Inneneinrichtung:Der Wunsch zur Wandfarbe

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Alles pink? Auch das ist gerade eine Option. (Foto: imago premium/imago images/Addictive Stock)

Viele Menschen wohnen so intensiv wie noch nie, ein Anstrich der Wände ist plötzlich ein drängendes Anliegen. Doch welche Farbe hat welche Wirkung? Und welche Kombinationen sorgen eher für Unruhe als für Wohnlichkeit?

Von Sonja Zekri

Loriot? Wird auch überschätzt. Was wurde er damals gefeiert für seine 28 Grautöne. Mausgrau, Staubgrau, Aschgrau, Bleigrau, Zementgrau - ein Fest der Farben. Erst recht das "ganz frische Steingrau"! Im Lichte späterer Entwicklungen muss man allerdings sagen: Es handelte sich um eine dürre, geradezu fantasielose Auswahl. Was wusste Loriot vom "sanften Seidengrau" und vom "dynamischen Platingrau" aus dem Farbangebot von Schöner Wohnen? Was von einem "melancholischen Mittelgrau" namens "Nebel im November", vom "tiefsinnig behaglichen Charakter" der Nuance "Stärke der Berge", vom "würdevollen Hellgrau" namens "Poesie der Stille", das die Firma Alpina entschlossen, aber nicht völlig nachvollziehbar mit Hermann Hesse in Verbindung bringt? Was vom Aufstieg des legendären Grau-Braun-Beige-Tons "Elephant's Breath" der britischen Nobelfirma Farrow & Ball?

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