80 Jahre SZ

Jubiläum
:Die SZ wird 80

Zeit, einen Blick hinter die Kulissen zu werfen. Was waren die größten Fehlprognosen in der SZ? Was denkt die älteste Leserin über ihre Zeitung? Und was haben Essiggurken und Demenzuhren mit der Redaktion zu tun? Hier finden Sie alle Stücke zum runden Geburtstag.

Weitere Artikel

80 Jahre SZ
:Leser gratulieren

Die „Süddeutsche Zeitung“ feiert einen runden Geburtstag. Zahlreiche Leserinnen und Leser gratulieren.

Eine Liebeserklärung an den Freistaat
:Bayern, i mog di

Bayern entspricht vielen Klischees und auch ihrem Gegenteil. Diese zu erforschen, hat sich der Autor seit fast 40 Jahren zur Aufgabe gemacht. Herausgekommen ist ein gschlampertes Verhältnis zu diesem Land, das immer noch Überraschungen birgt.

Von Sebastian Beck

SZ im Dialog
:Der Transparenzarbeiter

Die „Süddeutsche Zeitung“ hat einen Ombudsmann. Der ist Mittler zwischen Leserschaft und Redaktion, hilft Missverständnisse aufzuklären, nimmt berechtigte Kritik auf und erklärt seriösen Journalismus. Einblicke in seine Arbeit.

Von Tom Soyer

80 Jahre Promis
:Wenn Marilyn Monroe und Kim Kardashian mit dem Hintern wackeln

Weil Unterhaltung zur publizistischen Rundumversorgung gehört, haben die Berühmtheiten dieser Welt stets prominente Plätze in der SZ bekommen. Am schönsten aber sind die Randnotizen.

Von Nadeschda Scharfenberg

80 Jahre SZ
:Neugier und gute Geister

Ob in Russland, in Ägypten oder sonst wo auf der Welt –  Sitten, Bürokratie, Sprachen sind erst mal fremd, wenn man als Korrespondent in ein anderes Land geht.  Vieles ist nur möglich dank Helfern, die in den Geschichten aber niemals vorkommen.

SZ PlusVon Tomas Avenarius

80 Jahre Leserbriefe
:Jetzt schreib ich!

Auch wenn manche Leserbriefe scharf formuliert sind: Für die Redaktion sind diese Wortmeldungen ein wichtiger Bestandteil der journalistischen Arbeit.

Von Daniel Wüllner

80 Jahre Lokaljournalismus
:Welt und Stadt

Die SZ ist überall zu Hause, aber je näher man München kommt, umso größer wurde schon immer ihre Anhängerschaft. Doch die Anforderungen an den Lokaljournalismus haben sich stark verändert.

Von René Hofmann

80 Jahre Zahlen
:Alles Fakten, oder?

Auf das Bauchgefühl zu hören, den inneren Lügendetektor bei der Recherche einzuschalten – das ist im Wirtschaftsjournalismus ebenso entscheidend wie der Blick in Geschäftsberichte.

Von Meike Schreiber

80 Jahre Fehler
:Das Glück der Korrektur

Wie schreiben wir den Gazastreifen? Heißt es die Maß Oktoberfestbier oder die Mass? Bedeuten die Wörter zeitgleich und gleichzeitig dasselbe? Ein Glück, dass die SZ eine Schlussredaktion hat.

Von Maxi Frieling

80 Jahre Recherche
:Die Zeit, tief zu graben

Für die großen Enthüllungen muss man oft viele Runden drehen. Deshalb genießen Investigativjournalisten den Luxus, allein ihrer Recherche folgen zu dürfen – egal wie lange es dauert.

Von Ralf Wiegand

80 Jahre Ausland
:Der beste Job der Welt

Wie ist das so, als Afrika-Korrespondent für 49 Länder zuständig zu sein? Eine schwierige Frage mit einer einfachen Antwort.

Von Paul Munzinger

80 Jahre Humor
:Vorne einmal locker machen

Heiterkeit ist in der SZ traditionell links oben auf der ersten Zeitungsseite zu finden. Dabei hat das Streiflicht so lustig gar nicht angefangen.

Von Hilmar Klute

80 Jahre Nachrichten
:Im Herzen der Redaktion

Arbeit in der Zentrale, am Newsdesk – das finden manche todlangweilig. Welch ein Irrtum!

