2007 - Bouldern

Wie geht das? Wie Klettern - nur dass man dabei nicht hoch hinaus muss und die Bewegungen dynamischer sind. In der Halle wird nach Farben geklettert, dabei gilt in der Regel: je dunkler, desto schwieriger. Bouldern kann man auch in der Natur, da man dabei aber selten über eine Höhe von fünf Metern hinauskommt, sind Sicherungsseil und Gurt nicht nötig - vorausgesetzt, eine mitgebrachte Matte fängt den Sturz ab.

Wo kommt das her? Schon ums Jahr 1900 herum wurden im französischen Fontainebleau Vorläufer der heutigen Boulderer an Felsen hängend beobachtet. Geprägt wurde die Sportart dann in den 50er Jahren durch den US-Amerikaner John Gill, der das Bouldern anfangs als Training für seinen eigentliche Lieblingsdisziplin nutzte, das Turnen an den Ringen. 2007 eröffnete in Essen die erste deutsche Boulderhalle. Damit begann auch hier der Hype. Heute kann man den Sport in jeder größeren Stadt betreiben.

Wer macht das? Kletterfreunde mit Höhenangst oder Zeitmangel.

Was kostet das? Benötigt werden Boulderschuhe, die etwa 100 Euro kosten, und Magnesiumpulver für die Hände. Wer im Freien klettern will, braucht zur Sicherheit eine Bouldermatte für Stürze.

Will ich das? Warum nicht? Wer fällt, lebt trotzdem weiter.

Bild: Florian Peljak 15. Juli 2015, 19:042015-07-15 19:04:02 © SZ.de/flex/dd