparenz und Vertuschung vor.

Von Bernd Kastner und Joachim Mölter

News-Überblick
:Das sind die Nachrichten des Tages

Welche Lehren die Polizei aus dem OEZ-Anschlag gezogen hat,  wer wegen der Haushaltslücke 2027 künftig mehr zahlen muss, warum der Streit um die Lindwurmstraße weiter geht und mehr.

Von Kari Egeling

MeinungZehn Jahre nach dem Anschlag am OEZ
:Antworten helfen – nicht nur den Angehörigen

Bringt ein Untersuchungsausschuss etwas, um die Hintergründe des rassistisch motivierten Anschlags am OEZ vor zehn Jahren zu ergründen? Er kann etwas bringen. Entscheidend aber ist etwas anderes.

SZ PlusKommentar von Joachim Mölter

Zehnter Jahrestag des Attentats
:Angehörige fordern Untersuchungsausschuss zum OEZ-Anschlag

Das Attentat am Olympia-Einkaufszentrum hat nach Ansicht der Hinterbliebenen viele offene Fragen hinterlassen. Bereitschaft, das staatliche Handeln näher zu beleuchten, zeigt im bayerischen Landtag aber bisher keine Fraktion.

SZ PlusVon Bernd Kastner und Joachim Mölter

Zehnter Jahrestag des rechtsextremen Attentats
:Welche Lehren die Polizei aus dem OEZ-Anschlag gezogen hat

Neue Dienstwaffen und Signalwesten mit „Polizei“-Aufschrift, ein interner Messengerdienst, bessere Betreuung von Angehörigen auch durch Seelsorger aller Religionsgemeinschaften, ein anderes Einsatzkonzept. Die 14 „Arbeitspakete“ aus dem Polizeipräsidium München.

Von Joachim Mölter

Zehnter Jahrestag des OEZ-Anschlags
:„Unsere Liebe zu unseren Kindern hat kein Verfallsdatum!“

Auf einer Demo zum zehnten Jahrestag des rassistischen Anschlags am Olympia-Einkaufszentrum kritisieren wütende Angehörige Politik und Polizei. Sie fordern jetzt einen Untersuchungsausschuss im Landtag.

Von Bernd Kastner

Zehn Jahre OEZ-Attentat in München
:Wie konnte diese an sich so entspannte Stadt dermaßen in Panik verfallen?

Bis heute fragt sich der damalige Polizeisprecher Marcus da Gloria Martins, warum die Münchner noch Stunden nach dem OEZ-Attentat 71 Phantom-Tatorte meldeten. Ein Gespräch über trügerische Beobachtungen, die Grenzen sozialer Medien und die Lehren aus dem Einsatz.

SZ PlusInterview von Bernd Kastner und Joachim Mölter

OEZ-Attentat in München
:Zum Gedenken kommt erstmals auch der Bundespräsident

Lange fühlten sich die Angehörigen der Opfer des rassistisch motivierten Attentats im Olympia-Einkaufszentrum alleingelassen. Doch zum zehnten Jahrestag beteiligen sich zahlreiche Institutionen und Gruppierungen am Gedenken.

Von Bernd Kastner

Filmgespräch zum OEZ-Anschlag
:Es war ein rassistisches Attentat

Zehn Jahre nach dem Anschlag am Münchner Olympia-Einkaufszentrum erinnert das Filmmuseum mit dem Dokumentarfilm „Einzeltäter Teil 1“ an die Opfer.

Von Josef Grübl

Eclipse in München
:Dem Anschlag mit Trotz und Hummus begegnen

Im April sprengten Unbekannte die Scheiben des Eclipse. Was macht so ein Angriff mit Betreibern israelischer Restaurants? Einblicke in eine aufgewühlte Szene.

