AfD-Verbotsverfahren

Schlagzeilen

  1. SZ PlusTheater
    :Endlich richtig ausrasten

  2. Podcast: „Auf den Punkt“
    :AfD-Urteil: Können AfD-Landesverbände trotzdem verboten werden?

  3. SZ PlusTheater und Politik
    :Kann das mehr sein als eine schrille Show?

  4. SZ PlusVerfassungsschutz
    :Geheimdienste fürchten, „blind und taub“ gegenüber der AfD zu werden

  5. SZ PlusDemonstrationen
    :„Man muss heute kreativer sein in den Formen des Protests“

  6. SZ PlusBeschluss im Abgeordnetenhaus
    :Berlin strebt AfD-Verbot an

  7. Rechtsextremismus und AfD
    :Wie lassen sich Antidemokraten bremsen?

  8. SZ PlusMeinungAfD
    :Jetzt tragen Weidel und Chrupalla die Verantwortung dafür, was die Jugend so treibt

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Weitere Artikel

Theater
:Endlich richtig ausrasten

In Bochum behindern Zuschauer einen Schauspieler, weil er einen Faschisten spielt. Eine Theaterproduktion ist aber kein ideologisch und politisch abgeschirmter Raum – und soll das auch nicht sein.

SZ PlusVon Alexander Menden

Podcast: „Auf den Punkt“
:AfD-Urteil: Können AfD-Landesverbände trotzdem verboten werden?

Der Verfassungsschutz darf die AfD vorerst nicht als gesichert rechtsextremistisch einstufen. Wie stehen jetzt die Chancen für ein mögliches Verbotsverfahren?

Von Ronen Steinke und Lars Langenau

Theater und Politik
:Kann das mehr sein als eine schrille Show?

Am Hamburger Thalia Theater spielen Referenten, Experten und einige Selbstdarsteller drei Tage lang das Für und Wider eines Verbotsverfahrens der AfD durch.

SZ PlusVon Peter Laudenbach

Verfassungsschutz
:Geheimdienste fürchten, „blind und taub“ gegenüber der AfD zu werden

In deutschen Sicherheitsbehörden wird hinter vorgehaltener Hand eindringlich vor einem AfD-Verbotsverfahren gewarnt. Selbst dessen Befürworter sagen, das Verfahren käme jetzt zur Unzeit – gerade weil sie die AfD für gefährlich halten.

SZ PlusVon Markus Balser und Roland Preuß

Demonstrationen
:„Man muss heute kreativer sein in den Formen des Protests“

Ein Jahr nach den Massenkundgebungen ruft eine Initiative zu bundesweiten Demos gegen rechte Demokratiefeinde auf.  Die Münchner Organisatorin Angela Bauer erklärt, warum sie trotz des bisher geringen Zulaufs optimistisch ist.

SZ PlusInterview von Claudia Henzler

Beschluss im Abgeordnetenhaus
:Berlin strebt AfD-Verbot an

Als erstes CDU-geführtes Bundesland könnte Berlin im Bundesrat ein Verbotsverfahren gegen die AfD prüfen lassen. Oder? Es kommt ein bisschen darauf an, wen man fragt.

SZ PlusVon Meredith Haaf

Rechtsextremismus und AfD
:Wie lassen sich Antidemokraten bremsen?

Die Demokratie gilt es zu retten, koste es, was es wolle: Da sind sich die Leser einig. Ebenso in der Gefahrenanalyse. Beim AfD-Verbot hingegen nicht.

MeinungAfD
:Jetzt tragen Weidel und Chrupalla die Verantwortung dafür, was die Jugend so treibt

Der Parteinachwuchs formiert sich neu, auch um einem Verbot zu entgehen. Vieles an der „Generation Deutschland“ ist nicht überraschend, aber erschreckend: Es ist ein Blick in die Zukunft.

SZ PlusKommentar von Tim Frehler

Rechtsextremismus
:„Wenn unsere Demokratie nicht ihre Waffen zeigt, wird die AfD sie zerstören“

Ein AfD-Verbot sei dringend geboten, sagt Thüringens Innenminister Georg Maier – Berlins Justizsenatorin Felor Badenberg hält das für zu riskant. Und was ist mit Björn Höcke und seiner AfD in Thüringen? Ein Streitgespräch.

SZ PlusInterview von Markus Balser, Georg Ismar und Robert Roßmann, Fotos von Friedrich Bungert

Kommunalpolitik in Gilching
:Grüner Kreisrat fordert Verbotsverfahren gegen AfD

Peter Unger ruft den Kreistag dazu auf, ein Signal für den Schutz der Demokratie zu setzen. In Gilching ist sein Antrag wegen Nichtzuständigkeit von der Tagesordnung genommen worden.

