ModebrancheSchönheit für jede Nische

Die Namen von Topmodels kennen heute oft nur Brancheninsider. Trotzdem verdienen sie Millionen. Weil es kein allgemeines Schönheitsideal mehr gibt - sondern Gesichter für jede Nische. 14 Frauen im Porträt.

Models sehen gut aus, haben in der Öffentlichkeit aber kein gutes Image. Einerseits hat das mit den unsäglichen Casting-Shows zu tun, andererseits mit den Diskussionen über die angeblich weit verbreitete Magersucht sowie das unerreichbare Schönheitsideal, von dem es heißt, dass es die normalen Frauen ganz verrückt mache. Ist die Zeit der Supermodels wie Claudia Schiffer, Kate Moss und Naomi Campbell nicht sowieso längst vorbei? Nicht ganz.

Tatsächlich gibt es heute viel zu viele Models, und ein Großteil sucht sich nach ein paar Jahren schon wieder einen anderen Job, weil die Einnahmen einfach nicht reichen. Doch die Gagen für Topmodels waren niemals höher als heute. Gisele Bündchen ist mit 45 Millionen Dollar pro Jahr die absolute Bestverdienerin. Gut, die Brasilianerin ist mittlerweile eher Marke als Model. Aber auch all die Gesichter, deren Namen nur Insider kennen, die uns aber von unzähligen Plakatwänden und Magazinseiten täglich anlächeln, sammeln still und leise Millionen ein.

Bild: dpa 11. Januar 2014, 19:012014-01-11 19:01:58 © SZ vom 11./12. 2013/feko/sosa