Altersarmut

ExklusivFehlinvestitionen
:Bayerische Versorgungskammer verzockt 690 Millionen Euro

Eine der größten deutschen Pensionskassen hat 1,6 Milliarden Euro in riskante Immobilienprojekte investiert und sich damit verhoben. Jetzt droht neuer Ärger.

SZ PlusVon Nils Heck, Lukas Homrich, Johann Osel und Meike Schreiber

Literatur
:Niemand weiß, wie man alt wird

Ihr größter Erfolg brachte Natascha Wodin in ihren Siebzigern noch eine neue Liebe. Ein Glück, oder? Schonungslos erzählt die Schriftstellerin jetzt von den Gebrechen einer späten Beziehung und teilt gegen einen populären Bestseller zum Thema aus.

SZ PlusVon Meike Feßmann

Adventsessen gegen Einsamkeit
:„In Deutschland alt zu werden, ist schlimm“

Zur Weihnachtszeit wächst die Einsamkeit bei alleinstehenden Seniorinnen und Senioren. Warum also nicht jene einladen, die nur selten eingeladen werden?

Von Jacqueline Lang

SZ Gute Werke
:„Manche sind spürbar am Ende“

Hohe Energiepreise und Inflation treffen in einem kostenintensiven Landkreis wie Freising viele Menschen besonders hart. Senioren mit geringer Rente, Alleinerziehende, aber auch Familien können ihr Leben kaum mehr finanzieren, viele suchen Hilfe bei der Sozialberatung der Caritas.

Interview von Gudrun Regelein

Altersvorsorge
:Jeder fünfte Ruheständler lebt knapp an der Armutsgrenze

Viele Rentner kommen in Deutschland finanziell kaum über die Runden. Eine aktuelle Auswertung zeigt auch, dass Frauen im Alter deutlich weniger Geld bekommen als Männer.

Reden wir über Geld
:„Was hätte mir das gebracht, wenn ich eine Million Mark gehabt hätte?“

Marie-Luise Marjan, besser bekannt als Helga Beimer aus der „Lindenstraße“, über ihre Rolle als Mutter der Nation – und die Frage, wie wichtig Geld ist, um in Würde alt zu werden.

SZ PlusInterview von Björn Finke und Kathrin Werner

Altersarmut
:„Ich habe mir schon oft überlegt, ob ich wieder arbeiten gehe“

Altersarmut ist auch im wohlhabenden Landkreis Freising ein großes Thema. Edith Mahn hat 30 Jahre lang gearbeitet, ihre Rente reicht dennoch nicht. Die 73-Jährige erzählt, wie schwierig es ist, in dieser hochpreisigen Region von knapp 570 Euro im Monat leben zu müssen.

SZ PlusVon Gudrun Regelein

MeinungGleichstellung
:Altersarmut geht alle an, nicht nur Frauen

Mehr als die Hälfte der berufstätigen Frauen in Deutschland können langfristig nicht allein für sich sorgen – und kaum jemand regt sich auf. Dabei bezahlen für die Folgen dieser Ungleichheit: alle.

SZ PlusKommentar von Kerstin Bund

Bundestagswahl im Landkreis München
:Altwerden geht ins Geld

Das Thema Pflege betrifft immer mehr Menschen und sollte im Bundestagswahlkampf in den Fokus rücken. Tut es aber nicht. Dabei gibt es Finanzierungsprobleme, die gelöst werden müssen, und Bürokratie, die alle überfordert.

SZ PlusVon Iris Hilberth

Reden wir über Geld
:„Viele schämen sich zu sehr“

Wegen des großen Andrangs müssen die Tafeln Lebensmittel rationieren. Tafel-Deutschland-Chefin Sirkka Jendis über das Stigma von Armut, das Menschen abhält, sich Hilfe zu suchen. Und über den Vorwurf, dass manche Geflüchtete im SUV vorfahren.

SZ PlusInterview von Kerstin Bund und Kathrin Werner

Reden wir über Geld
:"In manche Tafeln kommen seit Beginn des Krieges doppelt so viele Menschen wie davor"

Wegen des großen Andrangs müssen die Tafeln Lebensmittel rationieren. Tafel-Deutschland-Chefin Sirkka Jendis über das Stigma von Armut, das Menschen abhält, sich Hilfe zu suchen. Und über Geflüchtete, die in SUVs vorfahren.