Von Christian Deussing

CDU
:Liberale Christdemokraten schließen sich zusammen

Strenge Abgrenzung von der AfD ohne jede Zusammenarbeit – das verlangt eine neu gebildete Gruppe von CDU-Politikern. „Compass Mitte“ gehören auch prominente Parteimitglieder an, denen der Kurs von Friedrich Merz auch zu konservativ ist.

SZ-Podcast „Auf den Punkt“
:Benutzt die AfD ihr Fragerecht, um kritische Infrastruktur auszuforschen?

Thüringens Innenminister Maier wirft der AfD vor, sicherheitsrelevante Infos an Russland weiterzugeben, und spricht von Landesverrat. Aber das ist schwer zu beweisen.

Von Georg Ismar und Leopold Zaak

MeinungRechtspopulismus
:So wird das nichts im Umgang mit der AfD

In Ludwigshafen wird ein Kandidat der Rechten von der Bürgermeisterwahl ausgeschlossen. Klingt nach einer Provinzposse, ist aber beispielhaft für das fatale Scheitern des „Kampfs gegen rechts“.

SZ PlusGastbeitrag von Hubert Kleinert

MeinungDemokratie
:Es geht dies nicht, und es geht das nicht. Aber was geht denn gegen die AfD?

Nun lässt Rheinland-Pfalz davon ab, Mitglieder der Partei generell aus dem Staatsdienst fernzuhalten. Im Kampf gegen die Rechtsextremisten hat der Staat ständig Angst vor sich selbst.

SZ PlusKommentar von Detlef Esslinger

ExklusivSPD-Minister über AfD
:„Eine Partei, die eindeutig gegen die Menschenwürde verstößt“

Einflussreiche Landespolitiker von CDU und SPD liefern sich einen Schlagabtausch um die Frage, ob die AfD verboten werden kann. Steht Schwarz-Rot vor dem nächsten Koalitionskrach?

SZ PlusVon Markus Balser und Ronen Steinke

MeinungARD-Sommerinterview
:Wer Alice Weidel wegbrüllen will, der hilft ihr nur

Aktivistinnen und Aktivisten versuchen, die AfD-Chefin mit Parolen, Tröten und Musik zu übertönen. Etwas Besseres hätte der gar nicht passieren können.

SZ PlusKommentar von Detlef Esslinger

AfD
:„Für ein Verbot der Gesamtpartei reicht das nicht aus“

Ein AfD-Verbotsverfahren habe wenig Aussicht auf Erfolg, sagt die Berliner Justizsenatorin Felor Badenberg, die am NPD-Verbotsverfahren beteiligt war. Der SPD wirft sie vor, falsche Erwartungen zu schüren.

SZ PlusVon Georg Ismar und Robert Roßmann

MeinungAfD
:Extrem bleibt extrem

Es liegt im Interesse der Bundestagsfraktion, sich gemäßigter zu zeigen. Wirklich ändern wird sich aber nichts. Denn der neue Verhaltenskodex ist nur Fassade.

SZ PlusKommentar von Roland Preuß

AfD
:Die AfD will seriöser werden – und wirft ein besonders umstrittenes Mitglied aus der Partei

Bitte recht freundlich: Die AfD möchte gemäßigter auftreten. Der ausgeschlossene Bundestagsabgeordnete Matthias Helferich will sich gegen seinen Rauswurf wehren.

MeinungWerte
:Die Demokratie muss selbstbewusst sein – und sich wehren

Das gescheiterte Verbot des rechtsextremen Magazins „Compact“ ist kein Argument gegen einen AfD-Verbotsantrag. Im Gegenteil.

SZ PlusKolumne von Heribert Prantl

MeinungDemokratie
:Die AfD ist widerwärtig. Aber das reicht nicht für ein Verbot

Viele meinen, das Gutachten des Verfassungsschutzes helfe, um gegen die Partei vors Bundesverfassungsgericht zu ziehen. Unser Autor hat die 1070 Seiten gelesen. Er kommt zu einem anderen Ergebnis.

SZ PlusKolumne von Peter Müller

Österreichs Kanzler Stocker im Interview
:„Wir sehen Russland als Aggressor“

Der österreichische Bundeskanzler Christian Stocker über die Kontrollen an der Grenze zu Deutschland, die Rolle seines Landes in der turbulenten Weltlage – und was er von der Brandmauer gegen rechts hält

SZ PlusVon Verena Mayer

„Ist das gerecht?“ – Interview-Podcast mit Ronen Steinke
:„Eine Partei kann verfassungswidrig sein und gleichzeitig legal handeln“

Ist es gerecht, eine Partei zu verbieten? Warum die Hürden für ein mögliches AfD-Verbot so hoch sind – und welche Probleme das mit sich bringt. Darüber spricht die ehemalige Verfassungsrichterin Gabriele Britz in der aktuellen Podcastfolge.

