Ökosystem

Invasive Art
:Die Quagga-Muschel bedroht das Ökosystem Chiemsee

Im Dezember 2024 haben Chiemsee-Fischer die erste Muschel vom Netz gezupft – seither wuchert die invasive Art den Seegrund zu. Und ein Gartenzwerg hilft der Wasserwacht bei der Beobachtung.

SZ PlusVon Matthias Köpf

Biologie
:„Es ist witzig, dass Sie ‚Jurassic Park‘ erwähnen“

Die Evolutionsbiologin Beth Shapiro will ausgestorbene Tierarten wieder zurück ins Leben holen. Im Frühjahr präsentierte sie Schattenwölfe, bald sollen Dodo und Mammut folgen. Meint sie das ernst?

SZ PlusInterview von Marlene Weiß und Hanno Charisius

Ökologie
:Invasive Muschel im Starnberger See

Bei einer Untersuchung wurde die Quagga-Muschel nachgewiesen, die schon in anderen bayerischen Gewässern zur Plage wurde. Sie kann Schäden an Infrastruktur und Umwelt verursachen. Das Landratsamt will eine Ausbreitung in andere Seen verhindern.

Von Michael Berzl

MeinungNaturschutz
:Wer braucht schon Braunkehlchen, wenn er Gewerbegebiete haben kann?

Alle sprechen über die Vogelgrippe, aber keiner über das allmähliche Sterben von Vögeln, Würmern und Asseln. Die Menschen merken nicht, dass sie nicht nur ihnen den Lebensraum nehmen, sondern damit auch sich selbst.

Kommentar von Ingrid Hügenell

Ozeane
:Verblüffende Vielfalt in 10 000 Meter Tiefe

Gibt es an den tiefsten Stellen des Meeres noch Leben? Ein Forscherteam ist in diese extreme Welt vorgestoßen und hat Erstaunliches entdeckt.

SZ PlusVon Leon Wenz

Urbanisierung
:Wie helle Stadtnächte die Pflanzen durcheinanderbringen

Höhere Temperaturen und künstliches Licht lassen Pflanzen länger wachsen. Das hat Vorteile – birgt aber auch Risiken.

SZ PlusVon Moritz Borchers

Lebensraum Wald
:Ein Kosmos voller Geheimnisse

Auf einem Spaziergang mit Förster Robert Nörr lernen Ickinger Grundschüler viel über das Leben der Bäume, Waldverjüngung, Trinkwasser und Totholz - und dass Tannenknospen für Rehe eine Praline sind.

Von Benjamin Engel

Klimawandel
:Geht den Seen die Luft aus?

Weltweit nimmt der Gehalt von gelöstem Sauerstoff in Seen ab, sagen Klimamodellierer – aufgrund der Erwärmung. Ist das auch in Deutschland so, und welche Folgen hat es?

Von Benjamin von Brackel

Klimawandel
:Schlägt die Natur zurück?

Sie sind der größte Klimaschützer auf dem Planeten: Wälder, Moore und Ozeane nehmen mehr als die Hälfte der menschengemachten CO₂-Emissionen auf. Doch darauf ist kein Verlass mehr.

Von Benjamin von Brackel

Renaturierung
:Wie Dubai, nur öko

In den Niederlanden versucht man seit Jahren, mit künstlichen Inseln einen riesigen toten See zu retten. Lohnt sich der immense Aufwand für die Natur?

SZ PlusVon Aisling Irwin

Fischerei
:Darf man Oktopusse noch essen?

Viele Oktopusbestände sind überfischt. Kann man die hochintelligenten Wesen züchten – und sollte man? Eine Spurensuche von Mauretanien über Spanien bis Japan.

SZ PlusVon Nathalie Bertrams, Ingrid Gercama und Tristen Taylor

Umwelt und Natur
:Forstwirtschaft wird weiblicher

Der Frauenanteil unter den 700 000 Waldbesitzenden in Bayern beträgt rund 40 Prozent - Tendenz steigend. Darauf reagieren Behörden mit Waldführungen eigens für Frauen. Ein Ortsbesuch.

Von Lina Krauß

Artenschutz
:Zu wild für Deutschland?

