2009 - Stand Up Paddling

Wie geht das? Im Prinzip einfach. Man nehme ein Brett wie beim Surfen und ein Paddel wie beim Kanufahren, fertig ist der neue Sport. In der Realität ist es allerdings gar nicht so einfach, auf dem schwankenden Brett die Balance zu halten.

Wo kommt das her? Der Name ist neu, das Prinzip aber uralt: Polynesische Fischer paddeln seit jeher stehend auf ihren Kajaks durchs Meer. Robby Naish, Surferlegende aus Hawaii, machte das Ganze zusammen mit anderen Surfern zur eigenen Sportart. In Deutschland kam der Trend 2009 richtig an. Damals fand hierzulande die erste Meisterschaft im Stand Up Paddling ("SUP") statt.

Wer macht das? Wasserraten, die trocken bleiben wollen, und prominente Strandurlauber. Rihanna, Pierce Brosnan, Nicole Richie, Alessandra Ambrosio: Sie alle wurden schon beim Stehpaddeln gesichtet.

Was kostet das? Die Boards kosten neu etwa 600 bis 3000 Euro. Paddel gibt es für knapp 70 Euro.

Will ich das? Absolut. Stehende Paddler sind dabei, die deutschen Flüsse und Seen zu erobern.

Bild: dpa 15. Juli 2015, 19:042015-07-15 19:04:02 © SZ.de/flex/dd