SZ PlusPodcast von Ronen Steinke

Debatte über Verbotsverfahren
:Dobrindt will AfD „wegregieren“

Der Bundesinnenminister warnt vor dem Versuch, die AfD vom Bundesverfassungsgericht verbieten zu lassen. Doch SPD und Grüne sehen das anders.

Politik in Bayern
:Landtag uneins über AfD-Verbotsverfahren - turbulente Debatte

Die Hürden für ein Verbot sind hoch - deshalb gehen die Meinungen auseinander, ob ein AfD-Verbotsverfahren angestoßen werden sollte. Die Debatte könnte für manchen noch ein Nachspiel haben.

AfD-Verbotsverfahren
:Der Rechtsstaat muss sich wehren

Wann, wenn nicht jetzt, fordern Leser. Als Opfer geriere sich die AfD ohnehin, und wenn das Verbotsverfahren scheitern sollte, gehöre auch das zum Rechtsstaat.

Rechtsextremismus
:Landtags-Grüne fordern AfD-Verbotsverfahren

Die Hürden für ein Parteiverbot sind hoch, das räumen auch die bayerischen Grünen ein. Dennoch fordern sie die schnelle Prüfung eines AfD-Verbotsverfahrens. Sie selbst haben sich schon entschieden.

MeinungDemokratie
:Nur mal angenommen, die AfD würde tatsächlich verboten ...

Ihre Vertreter flögen sofort aus allen Parlamenten. Im Bundestag hätte Rot-Rot-Grün eine Mehrheit. Es käme wohl zu Neuwahlen. Hans-Georg Maaßen und seine Werteunion würden jubeln. Dieses Szenario muss man vor Augen haben.

SZ PlusKommentar von Ronen Steinke

Bundesweiter Aktionstag
:2500 Menschen demonstrieren in München für ein AfD-Verbot

Nach der Einstufung der AfD als „gesichert rechtsextremistisch“ fordern die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des bundesweiten Aktionstags Konsequenzen. Denn nun gebe es genug Beweise.

Von Nicole Graner

MeinungAfD-Verbot
:Angst vor dem Volk ist ein schlechter Ratgeber

Wer die Demokratie vor Rechtsextremisten beschützen will, sollte den Konflikt mit deren Wählern nicht scheuen. Viele von denen sind ziemlich naiv.

SZ PlusKommentar von Detlef Esslinger

MeinungDemokratie
:Der Staat muss jetzt damit anfangen, sich der AfD zu erwehren

Unabhängig von der Diskussion über ein Verbot gibt es eine Sofortmaßnahme gegen die „gesichert rechtsextremistische“ Partei. Und die sollten Bund und Länder dringend angehen.

SZ PlusKommentar von Christoph Koopmann

AfD
:Das internationale Netzwerk eilt zu Hilfe

Prominente Rechtsideologen aus dem Ausland protestieren gegen den Umgang mit der AfD. Das fügt sich gut in die Strategie der Parteiführung.

Von Roland Preuß

Geheimes Gutachten
:Was die AfD so gefährlich macht

Pläne für Massenabschiebungen, Warnungen vor „Umvolkung“ oder „Herumgemessere“: So begründet der Verfassungsschutz in seinem Gutachten die Einstufung der AfD als „rechtsextremistisch“ – und diese Top-Politiker tauchen in dem vertraulichen Papier auf.

SZ PlusVon Markus Balser

MeinungVerfassungsschutz
:Das Gutachten zur AfD darf keine Geheimsache bleiben

Warum soll die Öffentlichkeit nicht wissen, was der Geheimdienst dieser Partei vorwirft? Vor Gericht muss er ohnehin seine Kenntnisse offenlegen. Und die Entfernung von deren Mitgliedern aus dem Staatsdienst ist komplizierter, als manch einer denkt.

SZ PlusKommentar von Detlef Esslinger

MeinungParteien
:Jetzt kann niemand mehr behaupten, er wisse über die AfD nicht Bescheid

Der Verfassungsschutz stuft die AfD als gesichert rechtsextremistisch ein – zu Recht. Das heißt aber nicht, dass ihr nun ein Verbotsverfahren droht.

SZ PlusKommentar von Roland Preuß

Neues Verfassungsschutz-Gutachten
:Warum die gesamte AfD als  „gesichert rechtsextremistisch“ gilt

Pläne für Remigration, Begriffe wie „Messer-Migranten“ und „Umvolkung“: Nach monatelanger Arbeit verschärft der Inlandsgeheimdienst seine Gangart gegen die Alternative für Deutschland. Für die AfD könnte es nun sogar um ihre Existenz gehen.

