bedeckt München 24°

Neuer Michelin-Führer:Manche werden degradiert

Doch es gibt auch Verlierer im Kampf um die begehrte, kulinarische Auszeichnung. So wurde das Restaurant von Brenners Park Hotel in Baden-Baden um einen Stern abgewertet. Sieben Ein-Sterne-Häuser schlossen mittlerweile das Geschäft, 15 weitere Restaurants dieser Kategorie wurden degradiert.

Dafür konnten alle im vorigen Jahr mit zwei Sternen geadelten Köche in Deutschland ihr Niveau halten: Keiner der Spitzenköche verliert einen Stern. Im Gegenteil: Sieben weitere Restaurants wurden aufgewertet und dürfen sich jetzt mit zwei Michelin-Sternen schmücken: Darunter sind Tim Raue in Berlin, Jens Jakob vom "Le noir" in Saarbrücken und Matthias Schmidt der "Villa Merton" in Frankfurt.

Wenn sich überhaupt ein Trend ablesen lässt, dann die Hinwendung zu regionalen Produkten, sagt Flinkenflügel. "Viele Köche schreiben inzwischen auf ihre Karten, woher sie ihr Fleisch und ihr Gemüse beziehen." Und apropos Gemüse - auf diese Beilage wird mehr Wert gelegt als früher. "Gemüse wird viel aufwendiger verarbeitet als noch vor Jahren", erklärt der Tester.

Eine deutliche Zunahme verzeichnet der "Michelin" in der Kategorie Bib Gourmand - Restaurants mit gutem Essen für relativ kleines Geld. "Da bekommen wir viele Tipps von unseren Lesern. Das ist eine beliebte Rubrik", sagte Finkenflügel. Rund 70 neue Häuser wurden aufgenommen - die Zahl liegt jetzt bei 452.

Food-Design

Und das kann man essen?