Wisente wurden vor knapp hundert Jahren fast ausgerottet. In der Döberitzer Heide vor Berlin soll das größte Landsäugetier Europas wieder heimisch werden. Ein Besuch.

SZ PlusVon Manuel Kronenberg

Klimawandel
:Es drohen zunehmend Blitzdürren

Weltweit entwickeln sich Dürren immer schneller. Für Landwirte und Ökosysteme ist es kaum möglich, sich auf die Trockenheit einzustellen. Und Europa zählt zu den Hotspots.

SZ PlusVon Benjamin von Brackel

Umwelt
:Verpflichtender Schutz für Stadtbäume gefordert

Der Bund Naturschutz in Bayern (BN) begrüßt zwar den von Umweltminister Thorsten Glauber (Freie Wähler) vorgestellten Leitfaden "Stadtbäume in Bayern in Zeiten des Klimawandels" - das Dokument gehe allerdings nicht weit genug. Für eine sinnvolle ...

Unterwasserwelt
:Wie der Klimawandel den Bodensee trifft

Das Ökosystem am Bodensee verändert sich, was zum Teil gravierende Auswirkungen hat. Die ansässigen Fischer hätten gerne mehr Phosphat im Wasser, doch Wissenschaftler wehren sich und warnen: Die Probleme des Sees seien weitaus komplexer.

SZ PlusVon Florian Fuchs

Meeresökologie
:Im Kindergarten des Meeres

Französische Forscher versuchen, die Populationen von Mittelmeerfischen aufzupäppeln. Können sie damit dem Fischsterben wirklich etwas entgegesetzen? Zu Besuch bei Aquarien am Marseiller Hafen.

SZ PlusVon Clara Hellner

Hilpoltstein
:Trockene Witterung im Frühjahr verheißt ein gutes Jahr für Wespen

Sommerzeit ist Wespenzeit: Der überaus trockene und warme Frühling in Bayern könnte nach Einschätzung einer Biologin ein guter Start für die Wespen gewesen sein. "Jetzt kommt es aber auf die nächsten Wochen an, weil die Nestgründung auch gerade erst ...

Sachbuch
:Die Zukunft zurückerobern

Martina Vogl und Sascha Mamczak wollen Klarheit in die ökologische Krise bringen. Ihr Jugendbuch "Eine neue Welt" soll Mut machen, aus der Katastrophe herauszufinden.

Von Barbara Hordych

Meeresbiologie
:Wer Quallen isst, hilft der Natur - und sich selbst

Kaum etwas hassen Badende mehr als Quallen. Höchste Zeit, sie anders zu betrachten - etwa als gesunde Delikatesse.

Von Bernd Eberhart

Artenschutz
:Gülle für die Bienenrettung

Um die Umwelt insektenfreundlich zu gestalten, kann man viel tun - Blühwiesen anlegen zum Bespiel. Der Ickinger Biologe Georg Linsinger aber geht noch einen Schritt weiter: Er forscht an einem Düngemittel, das in der Landwirtschaft den Einsatz von Chemie überflüssig machen soll.

Von Claudia Koestler und Florian Zick

Fischfang
:Im Schlaraffenland der Schleppnetz-Fischer

Fischfang mit Schleppnetzen gilt als äußerst umweltschädlich. Eine Studie zeigt nun, wo die Praxis verbreitet ist - Europa schneidet besonders schlecht ab.

Von Sebastian Kirschner

Katzen
:Killer auf Samtpfoten

Wo Katzen auftauchen, geraten Ökosysteme durcheinander. Auf vielen Inseln haben die Raubtiere viele Tierarten ausgerottet. Der Einfluss der Haustiere auf Europas Vogelpopulationen ist aber umstritten.

SZ PlusVon Katrin Blawat

Ökosysteme
:Landschaften der Angst

Wenn ein Raubtier von der Spitze der Nahrungskette verschwindet, kann das ganze Ökosystem in Schieflage geraten. Doch was passiert, wenn Wölfe oder Luchse wieder zurückkommen?

