Test:O'saft is!

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(Foto: Dirk Schmidt)

Nicht zu sauer, nicht zu süß - welcher Orangensaft ist der richtige zum Frühstück oder für den Cocktail? Ein Barchef hat zehn getestet.

Von Christoph Koopmann

Manche mögen's mit, manche lieber ohne. Die Rede ist hier, natürlich, von Orangensaft und der Gretchenfrage zum Fruchtfleisch. Aber das ist längst nicht das einzige Kriterium, an dem sich die Säfte messen lassen müssen. Dazu gehören auch der Säuregehalt, die Süße und das "Mundgefühl", sagt Tester Meron Engelberg, Barmanager im Adina Hotel in München. Konsistenz und Textur eines Saftes verrieten viel über die Qualität, sagt er. Ihm ist es am liebsten, wenn er nicht zu wässrig und die Farbe schön dunkelgelb ist. Solche Säfte schmeckten am vollsten, sagt Engelberg - und ließen sich gleichermaßen am Frühstückstisch genießen wie zu einem runden Tequila Sunrise mixen. Allerdings kauft Engelberg für seine Bar praktisch nie O-Saft im Supermarkt, den presst er hier, wenn möglich, selbst. Klar sei das müßig, aber den unmittelbaren Orangengeschmack kriege man so am allerbesten. Mancher Fertig-Saft kann aber auch ihn überzeugen, wie er beim Test zugeben muss. Hier geht es in Ermangelung eines Labors vor allem um den Geschmack. Ökotest etwa achtet dagegen vor allem auf andere Dinge: Inhaltsstoffe wie künstlich zugesetztes Vitamin C oder ätherische Öle - und den Einsatz giftiger Pestizide, der auch bei manchen sonst hochwertigen Produkten nicht ausgeschlossen werden kann. Für Verbraucher ist das in den meisten Fällen allerdings nicht erkennbar.

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