Deutschland im April. Im Prinzip reichen da 20 Minuten Sonne oder zwei Tage in Folge, an denen das Thermometer die 14-Grad-Marke knackt – und schon halluziniert das halbe Land von Grillabenden. Nun möchte man diesen Enthusiasmus gar nicht stören, aber womöglich könnte eine kurze Zwischenfrage ihn sogar vergrößern: Wie wäre es denn, ein wenig von dieser Euphorie ausnahmsweise den vermeintlichen Nebensachen am Rost zu widmen, dem Senf zum Beispiel? Könnte es sein, dass aus dem Land, das seine Bratwurst gern zum immateriellen Welterbe erhoben sähe (Bewerbung läuft), dann endlich eine vollendete Grillnation würde?
Kolumne „Eigener Herd“Die perfekte Zutat für den Grillabend
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Am besten schmeckt Senf, wenn man ihn selbst macht. Das geht ganz einfach. Man braucht nur fünf Dinge und ein bisschen Geduld.
Von Marten Rolff
