Essay:Ich gehöre ins Wasser

Badewetter
(Foto: Sven Hoppe/dpa)

Die Menschen teilen sich in zwei Gruppen, Wasserliebhaber und Wasserablehner, sagt Autorin Zsuzsa Bánk. Sie liebt das Wasser seit ihrer Kindheit. Über das Glück, keinen festen Boden unter sich zu spüren.

Von Zsuzsa Bánk

Sobald es wärmer wird, beginnt meine Schwimm-Sehnsucht. Sobald der Frühsommer, sobald der Hochsommer einzieht, der echte, große, unermüdliche Sommer mit seinen langen hellen Abenden und seinem Ruf Richtung Süden, wacht sie am Morgen mit mir auf und geht in der Nacht mit mir schlafen, zieht ein in meinen Traum, springt mit ausgestreckten Armen in meine Traumgefilde, in die Tiefen meiner Traumgewässer, durchzieht die Landschaften meiner Träume schwimmend, kraulend und tauchend. Ich stelle mir einen blauen See vor, an dem ich meine Kleider ans Ufer lege, die Schuhe abstreife, einen Fuß ins Wasser stecke, um mich einzustellen, vorzubereiten, und loslaufe, wenige Schritte durchs Wasser, bis es tief genug ist, um mich hineinzuwerfen, abzutauchen und hinauszuschwimmen.

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