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Test:Das ist der beste Drachen

(Foto: Dirk Schmidt)

So lockt man Kinder auch an kühlen Tagen an die frische Luft: Drachen steigen lassen! Wir haben acht Modelle von drei kleinen Experten testen lassen.

Von Julia Rothhaas

Eindeutige Freizeitempfehlung im Corona-Herbst 2020: Drachen steigen lassen! Man ist an der frischen Luft und hält automatisch viel Abstand zueinander, damit man sich mit den im Wind flatternden Leinen nicht in die Quere kommt. Abgesehen davon macht es wahnsinnig viel Spaß, den bunten Gefährten beim Tanzen am Himmel zuzusehen. Der Großteil der hier getesteten Drachen aus Polyester war vergleichbar, dennoch wurden auch zwei Taschendrachen als platzsparende Alternative ausprobiert. Der Wind am Tag des Tests hätte kräftiger sein können, deswegen haben unsere drei Experten vor allem auf die Methode "Losrennen und dann steigen lassen" gesetzt.

Normalerweise setzt man einen Drachen am besten so in die Luft: Der Wind muss von einem selbst zum Drachen hin wehen. Etwa 20 Meter Flugleine abwickeln, der Helfer hält den Drachen in der Hand. Auf Kommando lässt der Helfer den Drachen los, man selbst geht ein paar Schritte zurück und zieht an der Leine, um ihn nach oben zu katapultieren. Mit der Leine immer aufpassen, wenn kleinere Kinder dabei sind. Außerdem nie in der Nähe von Stromleitungen, Straßen oder bei Gewitter steigen lassen. Damit es bei mehreren Kindern keinen Streit gibt, wer jetzt halten darf: Am besten gleich ein paar Drachen kaufen.

© SZ vom 17.10.2020

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