Beauty:Wie geschmiert: Handcremes im Test

Hände sind unsere Visitenkarte. Das Angebot ist daher riesig: von Natur pur bis Anti-Aging - welche Handcreme hält, was sie verspricht.

Von Katja Dreißigacker

Die Hände sind unser Arbeitsgerät, im Alltag brauchen wir sie permanent. Und dabei müssen sie einiges aushalten. Sie tragen, halten, waschen, tippen und sollen noch möglichst gut und gepflegt dabei aussehen. Nicht umsonst spricht man von den Händen als unserer Visitenkarte.

Doch muss man Handcreme wirklich nach jedem Waschen benutzen, oder reicht das Einschmieren einmal pro Tag vor dem Zubettgehen? Was ist nötig, was übertrieben? Fakt ist, dass die Hände kaum Fettdrüsen haben. Schweißdrüsen, ja, die gibt es in rauen Mengen - unangenehm spürbar in aufregenden Situationen. Aber im Vergleich zum restlichen Körper sind die Hände am schlechtesten mit Fett versorgt. Deshalb neigen sie besonders schnell zum Austrocknen und brauchen Unterstützung. Im Sommer vielleicht weniger, aber im Winter aufgrund der Kälte dafür umso mehr. Und das am besten passend zum individuellen Hauttyp.

Das heißt: Trockene Haut muss öfter eingecremt werden als normale. Unser Test hilft, die passende Tube aus dem meterlangen Regal mit Handcremes im Drogeriemarkt auszuwählen. Denn das Angebot ist riesig: von günstig bis teuer, von Naturkosmetik bis konventionell, von Lichtschutzfaktor bis Anti-Aging-Effekt. "Was es leider kaum gibt, sind Produkte speziell für Allergiker", sagt Hautärztin Melitta Löwenstein-Frey. Eine echte Marktlücke.

© SZ vom 12.11.2016 - Rechte am Artikel können Sie hier erwerben.
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