Von Marlene Weiss

Chemieunfall
:Dünger tötet Tausende Fische

In einem Fluss in Baden-Württemberg treibt eine 20 Kilometer lange Giftblase, Tausende Fische sind tot. Das Ökosystem der Region könnte für Jahre geschädigt sein.

Von Jan Hellmut Schwenkenbecher

Signalkrebs in Bayern
:Der Teufel aus dem Lake Tahoe

Der Signalkrebs, ein Einwanderer aus Nordamerika, verdrängt mit seiner Gefräßigkeit heimische Tiere in Bayern. Das Gute an ihm: Er schmeckt hervorragend.

Von Rudolf Neumaier

Umweltmonitoring
:Europas Gewässer erheblich mit Chemie belastet

In vielen europäischen Flüssen schwimmen so viele Chemikalien, dass Fische, Insekten und Algen auf Dauer in Gefahr sind. Die EU dürfte ihre Ziel verfehlen, die Wasserqualität bis 2015 zu verbessern.

Von Andrea Hoferichter

Bedrohte Umwelt
:2025 - die Welt vor dem ökologischen Kollaps

Die Zeit läuft uns davon: Laut einer neuen Studie droht bereits im nächsten Jahrzehnt der Zusammenbruch des ökologischen Gleichgewichts. Wenn Klimawandel, Bevölkerungswachstum und Umweltzerstörung sich weiterentwickeln wie bisher, sind demnach die Folgen für das globale Ökosystem verheerend. Und unumkehrbar.

Biologie
:Der Zombie-Ameisen-Parasiten-Parasit

Ein Pilz befällt Ameisen und verwandelt sie in Zombies, um sich mit ihrer Hilfe zu vermehren. Doch etwas schützt die Ameisenvölker davor, sich vollständig in Untote zu verwandeln.

Florida
:Pythons rotten Säuger in den Everglades aus

Seit zehn Jahren spielt sich in Floridas Sümpfen ein ökologisches Drama ab: Der exotische Tigerpython hat sich in den Everglades ausgebreitet. Dafür sind Säugetiere wie Kaninchen, Füchse und Waschbären fast vollständig verschwunden - ein Beispiel dafür, welch fatale Folgen eingeschleppte Arten auf die einheimische Fauna haben können.

Markus C. Schulte von Drach

Klimawandel
:Kohlendioxid macht Fische unvorsichtig

Auch in den Ozeanen nimmt die Kohlendioxidkonzentration zu - mit gravierenden Folgen für die Ökosysteme, warnen Wissenschaftler. Bei Fischen kann das Treibhausgas offenbar das Verhalten verändern.

Ökologie
:Die Umwelt braucht das Raubtier

Überall in der Natur hat der Mensch die großen Raubtiere gejagt, verdrängt oder sogar ausgerottet. Doch die Bedeutung der Räuber auf einen Lebensraum werden unterschätzt. Wo Hai, Wolf oder Löwe fehlen, leidet das ganze Ökosystem.

Christoph Behrens

Ökologie
:Wettrüsten im Blumenbeet

Auch Pflanzen verteidigen sich mit einem Immunsystem gegen Krankheitserreger und Schädlinge. Und das ist der menschlichen Körperabwehr überraschend ähnlich.

Katrin Blawat

Umweltschutz: UN attackieren Konzerne
:"Natürliches Kapital wird im großen Stil vernichtet"

Der Raubbau an der Natur setzt sich ungebremst fort - wettert UN-Umweltchef Steiner. Arten sterben heute 100-mal schneller aus als es die Evolution vorgibt - doch Großkonzerne bleiben ruhig.

Markus Balser

Kohlendioxid
:Neues vom Atem der Natur

Internationale Forscherteams haben herausgefunden, wie viel CO2 Pflanzen weltweit jährlich aufnehmen - und was passiert, wenn die Erde sich erwärmt.

Christopher Schrader

Ökologie
:Hol's der Geier

Biologen plädieren für mehr Aas in der Natur, weil viele Wildtiere und Vögel von toten Nutztieren leben. Die EU fürchtet aber, dass sich durch herumliegende Kadaver Seuchen und Erregern ausbreiten könnten.

Daniel Lingenhöhl

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