Von Markus Balser und Roland Preuß

Reaktionen auf AfD-Einstufung
:Debatte um Parteiverbot nimmt Fahrt auf

Der Verfassungsschutz hat die AfD als gesichert rechtsextremistisch eingestuft. Während die AfD rechtlich gegen das Gutachten vorgeht, werden die Rufe nach einem Parteiverbot lauter.

Verbotsantrag
:Wehrhafte Demokratie

Einige Leser erwarten abschreckende Wirkung von einem AfD-Verbotsantrag, es gibt aber auch die gegenteilige Ansicht: dass damit Wähler ausgegrenzt werden.

Maxim Biller zur AfD
:Demokratie und Notwehr

Soll man die AfD verbieten? Der Schriftsteller Maxim Biller findet, es gab schon kompliziertere Fragen.

SZ PlusEin Essay von Maxim Biller

AfD-Zitate
:Schwarz auf weiß

Ist die AfD rassistisch, menschenfeindlich und will Grundrechte und Verfassung aushöhlen? Dazu öffentliche Aussagen von Funktionären und Abgeordneten der Partei aus den vergangenen zehn Jahren.

SZ PlusVon Jakob Biazza und Peter Laudenbach

Initiative von Carmen Wegge stösst auf Widerspruch
:Uneins über ein AfD-Verbot

Die Bundestagsabgeordneten aus Fürstenfeldbruck haben unterschiedliche Vorstellungen darüber, wie man mit der Rechtsaußenpartei umgehen soll.

Von Peter Bierl

AfD
:Ins Blaue hinein

Bei der AfD hoffen sie, dass das gemeinsame Votum mit der Union am Mittwoch erst der Anfang einer Kooperation im Bundestag war.

Von Roland Preuß

AfD-Verbot
:Bundestag berät über Anträge

Das von einer Gruppe von Bundestagsabgeordneten angestrebte AfD-Verbotsverfahren wird in dieser Woche noch Thema im Bundestag. Auf die Tagesordnung für den späten Donnerstagnachmittag wurde die Beratung von zwei Gruppenanträgen zum Thema gesetzt ...

MeinungParteien
:Ein Verbot der AfD sollte jetzt nicht beantragt werden

Abgeordnete aus mehreren Fraktionen wollen noch vor der Neuwahl des Bundestags ein Verfahren in Karlsruhe in Gang bringen. Das ist eine ziemlich unausgegorene Idee.

SZ PlusKommentar von Detlef Esslinger

AfD-Kanzlerkandidatin
:Verhöhnung von NS-Opfern

Alice Weidel deutet Adolf Hitler zum Kommunisten um. Nachkommen ehemaliger Häftlinge des KZ Dachau sind entsetzt, verwundert sind sie nicht – außer über das Zögern der anderen Parteien beim AfD-Verbotsverfahren.

Von Thomas Radlmaier

MeinungAfD
:Entgiftet die Demokratie in diesem Land!

Von der AfD geht eine existenzielle Bedrohung aus. Demokraten müssen sich mit Hilfe des Rechts wehren, sie müssen mutig streiten und dürfen nicht in die innere Emigration gehen.

SZ PlusKolumne von Heribert Prantl

MeinungVerfassungsschutz
:Nancy Faeser muss ihr Wissen über die AfD öffentlich machen

Der Inlandsgeheimdienst zeichnet intern ein sehr klares Bild davon, wie sich die Partei radikalisiert. Aber die Innenministerin verhindert, dass dies nach außen dringt – und schmälert damit die Chancen auf ein baldiges Verbotsverfahren.

SZ PlusKommentar von Ronen Steinke

Gesetzgebung im Bundestag
:Herzensanliegen werden auf der Strecke bleiben

Schwangerschaftsabbruch, AfD-Verbot, Deutschlandticket – im Bundestag wird um die letzten Gesetzesvorhaben vor der Wahl gerungen. Viel wird dabei wohl nicht mehr herauskommen.

SZ PlusVon Constanze von Bullion, Markus Balser, Paul-Anton Krüger, Roland Preuß und Vivien Timmler

Verbotsantrag
:„Wir wollen die AfD bekämpfen“

Die Starnberger Bundestagsabgeordnete Carmen Wegge (SPD) will prüfen lassen, ob die rechtsextreme Partei verboten werden kann. Ein Gespräch über die Verteidigung der freiheitlich-demokratischen Grundordnung und Lehren aus der Geschichte.

SZ PlusInterview von Linus Freymark

Bundestag
:Abgeordnete reichen AfD-Verbotsantrag ein

Der CDU-Abgeordnete Marco Wanderwitz wirbt seit Langem für ein Verbot der AfD. Zusammen mit mehr als 100 Mitstreitern hat er nun einen entsprechenden Antrag in den Bundestag eingebracht.

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