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Test: Yogamatten:Oooooohm

Kein Yoga ohne ordentliche Matte. Aber auf welcher Unterlage soll man sich bloß die Beine verknoten? Acht Modelle im Test.

Von Julia Rothhaas

Für das Baby, den Opa oder die Schwangere. Lachend, schwitzend oder schreiend. Auf dem Surfbrett oder mit einer Flasche Bier: Im Yoga gibt es nichts, was es nicht gibt. Einzige Konstante ist die Matte. Doch wie bei der Yoga-Richtung stehen ähnlich viele Modelle zur Auswahl. Wie soll man sich da entscheiden?

Zu den wichtigsten Kriterien gehört die Rutschfestigkeit (Kann man die Asana, also die Übung, halten, ohne dass die Hände und Füße wegschlittern?), die Dicke (Schmerzen die Knie im Vierfüßlerstand?) und die Größe (Steht man beim Nachbarn auf der Matte?). Wer seine eigene Unterlage mit ins Studio bringen möchte (bietet sich vor allem beim Hot Yoga an), wird sich kein richtig schweres Modell kaufen wollen. Und bei einem sehr anstrengenden Yoga-Stil lohnt es sich, darauf zu achten, ob sie waschbar ist (dann kann man sie auch länger nutzen).

Ohnehin spielt das Material eine große Rolle, schließlich ist man bei kaum einer Sportart näher mit der Nase am Gerät und kann so auf Chemikalien und Klebstoffe gut verzichten. "Seit die ersten Matten auf den Markt gekommen sind, hat sich viel getan", sagt Thais de la Paz, die Expertin. "Vor 15 Jahren war die Auswahl noch bescheiden", heute sei es gar nicht so einfach, sich bei dem Angebot einen Überblick zu verschaffen.

Getestet wurden acht Yogamatten, die für Anfänger wie Fortgeschrittene geeignet sind. Viele der Modelle sind auch in anderen Größen oder als Reisematte erhältlich. Für den Test bekam die Expertin in der ersten Runde die Augen verbunden, um zu vermeiden, dass sie einen möglichen Favoriten bevorzugt. Einen Sonnengruß pro Matte, eine Abfolge von Übungen, dann durfte sie in der zweiten Runde die Augenbinde lüften und die Testobjekte begutachten.

© SZ vom 17.02.2018/vbol
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