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Test:Das ist der beste Schokoweihnachtsmann

(Foto: Illustration: Dirk Schmidt)

Advent ist die Zeit der Weihnachtsmänner aus Schokolade und ein Fest für die Süßwarenindustrie. Welcher schmeckt am besten? Wir haben neun Produkte getestet.

Er ist die beliebteste Süßigkeit in der Weihnachtszeit und rangiert noch vor dem Adventskalender: der Schokoweihnachtsmann. Die deutsche Süßwarenindustrie produzierte im letzten Jahr unglaubliche 145 Millionen Stück davon. Favorit ist das Modell aus Vollmilch, nur jeder fünfte ist nach Schätzungen eine Zartbitter-Ausführung. Leichte Kost sind die Schokoweihnachtsmänner natürlich nicht. Ein 100-Gramm-Exemplar bringt es auf etwa 550 Kalorien, besteht etwa zur Hälfte aus Zucker und zu einem Drittel aus Fett, das nur aus der Kakaobutter stammen sollte. "Andere Fette wie Butterreinfett oder Palmöl haben in einem guten Produkt nichts zu suchen", erklärt der Chocolatier Linus Kässer. Für den Schokogeschmack ist die Kakaomasse verantwortlich. Damit es wirklich schön schokoladig schmeckt, sollte ihr Anteil über 30 Prozent liegen und in der Zutatenliste vor dem Milchpulver auftauchen.

Für den Test wurden die Schokoweihnachtsmänner ohne Folie aufgereiht und auf jeden einmal kräftig draufgehauen, um zu überprüfen, ob die Schokolade knackt. Danach probierte Linus Kässer mit seinem Team aus fünf Konditorinnen die Produkte. Beurteilt wurden vor allem Optik, Geschmack und die Inhaltsstoffe. Bleibt nur die Frage, warum an Nikolaus hauptsächlich Weihnachtsmänner verkauft werden. Vereinzelt gibt es zwar auch den Nikolaus mit Bischofsmütze, der auf den Heiligen Nikolaus von Myra (etwa 270 bis 345 n. Chr.) zurückgeht und für Nächstenliebe stand. Gegen den Mann mit roter Zipfelmütze, dessen Siegeszug erst im 19. Jahrhundert begann und später von Coca Cola tatkräftig unterstützt wurde, konnte er sich kommerziell aber nie durchsetzen.

Das Rezept Cremiger Schokoladenpudding
Das Rezept

Geht ganz einfach

Cremiger Schokoladenpudding

Dieser Dessertklassiker eignet sich wunderbar zur Verwertung von übrig gebliebenen Schokoladenresten - und geht ganz einfach.