Dass bunte und wabenförmig strukturierte Stoffe wie diese, oder auch Filz, demnächst wohl gehäuft auch an Möbel angebracht werden, gab es noch anderswo zu sehen: Ein Regaldesigner bietet seinen Kunden an, die Möbelfronten mit selbst gestalteten bunten und strukturierten Stoffen zu versehen. Der Nutzer kann selbst Form, Farbe und Inhalt des Möbels verknüpfen. Keine schlechte Idee, zumal es nicht billig aussieht, sondern schick. Struktur-Oberflächen sind außerdem nicht nur bei Möbeln und schon in den vergangenen Jahren in der Mode der Hit, sondern jetzt auch beim Schmuck: Nicole Vetter etwa von der Hochschule für Gestaltung Wismar präsentierte Ketten und Ohrringe mit Struktur-Oberfläche, unter anderem einen "Hochzeitskragen" nur aus Struktur, Rot und Blau. Die Zeit der riesigen Statement-Schmuckstücke in all ihrer imposanten Kitschigkeit scheint vorbei zu sein, jetzt kommt die Struktur.

Bild: Anna Vera Lengyel 16. Juni 2015, 09:522015-06-16 09:52:44 © SZ.de/rus/jana