Raf Simons macht am Freitag für Dior den Anfang. Auf den Couturestühlen sitzt der internationale Fashion-Hochadel plus, nanu, Robert De Niro, als das erste Model den kalkweißen Kubus betritt. Allgemeine Atemlosigkeit. Die Spekulationen sehen so aus, dass die Kollektion entweder androgyner oder mädchenhafter oder minimalistischer oder opulenter oder doch ganz anders wird, als alle glauben. Und am Ende lautet die Antwort, wunderbarerweise: ganz anders.

Es beginnt mit einer Reihe klassischer Looks in Schwarz. Drei Smokings, ein Hosenanzug, ein schlichtes kleines Schwarzes ... Und gerade als man denkt, das sei nun doch ein bisschen überschaubar, zündet Simons die Schubrakete. Es folgt ein Feuerwerk an Farben, Techniken und Materialien, das auch für drei Defilees gereicht hätte.

Dior bei den Prêt-à-Porter-Schauen in Paris

Bild: Getty Images 1. Oktober 2012, 10:332012-10-01 10:33:41 © SZ vom 01.10.2012/jobr