SZ PlusInterview von Kerstin Bund und Kathrin Werner

Neue Aktion der Nachbarschaftshilfe
:Fünfzig Euro: „Für mich ist das viel“

Rosemarie H. bekommt als eine der Ersten Einkaufsgutscheine der „Bürger für Bürger“ in Wolfratshausen. Damit will der Verein Rentnerinnen und Rentnern in Not schnell und diskret helfen.

Von Felicitas Amler

Arbeit
:Der 85-Jährige, der einfach weiterarbeitet

Keine Arbeit ist für Hans Neudecker keine Option. Die Geschichte des Zählerablesers ist eine über Motivation, Menschenliebe – und die Freude an der Beschäftigung.

SZ PlusVon Kathrin Werner

MeinungDemokratie
:Weltweit auf Platz 45: Da steht Deutschland bei Gleichberechtigung in den Parlamenten

Frauen sind in der Politik stark unterrepräsentiert, die Männer stark überrepräsentiert. Die 87-jährige Rita Süssmuth will das mit einem „Manifest für Parität“ ändern.

SZ PlusKolumne von Heribert Prantl

Serie: Wie habt ihr das gemacht?
:Wie Japan auf die Kraft seiner Senioren setzt

Mit 77 Jahren Türen reparieren? Kimio Arakawa gefällt das gut. So kann er seine Rente aufbessern – und hilft gegen den Arbeitskräftemangel. Den bekämpft das überalterte Japan auf spezielle Art: mit Zentren für „silbernes Humankapital“.

SZ PlusVon Thomas Hahn

MeinungSozialstaat
:Die Mütterrente ist kein Ersatz für eine Altersvorsorge. Wer höhere Renten für Frauen will, muss früher ansetzen

Frauen sind häufiger als Männer von Altersarmut bedroht, aber die Rentenkasse kann das nicht heilen.

SZ PlusKommentar von Bastian Brinkmann

Wolfratshausen
:„Spirale aus Einsamkeit und Not“

Mit einer Spendenaktion will der Verein Bürger für Bürger Senioren helfen, die von Altersarmut betroffen sind.

Von Mia Zaepernick

Amtsgericht Ebersberg
:78-Jähriger will sich Rente aufbessern - und hat nun Schulden bis in den Tod

Ein Mann aus dem Landkreis Ebersberg möchte sich durch einen kleinen Nebenjob die Rente aufbessern. Weil er das aber nicht dem Landratsamt meldet, muss er nun 27 000 Euro nachzahlen.

SZ PlusVon Andreas Junkmann

Demografie
:Alt, arm, AfD-Wähler?

Die Altersarmut nimmt in Deutschland zu, auch die Rechtspopulisten setzen zunehmend auf die Themen Rente und Sozialpolitik. Wie dieses Engagement bei betroffenen Rentnern verfängt.

SZ PlusVon Leila Al-Serori

ExklusivAltersarmut
:Die Grundrente bewirkt weniger als gedacht

Eine Bilanz des Forschungsinstituts DIW zeigt: Von dem Zuschlag auf kleine Renten profitieren deutlich weniger Menschen als geplant. Der bürokratische Aufwand aber ist hoch.

SZ PlusVon Roland Preuß

SZ-Adventskalender
:Wenn das Geld nur noch fürs Nötigste reicht

Frau Mayer, 83, kam eigentlich mit ihrer kleinen Rente gut zurecht. Doch den Herd und Kühlschrank ersetzen, die schon seit Längerem kaputt sind, kann sie nun nicht. Wie die gestiegenen Preise besonders ältere Leute treffen.

Von Karin Kampwerth

Fachkräftemangel
:Jetzt kommen die Silver Worker

Arbeitnehmer ab 60 werden wegen des Fachkräftemangels immer wichtiger. Erste Unternehmen holen sie raus aus dem Ruhestand. Aber können sie wirklich helfen, die Lücken zu füllen?

SZ PlusVon Paulina Würminghausen

SZ-Adventskalender
:Dann stirbt auch noch der Hund

Ihr ganzes Leben lang hat Birgit N. gearbeitet, seit 2020 findet sie keinen Job mehr. Und auch die Arthrose macht ihr zu schaffen.

Von Berthold Neff

Südkorea
:Wo Taxifahren den Lebensabend rettet

Südkorea hat einen rasanten Aufstieg vom zerstörten Nachkriegsland zur zehntgrößten Volkswirtschaft hinter sich. Doch Altersarmut ist ein Riesenproblem im Tigerstaat.