Von Julia Bergmann

80 Jahre Sport
:Eine Sache von Leben und Tod

Muss die SZ wirklich berichten, dass ein Stabhochspringer den anderen um zehn Zentimeter übertroffen und der TSV 1860 schon wieder den Trainer rausgeschmissen hat? Aber ja!

Von Philipp Selldorf

80 Jahre Wissenschaftsjournalismus
:Kristalle im Ohr, Maschinen an der Macht

Im „Wissen“ der SZ haben seit jeher nicht nur die großen Entwicklungen ihren Platz, sondern auch die abseitigen Kleinigkeiten.

Von Jakob Wetzel

80 Jahre Hauptstadtjournalismus
:Das gallische Dorf

Was ist heute wichtig, und wer kann das am besten beurteilen? Im Verhältnis zwischen dem Berliner SZ-Büro und der Zentrale in München kommt es gerne mal zu angeregten Diskussionen.

Von Nicolas Richter

80 Jahre Reportagen
:Schreiben, was man sieht

Das Schicksal des Reporters ist es, immer nach dem besonderen Augenblick Ausschau zu halten. Am Schreibtisch findet man ihn ganz bestimmt nicht.

Von Elisa Schwarz

80 Jahre Kommentare
:Argumente, keine Wahrheiten

Ob es um die Rente geht, um Donald Trump in den USA oder Reformen in Deutschland: Einseitig soll der Meinungsjournalismus der SZ nie sein.

Von Sara Maria Behbehani

80 Jahre Archiv
:Die Schätze im Keller

Wann entstand die erste Rolltreppe Deutschland? Was denkt Friedrich Merz über die Frauenquote? Das Archiv der SZ weiß auf fast alle Fragen eine Antwort.

Von Jens Potschka

80 Jahre SZ
:Ohne Demokratie kein Wachstum – und umgekehrt

Die Jahrzehnte des deutschen Wirtschaftswachstums seien „welthistorisch einmalig“, sagt ein Ökonom. Der Grund dafür:  Wirtschaft und Demokratie brauchen einander – und da fangen die Probleme an.

Von Caspar Busse

80 Jahre Süddeutsche Zeitung
:„Was gibt es Besseres als eine Zeitung, die einem Heimat ist?“

80 Jahre SZ, das ist auch eine lange Geschichte von Vertrauen und Glaubwürdigkeit. Über eine Zeitung im Wandel, die sich selbst treu bleiben muss.

Ein Essay von Kurt Kister

80 Jahre SZ
:Die „Süddeutsche Zeitung“ geht nicht mehr schlafen wie einst, als nach der Spätausgabe Schluss war

Die digitale Welt dreht sich ständig weiter – und der Newsdesk der SZ ist rund um die Uhr dabei, die Ereignisse zu sortieren und für Homepage, Digitalausgabe und die klassische Printausgabe aufzubereiten. Ein Werkstattbericht.

Von Jens Schneider

Der Großraum München zwischen 1945 und 2025
:Eine Region hebt ab

Vom Bauernland zum Boom-Land: Acht Beispiele, wie sich das Münchner Umland mit seinen acht Landkreisen Bad Tölz-Wolfratshausen, Dachau, Ebersberg, Erding, Freising, Fürstenfeldbruck, Starnberg und München-Land in acht Jahrzehnten verändert hat.

SZ PlusVon SZ-Autorinnen und Autoren

80 Jahre nach der Befreiung Dachaus
:Der Stachel im kollektiven Bewusstsein

Es ist ein mühevoller Weg von der anfänglichen Ablehnung bis zur Akzeptanz der KZ-Gedenkstätte in Dachau. Diese steht wie kaum ein anderer Ort für die auch im Ausland gelobte deutsche Erinnerungskultur.

SZ PlusVon Helmut Zeller

80 Jahre SZ
:Die Autorinnen und Autoren des „Streiflichts“ bleiben anonym - na ja, jedenfalls meistens

Wenn das tägliche „Streiflicht“ seit 1946 wie ein Leuchtturm über dem Meer der Nachrichten scheinen soll, hat es doch ein paar lustig blinkende Warnblinker eingebaut.

80 Jahre SZ-Redaktion
:Abstürze und andere Katastrophen

Ein Kollege verschläft den technischen Fortschritt im Journalismus und erinnert sich wehmütig an die Anfänge der Landkreisredaktionen.

