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Test:Für platte Momente

Bei der Radtour gehört nicht nur Brotzeit in den Rucksack, sondern auch eine Mini-Luftpumpe. Sieben handliche Modelle im Test.

Von Julia Rothhaas

Die schönste Fahrradtour wird meist aus exakt drei Gründen unterbrochen: Absteigen wegen des tollen Ausblicks. Absteigen, weil der Hintern wehtut. Absteigen, weil der Reifen platt ist. Wohl dem, der eine Mini-Luftpumpe neben Wasser und Proviant in seinen Rucksack gesteckt hat. Die kleine Variante kann in den meisten Fällen mit den großen Vorbildern gut mithalten, wenn auch das Pumpen anstrengender ist. Auf manche Details sollte man aber unbedingt Fall achten: Der Ventilkopf sollte auf die drei gängigen Ventilarten passen: Auto oder Schrader, Presta, Französisches Ventil oder Sclaverand und Dunlop. Wer nicht lange herumfummeln will, sollte aufpassen, dass der Ventilwechsel an der Pumpe (etwa von Presta auf Dunlop) ohne viel Aufwand möglich ist. Gerade mit schmutzigen Händen wird die Zwangspause sonst doppelt nervig. Praktisch sind Feststellhebel (damit der Ventilkopf auf dem Ventil sitzen bleibt), Staubkappe für den Ventilkopf, gummierte Griffe und eine Halterung für den Rahmen (sofern die gängigen Plätze nicht schon für Wasserflaschen belegt sind). Manche Mini-Pumpen haben Extras, bei denen jeder selbst entscheiden muss, wie wichtig sie ihm sind: Brauche ich für unterwegs wirklich ein Druckmessgerät (Manometer)? Muss es ein T-Griff sein oder reicht eine einfache Stange? Wie kompakt soll die Pumpe sein? Wie auch immer die Entscheidung ausfällt: Wir wünschen eine plattenfreie Fahrt!

© SZ vom 30.04.2021
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