SZ PlusVon Thomas Hahn

MeinungAltersvorsorge
:Riester ist am Ende, es lebe Riester

Die Idee hinter dieser Rente ist und bleibt gut. Allein, sie bedarf einer Reform. Und die muss weitreichender sein, als es die Vorschläge der Regierungskommission sind.

SZ PlusKommentar von Roland Preuß

Private Vorsorge
:Koalition will Riesterrente reformieren

Eine Regierungskommission empfiehlt, die Angebote zu vereinfachen und riskantere Verträge zuzulassen. Verbraucherschützer kritisieren den Vorschlag.

Von Simon Sales Prado und Roland Preuß

SZ MagazinRente
:Arbeit ohne Ende

Mit 82 Jahren sitzt Ursula Labbani noch an der Supermarktkasse – weil die Rente nicht reicht. Wie ihr geht es über einer Million Menschen in Deutschland. Wie kann das sein?

SZ PlusVon Kerstin Greiner, Fotos: Lena Giovanazzi

SZ JetztAltersvorsorge
:„Freundschaften sind die beste Vorsorge, die man fürs Alter treffen kann“

Alle träumen von der Rente, noch ehe sie richtig ins Arbeitsleben gestartet sind. Aber macht die Rente wirklich glücklich? Rentner:innen erzählen, was sie Jungen raten und wie sie ihren letzten Lebensabschnitt verbringen.

SZ PlusProtokolle von Isabel Fisch

SZ JetztAltersvorsorge
:Wie Frauen besser für die Rente vorsorgen

Die gesetzliche Rente wird nicht reichen, für Frauen gilt das noch mehr als für Männer. Eine Expertin erklärt, was man in jungen Jahren tun kann, um im Alter genug Geld zu haben.

SZ PlusInterview von Stefanie Schweizer

Rente
:Da gibt es noch Gerechtigkeitslücken

Würden Spitzenverdiener stärker besteuert, arbeitsbereite Rentner hingegen weniger, könnte Altersarmut besser bekämpft werden, finden Leserinnen und Leser.

Zwischen Fürsorge und Altersarmut
:"Ich kann meine Kinder nicht im Stich lassen"

Pflegemutter Vera Pein aus Inning hat mehr als 60 Pflegekinder großgezogen. Doch Rente bekommt die 66-Jährige nicht. Deshalb will sie nun in ein Tiny House umziehen.

SZ PlusVon Carolin Fries

Die Linke in Bayern
:"Mir fehlt der Aufschrei bei SPD und Grünen"

Adelheid Rupp, ehemalige Vize der Bayern-SPD, ist neue Co-Vorsitzende der Linken. Im Gespräch erklärt sie, wie sie über die Fünf-Prozent-Hürde bei den Landtagswahlen kommen will, und was anderen linken Parteien fehlt.

SZ PlusInterview von Johann Osel

MeinungFachkräftemangel
:Lebenserfahrung und Wissen schlagen digitale Kompetenz

Ältere Arbeitnehmer werden nicht für das geschätzt, was sie ihren jüngeren Kollegen voraushaben. Dabei können sich Unternehmen Altersdiskriminierung aktuell weniger leisten als jemals zuvor.

Kommentar von Johannes Bauer

Münchner Film-Student
:"Armut wird hier ausgeklammert, man schaut über sie hinweg"

Bernhard Wohlfahrter von der Münchner Filmhochschule hat einen Spielfilm über einen Flaschensammler an der Isar gedreht. Mit "Glückstag" reflektiert der Student auch sein eigenes, privilegiertes Leben.

Von Lea Mohr

Steigende Lebenshaltungskosten
:VdK warnt vor sozialen Verwerfungen

Der Sozialverband VdK hat angesichts steigender Lebensmittelpreise und enormer Energiekosten vor den Folgen gerade für ärmere und ältere Menschen gewarnt.

Haar
:"Der Druck nimmt zu, auch auf die Männer"

Die Nachbarschaftshilfe hat seit ihrer Gründung vor 50 Jahren mehr und mehr Aufgaben übernommen. Ein Gespräch mit Geschäftsführerin Margareta Förster über Idealismus, Professionalisierung und Nöte von Familien in einer Boom-Region.

SZ PlusInterview von Bernhard Lohr

Soziales Engagement
:Von der Pandemie beflügelt

Als im März 2020 der Tafelbetrieb in der Gemeinde eingestellt wird, gründen sich die "Feldkirchener Engel" um Jutta Rasp. Seither verteilen sie dort Lebensmittel an Menschen mit geringem Einkommen.