SZ PlusKolumne von Michael Morosow

MeinungSüddeutsche Zeitung
:Ein Glück, seit 80 Jahren

Dieser Zeitung ist es stets um Aufklärung, Freiheit und Demokratie gegangen. Diese Errungenschaften werden nun bedroht – ausgerechnet aus dem Land, das den Deutschen einst die freie Presse brachte. Da muss man mit Ernst gegenhalten. Aber nicht nur damit.

Kommentar von Judith Wittwer

80 Jahre SZ
:Auf die Ohren

Die längste Zeit konnte man die „Süddeutsche Zeitung“ nur lesen und nicht hören. Heute sind die Podcasts ein wichtiger Teil des journalistischen Angebots.

Von Johannes Korsche

80 Jahre SZ
:„Alles, was sich über die SZ angebahnt hat, war von Dauer“

Die „Süddeutsche Zeitung“ liefert nicht nur Informationen, sie kann auch Leben verändern: Sie hat Paare zusammengebracht, Menschen ein Zuhause finden lassen oder Lokalpolitikern zu revolutionären Ideen verholfen. Acht persönliche SZ-Geschichten aus der Leserschaft.

Protokolle von Hannah Simon, Hannah Wilholt und Anahí Martina Sánchez

Brief von Erwin Huber an die SZ-Redaktion
:„Die nominelle Opposition im Parlament konnten wir mühelos niederstimmen – die SZ erschien jeden Tag neu!“

Der frühere CSU-Chef Erwin Huber war in seiner langen politischen Karriere oft Thema in der Berichterstattung der „Süddeutschen Zeitung“ – nicht immer zu seiner Freude. Zum Jubiläum haben wir ihn um eine Erwiderung gebeten.

Von Erwin Huber

80 Jahre Kritik
:Analog und wunderbar

Mit Stift und Block in die Premiere: Warum die Opern- und Theaterkritiker fast schon selbst zu den Klassikern zählen.

Von Christine Dössel

80 Jahre Bilder
:Mehr als 1000 Worte

Die Fotoredakteure hatten es zu Beginn nicht leicht. Heute allerdings ist der Bedarf an guten Bildern so groß wie nie.

Von Jörg Buschmann

80 Jahre SZ
:„Aber objektiv könnten Sie doch wenigstens sein“

Ist die SZ-Redaktion eine Organisation, die nicht weiß, was sie inhaltlich will? Zur Trennung von Nachricht und Meinung, und dem menschlichen Faktor im Journalismus.

Von Detlef Esslinger

Best of Bayern: Die Jagd auf Bär Bruno
:Als Bär Bruno durch Bayern streifte

Im Mai 2006  tauchte ein Bär aus Italien in Bayern auf – und löste eine gewaltige Aufregung aus. JJ1, der bald liebevoll Bruno genannt wurde, machte den einen Angst und die anderen neugierig. Auch in der SZ drehte sich wochenlang alles um Bruno.  Zum 80. SZ-Jubiläum der Originaltext vom 10. Juni 2006.

Von Christian Sebald und Martin Zips

Bayern nach dem Krieg
:Wohnungsnot, Arbeitermangel und eine umgeleitete Heilquelle

In der ersten Ausgabe der Süddeutschen Zeitung vom 6. Oktober 1945 gab es noch keinen Bayernteil. Berichtet wurde dennoch über den Freistaat, etwa über die Versorgungslage nach dem Krieg, überschrieben einfach mit „Das melden uns die bayerischen Städte“. Hier der Originaltext – inklusive heute seltsam anmutender Schreibweisen.

Vermächtnis des CSU-Übervaters
:Was aus Bayern und der CSU geworden wäre, wenn Franz Josef Strauß 90 Jahre alt geworden wäre

Besuch von einem „windigen Bürscherl“ und umjubelte Grußworte: Am Tag, an dem FJS seinen 90. Geburtstag gefeiert hätte, wagte Michael Stiller ein Gedankenspiel. Zum 80. SZ-Jubiläum hier der Originaltext vom 6. September 2005.

Von Michael Stiller

Tod von Franz Josef Strauß
:Der Tag, an dem Bayern einen Moment stillstand

1988 brach der damalige Ministerpräsident Franz Josef Strauß bei einem Jagdausflug zusammen und starb zwei Tage später im Krankenhaus in Regensburg. Damals gab es noch keine schnellen Online-Meldungen und keine Infos per Handy, die Journalisten harrten vor Ort aus. Zum 80. SZ-Jubiläum hier der Originaltext vom 4. Oktober 1988.