SZ PlusVon Jacqueline Lang

Sprengsätze an Münchner Restaurant
:Mutmaßlicher Drahtzieher des Anschlags auf das „Eclipse“ gefasst – US-Behörden erheben Anklage

Der Mann soll einer proiranischen Terrorgruppe angehören, die sich zu weiteren Taten in Europa bekannt hatte. Wie die Ermittler dem Mann auf die Spur kamen.

Von Joachim Mölter

Sprengstoffanschlag in München
:Belohnung soll Mitwisser aus dem kriminellen Milieu zum Reden bringen

Die Hinweise mehren sich, dass hinter dem Anschlag auf das israelische Restaurant „Eclipse“ das iranische Regime steckt. Die Parallelen zu ähnlichen Angriffen in London oder Paris sind auffallend.

Von Martin Bernstein

Islamistische Anschläge in München
:Wie die Terrorgefahr durch Extremisten und angeheuerte Agenten wächst

Nach der Attacke auf ein israelisches Restaurant in München laufen intensive Ermittlungen. Die Sicherheitsbehörden stoßen immer wieder auf neue Anschlagspläne.

SZ PlusVon Martin Bernstein

Anschlag auf Verdi-Demo
:„Jemand hat sein Gehirn manipuliert“

Im Prozess beschreiben ehemalige Freunde und sein Bruder den Angeklagten Farhad N. Sie zeichnen das Bild eines zielstrebigen und freundlichen jungen Mannes, der jedoch zu Depressionen neigte –  und plötzlich zum Märtyrer werden wollte.

SZ PlusVon Linus Freymark

Rechter Terror
:Gericht vertagt Prozess um Falschaussagen zum OEZ-Anschlag

Zehn Jahre ist der rassistisch motivierte Anschlag in München her. Bei einem erneuten Prozess geht es um Falschaussagen früherer Zeugen – doch der Verhandlungsbeginn verzögert sich.

Gedenken
:Warum der Anschlag auf die Verdi-Demo in München nicht vergessen werden darf

Nach 19 Verhandlungstagen haben im Prozess gegen den Attentäter Farhad N. alle Augenzeugen und Geschädigten ausgesagt. Ihre Schilderungen zeichnen ein Bild des Grauens – doch sie sind wichtig, um die Erinnerung lebendig zu halten.

SZ PlusVon Linus Freymark

Prozess in München
:Gericht unterbricht Verfahren zu Anschlag auf Verdi-Demo

Der Prozess gegen Farhad N. wird von Anfang Mai an für sechs Wochen unterbrochen. Was zu den Gründen bekannt ist.

Ein Jahr nach Attentat auf Verdi-Demo
:Der Schock ist vergangen, der Schmerz bleibt

Hunderte gedenken am Jahrestag des Anschlags auf die Verdi-Demo der Getöteten und Verletzten. Der Bürgermeister erinnert an das berührende Statement der Familie von Amel und Hafsa: Ihr Tod darf nicht politisch instrumentalisiert werden.

Von Linus Freymark und Bernd Kastner

Attentat auf Verdi-Demo in München
:„Die Folgen des Anschlags begleiten unsere Stadt bis heute“

München erinnert an diesem Freitag an die Mutter und ihre zweijährige Tochter, die vor einem Jahr beim Anschlag auf eine Verdi-Demo getötet wurden. Doch warum geht an so einem Tag der Prozess gegen den Täter einfach weiter?

SZ PlusVon Linus Freymark

Islamistischer Terror in München
:Polizisten schildern die entscheidenden Sekunden – und was sie danach sahen

Wie konnte der Attentäter mit seinem Mini an fünf Streifenwagen vorbei in die Verdi-Demo fahren? Im Prozess berichten Beamte von grausamen Szenen, die sie bis heute beschäftigen, und selbstlosen Schwerverletzten.

SZ PlusVon Annette Ramelsberger

SZ-Podcast „Auf den Punkt“
:Verdi-Anschlag in München: Ein Jahr danach beginnt der Prozess

Vor Gericht gibt der Angeklagte einen ziemlich eindeutigen Hinweis auf seine Gesinnung. Was den Hinterbliebenen und Opfern wichtig ist.