Grundrente in München
:Mehr Rente - und trotzdem zu wenig

Von der vor einem Jahr eingeführten Grundrente profitieren etwa 1500 Münchner, die Grundsicherung beziehen. Der Gang zum Sozialamt bleibt ihnen trotzdem nicht erspart - zum Bedauern der SPD.

Von Sven Loerzer

Altersarmut in Dachau
:"Wir sind zwei Invaliden, aber wir kämpfen!"

Das Rentnerpaar Lina und Gerhard T. lebt von Grundsicherung. Im Urlaub waren sie zum letzten Mal vor 21 Jahren, gespart wird nur mehr für den Tod. Über Altersarmut in einem der teuersten Landkreise Deutschlands.

SZ PlusVon Anna Schwarz

SZ-Adventskalender für gute Werke
:Zufrieden, aber mittellos

Joachim B. leidet unter Herzrhythmusstörungen und einer Lungenerkrankung, aber selbst, als er wegen Covid auf der Intensivstation lag, verlor er nicht seinen Lebensmut.

Von Sven Loerzer

SZ-Adventskalender für gute Werke
:Solange die Kraft reicht

Künstliche Kniegelenke, künstliche Hüfte und dann fällt auch noch häufig der Aufzug aus: Ingeborg W. lässt sich aber von solchen Dingen nicht entmutigen.

Von Sven Loerzer

SZ-Adventskalender
:"Viele alte Frauen sind ohnehin schon Weltmeisterinnen im Sparen"

Mehr als 18 000 Menschen in München sind auf Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung angewiesen. Ulrike Mascher vom Sozialverband VdK erklärt, warum Corona die Probleme noch verschärft.

Interview von Sven Loerzer

SZ-Adventskalender für gute Werke
:Alt. Arm. Alleine

Obwohl Irmgard V. für sich selbst kaum Geld zur Verfügung hat, unterstützt sie so oft es geht andere. Auch Hans Peter J. ist noch sehr unternehmungslustig, aber Grundsicherung und Corona schränken seine Möglichkeiten ein.

Von Sven Loerzer

Arbeitsmarkt
:"Das Minijob-System ist respektlos"

Die Ampel-Partner wollen die viel kritisierten Minijobs weiter ausweiten. Für den Kampf gegen Fachkräftemangel und Altersarmut ist das keine gute Nachricht.

SZ PlusVon Roland Preuß

Schuldneratlas
:Warum Deutschland im "Überschuldungsparadoxon" steckt

Kultur, Tourismus, Gastronomie: Die vielen Mitarbeiter dieser Branchen sind stark von der Corona-Krise betroffen. Dennoch sinkt die Zahl der überschuldeten Menschen auf ein Rekordtief. Wie kann das sein?

Von Helena Ott

Ronja Ebeling
:Die Angst vor dem Abstieg

Befristete Jobs, teure Wohnungen und kein Geld für Altersvorsorge: Ronja Ebeling ist 25 und hat schon eine Abrechnung geschrieben - aber sieht die wirtschaftliche Perspektive der Jungen wirklich so düster aus?

SZ PlusVon Helena Ott

Arbeitswelt
:Deutsche wollen früh in den Ruhestand

Viele Berufstätige halten sich für geistig und körperlich nicht in der Lage, bis zum Rentenalter zu arbeiten - und fürchten sich gleichzeitig vor Geldnot im Alter.

Von Alexander Hagelüken

Leserdiskussion
:Altersarmut: Wie muss die neue Regierung gegensteuern?

Altersarmut bedroht immer mehr Menschen in Deutschland. Ende 2020 erreichte die Zahl der Senioren, die auf Grundsicherung angewiesen sind, einen neuen Höchststand. Die neue Regierung müsse daher das Rentensystem umfassend erneuern, kommentiert SZ-Autor Alexander Hagelüken.

ExklusivRuhestand
:Für Millionen Deutsche wird im Alter das Geld knapp

Nur jeder vierte Bürger hat einen Riester-Vertrag, zeigt eine Studie. Ausgerechnet jene, die wenig Rente haben werden, sind am schlechtesten geschützt. Was macht die neue Regierung?

SZ PlusVon Alexander Hagelüken

MeinungArbeitsmarkt
:Kleine Jobs, große Probleme

Mini- und Midi-Jobs sind kein Sprungbrett ins Berufsleben, sondern oft eine Falle - vor allem für Frauen. Es gibt also keinen Grund, sie dauerhaft staatlich zu bezuschussen.

Von Henrike Roßbach

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