2012 - Blobbing

Wie geht das? Die lustigen Internetvideos dürfte inzwischen jeder kennen. Man nehme ein großes, rechteckiges Luftkissen, das nicht komplett mit Luft gefüllt und im Wasser verankert ist, und setze einen Menschen auf das eine Ende; das ist der "Blobber". Dann kommt eine zweite Person, der "Blob Jumper", und springt aus einigen Metern Höhe auf das andere Ende des Kissens. Der Druck schleudert den Blobber in die Luft, mitunter haushoch.

Wo kommt das her? Ein amerikanisches Sommercamp erfand das Blobbing schon vor einigen Jahren, 2009 erfuhr es dann durch eine MTV-Show einen ersten Bekanntheitsschub. In Deutschland gab es 2012 das erste "Blobbing Battle".

Wer macht das? Wasserratten ohne Höhenangst. Alle anderen gucken zu.

Was kostet das? Ein Luftkissen gibt es neu ab etwa 3000 Euro. Wer Glück hat, entdeckt den Blob im Sommer an einem Badesee und darf kostenlos fliegen.

Will ich das? Im Prinzip schon. Nur wo? Auf deutschen Gewässern findet man im Sommer nur mit viel Glück Blobber und Blob Jumper. In Österreich ist der Spaß hingegen sehr populär.

Bild: Renate Schmidt 15. Juli 2015, 19:042015-07-15 19:04:02 © SZ.de/flex/dd