Wer hierherzieht, für den geht es bergauf, auch im übertragenen Sinn. Er muss Stufe für Stufe steile Treppen einen Hang hochsteigen, und ja, das kann auch etwas anstrengend werden, da kann man schon außer Atem kommen. Aber einmal oben angelangt öffnet sich für neue Bewohner die schwere Eingangstür eines besonderen Hauses, das ihnen bietet, was sie Monate, manchmal Jahre nicht hatten: einen Ort, an dem sie sich sicher fühlen, durchatmen, zur Ruhe kommen können. An dem sie – vielleicht das Allerwichtigste – erst mal bleiben können.
Architektur für ObdachloseUnterkunft mit Würde
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Was es bedeutet, auf der Straße zu überleben, wissen viele Menschen im Übergangswohnheim in Innsbruck. Wie eine Unterkunft aussieht, die ihnen Respekt entgegenbringt, mittlerweile aber auch.
Von Mareen Linnartz
