Drittes Zimmer

Kinderzimmer, Esszimmer, Büro - auch wer über den Luxus eines dritten (vierten, fünften) Zimmers verfügt, muss dieses erst einmal eingerichtet bekommen.

Flexible Spielwiese

Kinderzimmer entwickeln sich - genau wie ihre Bewohner - am schnellsten weiter. Damit teure Dinge wie Bett, Schrank und Schreibtisch nicht alle paar Jahre erneuert werden müssen, sollten sie entweder mitwachsen können oder von einem gewissen Alter an gar nicht erst in einer "Kinderausgabe" angeschafft werden. Wer sich nicht zu viel Arbeit machen will, lässt außerdem besser die Hände von der Mickeymouse-Tapete, die nach spätestens drei Jahren out ist. Ein paar Poster mit Disneyfiguren sind genauso schön und lassen sich leichter wieder abnehmen.

Stilvoller Essbereich

Kaum jemand besitzt heute noch ein eigenes Esszimmer. Wenn doch, rät Conran, entweder so viele Mahlzeiten wie möglich dort einzunehmen, oder den Raum zusätzlich für andere Zwecke zu nutzen, als Büro etwa. Sonst wirkt so ein Esszimmer schnell unbewohnt und steif. Häufiger als reine Esszimmer sind in den Wohnbereich integrierte Ess-Ecken. Die werden am besten durch die Art des Bodenbelags oder durch Raumteiler optisch vom Rest getrennt. Besonders angesagt sind auffällige Hängeleuchten. Wer zum romantischen Dinner lädt, sollte außerdem die ein oder andere Kerze samt Halter greifbar haben.

Angenehmer Arbeitsplatz

Wenn man schon zuhause arbeiten muss, sollte man wenigstens die geeigneten Rahmenbedingungen dafür schaffen. Für Menschen, die nur gelegentlich etwas tippen oder ausdrucken müssen, genügt ein kleiner Arbeitsbereich, etwa eine Arbeitsplatte, die von der Wand oder dem Regal ausgeklappt werden kann. Manche hingegen brauchen ein eigenes Arbeitszimmer. So oder so: Ihr Arbeitsplatz sollte so aussehen, dass sie sich gerne dort niederlassen. Und er sollte als das definiert sein, was er ist - sodass Sie nicht erst einen Haufen Ramsch entfernen müssen, bevor Sie zur Tat schreiten.

Bild: Ben Anders 23. März 2015, 17:132015-03-23 17:13:50 © Süddeutsche.de/feko/vs