Von Johannes Korsche und Annette Ramelsberger

Anschlag auf Verdi-Demo in München
:Wie der Prozess gegen den Attentäter Farhad N. abläuft

Von Freitag an steht der 25-Jährige in München vor Gericht, weil er sein Auto gezielt in eine Verdi-Demo gelenkt haben soll. Es wird ein riesiges Verfahren, das jeder verfolgen kann – wenn er strenge Sicherheitsmaßnahmen über sich ergehen lässt.

Von Susi Wimmer

Polizei-Jahresrückblick 2025
:München unter Schock

Ein Islamist fährt mit seinem Auto in eine Demo, tötet zwei Menschen und verletzt Dutzende. Ein Bombenleger bedroht das Oktoberfest. Starkoch Alfons Schuhbeck muss wieder vor Gericht. Die aufsehenerregenden Kriminalfälle des Jahres.

SZ PlusVon SZ-Autorinnen und -Autoren

Die besten Bilder
:Bayerns Pressefotos des Jahres 2025

Aus Hunderten Bildern hat eine Jury die besten Pressefotos des Jahres 2025 ausgewählt. Eine wichtige Aufgabe in Zeiten künstlich generierter Bilder.

Von Katja Auer

Anschlag auf Verdi-Demo
:Prozess gegen Attentäter beginnt im Januar

Im Februar fuhr der damals 24-Jährige mit dem Auto in eine Verdi-Demo. Zwei Menschen starben, 44 weitere wurden zum Teil schwer oder lebensgefährlich verletzt.

Terrorabwehr
:Wie München sich vor Amokfahrten schützen will

Um Anschläge mit Fahrzeugen zu vereiteln, plante die Stadt bislang versenkbare Poller an besonders gefährdeten Orten. Doch nun will sie ihre Strategie entscheidend umstellen.

SZ PlusVon Heiner Effern

Anschlag auf Verdi-Demo
:Eine Bank am Flaucher als Gedenkort

Amel und Hafsa, Mutter und Tochter, starben im Februar, als ein Mann sein Auto in einen Demonstrationszug lenkte. Nun wurde ein Ort geschaffen, der Trost spenden soll.

Von Heiner Effern

Oktoberfest-Attentat 1980
:„Ich hab gesehen, wie die Leute umfallen und meine Schwägerin brennt“

Sigita Fröschl hat erlebt, wie es ist, wenn wirklich eine Bombe auf dem Oktoberfest hochgeht. Sie hat das Oktoberfest-Attentat 1980 überlebt. Ein Gespräch über die Zeit, die keine Wunden heilt, und die stärkende Kraft der Familie.

SZ PlusInterview von Lisa Schnell

Nach Anschlag vor einem Jahr
:Israelisches Konsulat hat Sicherheitsvorkehrungen verschärft

Vor einem Jahr griff ein 18-Jähriger das israelische Generalkonsulat in München an und auch das NS-Dokuzentrum. Daraus wurden inzwischen Konsequenzen gezogen.

Gedenken an Opfer des OEZ-Attentats
:Angehörige schreiben offenen Brief an Ilse Aigner

Am Jahrestag des rechtsextremen Terroranschlags am Olympia-Einkaufszentrum feiern rund 3000 Menschen nahezu zeitgleich beim Sommerempfang des Bayerischen Landtags. Die Familien der Opfer sehen das als „verheerendes Signal“.

Von Thomas Radlmaier

Gedenkfeier am OEZ
:„Es war kein Amoklauf – es war rechter Terror“

Hunderte Menschen gedenken am Dienstagabend in München der neun Todesopfer des rassistischen Anschlags von 2016. Die Angehörigen fordern: Die Hintergründe der Tat müssen aufgeklärt werden.

