SchmuckDie Goldgräberinnen

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Die Deutsche Gisa Golpira wuchs zeitweise im peruanischen Dschungel auf, wo ihre Mutter nach Gold schürfte. Mit deren Nuggets fertigt sie heute Schmuck: individuell und nachhaltiger als der industrielle Abbau, der viel schädlicher ist, als die meisten Kunden ahnen.

Von Silke Wichert

Die Währung der Pessimisten. So wird Gold manchmal genannt, weil der Wert des Edelmetalls in Krisenzeiten regelmäßig steigt. Während Corona bleibt es seinem Ruf ziemlich treu: Aktuell liegt der Preis für eine Unze Gold bei etwa 1900 Dollar - einer der höchsten Werte, die es je gab. Allerdings wissen die meisten nicht, unter welchen Bedingungen das kostbare Gut häufig abgebaut wird. In den Minen werden riesige Mengen Wasser verbraucht, Einheimische aus ihren Lebensräumen verdrängt, das verwendete Quecksilber kann Trinkwasser und Boden verseuchen. Kein ganz glänzendes Geschäft.

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