Rein botanisch steht die Sojabohne in einer Reihe mit Linsen, Kichererbsen und Erbsen – Hülsenfrüchte, die alle Hauptrollen in der gesunden Pflanzenküche spielen, schließlich enthalten sie Proteine, Ballaststoffe und ungesättigte Fettsäuren. Zudem gibt es Soja immer häufiger regional und in Bio-Qualität. Doch während andere Hülsenfrüchte als Superfoods gefeiert werden, haften an der Sojabohne hartnäckig Etiketten wie „fad“, „langweilig“ und „Ersatz“ oder „Industrieprodukt“. Denn tatsächlich taucht sie häufig in verarbeiteter Form in der Küche auf. Soja wird selten aus Lust zubereitet, sondern meist aus Mangel an Alternativen – eben, um tierische Proteine zu umgehen.
Beginn der FastenzeitSo schmeckt Tofu richtig gut
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Soja-Zubereitungen haftet der Ruf an, langweilig zu sein. Völlig zu Unrecht, sie brauchen nur die richtige Würze. Zur Fastenzeit haben wir Spitzenköche gefragt, wie sich Aroma in den Bohnenquark bringen lässt, ob als Schnitzel oder Schmorgericht.
Von Stefanie Hiekmann