Von Christian Schneider

Best of Bayern: Amigo-Affäre von Max Streibl
:Als Bayerns Ministerpräsident wegen kostenloser Flugreisen zurücktreten musste

Am politischen Aschermittwoch 1993 grüßte der damalige Ministerpräsident Max Streibl die Gäste noch mit „Saludos Amigos“. Drei Monate später musste er wegen der Amigo-Affäre zurücktreten. Zum 80. SZ-Jubiläum hier der Originaltext vom 28. Mai 1993.

Von Christiane Schlötzer-Scotland

Besuch von Benedikt XVI.
:Bayern im Papstfieber

Als Papst Benedikt XVI. 2006 seine bayerische Heimat besuchte, verfolgte auch die SZ jeden Schritt des früheren Joseph Ratzinger. Dutzende Kolleginnen und Kollegen begleiteten die Reise – und fast alle waren sie ein bisschen beseelt. Hier ein Bericht aus Altötting, erschienen am 12. September 2006.

Von Hermann Unterstöger

Bayern nach dem Zweiten Weltkrieg
:Wie der Wiederaufbau gelingen sollte

In der ersten Ausgabe der Süddeutschen Zeitung vom 6. Oktober 1945 ging es vor allem um die Kriegsfolgen. Auch darum, wie und wann sich Bayerns Kulturbauten wieder aufbauen ließen. Zum 80. SZ-Jubiläum der Originaltext von damals.

Proteste gegen die WAA
:Eskalation in Wackersdorf: Polizei setzte Gas gegen Demonstranten ein

Die Proteste gegen die geplante Wiederaufbereitungsanlage in der Oberpfalz begleitet die SZ viele Jahre lang. Immer wieder eskaliert die Situation und es gibt Verletzte. Zum 80. SZ-Jubiläum hier der Originaltext vom 2. April 1986.

Von Hannes Krill

Von Erding bis Europa
:Die stolze Provinz und ihre globale Verwurzelung

Bayern zu beschreiben, ist nicht immer einfach. Bei manchen gerät es zum Klischee, bei anderen zum plumpen Bayern-Bashing. Niemals bei Hans Kratzer, er kann Bayern charakterisieren wie kaum einer. Für  diesen Text hat er den Theodor-Wolff-Preis bekommen. Zum 80. SZ-Jubiläum hier der Originaltext vom 12. Juni 1999.

Von Hans Kratzer

Interview mit einer Leserin
:„Ich kann ja nicht vier Wochen ohne die ‚Süddeutsche‘ leben!“

Thelma von Freymann hat seit 60 Jahren ein SZ Abonnement – ohne Pause.  Im Gespräch erklärt sie, was sie an der Zeitung liebt, worüber sie sich ärgert und was sie für unabdingbar hält: einen weiten Horizont und einen kritischen Geist.

Interview von Lisa Nienhaus und Katharina Riehl; Fotos: Friedrich Bungert

80 Jahre SZ
:Von Fernschreibern und Gurken

Die Süddeutsche Zeitung feiert Geburtstag. Zeit mal einen Blick in die Regale, Schubladen und Archive zu werfen. Auf all das, was die Arbeit der Redaktion in den letzten 80 Jahren geprägt hat: Kurioses, Praktisches und Gewichtiges. Eine Geschichte in 80 Gegenständen.

Bestiarium – Von Tieren und Menschen
:Ein Platz für Tiere

Von ausgewiesenen Hippos, entlaufenen Wallabys und der diskretesten Schnappschildkröte der Welt: Aus der Geschichte der SZ ist alles, was da kreucht und fleucht, nicht wegzudenken.

Von Joachim Käppner

80 Jahre SZ
:Wie das SZ-Korrespondentennetz entstand

Seit 80 Jahren ordnen SZ-Korrespondenten das Geschehen auf der ganzen Welt ein. Reisen Sie durch Geschichte und Geschichten und erkunden Sie das Netzwerk auf unserem interaktiven Globus.

Von Simon Groß, Joachim Käppner, Sarah Unterhitzenberger und Stefan Kloiber

80 Jahre SZ
:Journalismus als Antifaschismus - das war die Idee

Vor genau 80 Jahren erscheint die erste Ausgabe der „Süddeutschen Zeitung“. Gedruckt und gearbeitet wird in einem zerstörten Verlagshaus. Der Auftrag der US-Militärregierung an die Journalisten lautet, aus den Deutschen Demokraten machen. Doch die SZ tut sich zunächst schwer mit der Vergangenheit.

SZ PlusVon Thomas Radlmaier

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