Von Martin Bernstein

SZ JetztOEZ-Anschlag
:„Wir haben in der Zeit nach dem Anschlag gespürt, dass wir Ausländer sind“

Beim Angriff auf das OEZ in München tötete ein Rechtsextremist 2016 neun junge Menschen. Die Trauer und viele offene Fragen lassen die Angehörigen bis heute nicht los. Bei ihnen bleibt das Gefühl: Politik und Behörden haben sie im Stich gelassen.

SZ PlusProtokolle von Franziska Setare Koohestani

Münchner Karolinenplatz
:Anklage oder Drohung? Israelische Flagge mit blutroten Händen beschmiert

Am Ort des Anschlags vom September und in Sichtweite des israelischen Generalkonsulats in München verunglimpfen Unbekannte das Symbol des jüdischen Staates.

Von Martin Bernstein

Rechtsextremer Terroranschlag
:Angehörige der Opfer des OEZ-Attentats bekommen „Raum für Erinnern“

Neun Menschen sind bei dem rechtsextremen Terroranschlag im Münchner Olympia-Einkaufszentrum ermordet worden. Es dauert fast ein Jahrzehnt, bis die Stadt den Wunsch nach einem Ort erfüllt, an dem die Hinterbliebenen trauern und gegen Rassismus kämpfen können.

Von Andrea Schlaier

Nach Anschlag mit zwei Toten
:Der Attentäter von München gilt als schuldfähig

Die Bundesanwaltschaft bestätigt, dass der 24-jährige Farhad N. „weiter in Untersuchungshaft“ ist. Demnächst muss er in Karlsruhe beim Generalbundesanwalt vorgeführt werden.

Tarifstreit im öffentlichen Dienst
:Streikversammlung zwischen Gedenken und Arbeitskampf

Zwei Menschen waren nach einem Attentat auf einen Verdi-Demonstrationszug vor einem Monat ums Leben gekommen. Trotzdem gehen nun erneut Tausende Beschäftigte in München auf die Straße.

SZ PlusVon Heiner Effern

Nach Anschlag mit zwei Toten
:Wieder Warnstreik in München – mit stark abgesicherter Kundgebung

Städtische Kliniken, Kitas und die Müllabfuhr werden diese Woche bestreikt. Auf dem Marienplatz trifft sich die Gewerkschaft zur Kundgebung, zum ersten Mal nach dem Anschlag auf die Verdi-Demonstration mit zwei Toten Mitte Februar.

Von David Scheidler

MeinungMannheim
:Falls Deutschland sich nach Helden sehnt: Hier wäre einer

Die Amokfahrt vom Montag hat zwar viele Menschen entsetzt, aber nicht mehr so nachhaltig wie ähnliche Taten davor. Dafür gibt es Gründe, darunter einen, der beschämend ist. Zumal dies auch der Tag von Muhammad Afzal aus Pakistan war.

SZ PlusKommentar von Detlef Esslinger

Todesfahrt von Mannheim
:Eine Waffe auf Rädern

Mannheim, München, Magdeburg: Das Auto wird immer öfter zum tödlichen Werkzeug im öffentlichen Raum. Dabei galt es mal als individuelles Versprechen von Freiheit und Glück.

SZ PlusVon Gerhard Matzig

MeinungKommentar zum offenen Brief afghanischer Geflüchteter
:Mutig und beängstigend zugleich

Dass sich afghanische Geflüchtete nach dem Anschlag in München vorwurfsfrei an die Öffentlichkeit wenden und aufklären, ist bewundernswert. Doch der Mechanismus, der sie dazu führt, ist Rassismus – und das ist besorgniserregend.

SZ PlusKommentar von Johanna Feckl

Offener Brief nach Anschlag in München
:„Ein Täter ist nicht der Vertreter für uns alle“

In einem offenen Brief verurteilen drei junge Männer den Täter des islamistisch motivierten Anschlags in München – wie er sind auch sie einst aus Afghanistan geflohen. Warum ihnen der Schritt in die Öffentlichkeit so wichtig ist.

SZ PlusVon Johanna Feckl

Exklusive Gutscheine für SZ-Abonnenten: