RechtskolumneKluges Kompostieren – wie funktioniert das?

Lesezeit: 3 Min.

Wer die richtigen Abfälle auf den Kompost gibt, verringert die Gefahr, dass er Ungeziefer anlockt.
Wer die richtigen Abfälle auf den Kompost gibt, verringert die Gefahr, dass er Ungeziefer anlockt. Imago

Um guten Humus selbst herzustellen, müssen Garteneigentümer nicht nur fachliches Know-how besitzen. Genauso wichtig sind rechtliche Aspekte, denn sonst droht Ärger mit den Nachbarn.

Von Stephanie Schmidt

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Kreislaufwirtschaft ist das Gebot der Zeit, dessen Sinn und Nutzen man hervorragend im eigenen Garten erkennen kann – beim Komposthaufen. Dort entsteht aus Bioabfällen wertvoller Humus – ein natürlicher Dünger, der den Boden auflockert und die Wasserleitfähigkeit sowie den Fruchtbarkeit des Bodens verbessert. Dafür braucht es die richtigen Zutaten – zum Beispiel Grasschnitt, Laub, Obst- und Gemüsereste oder Kaffeesatz. Und es gilt, beste Bedingungen für die unverzichtbaren winzigen Helfer zu schaffen – die Mikroorganismen im sogenannten Rottegut. Doch viele lassen außer Acht, dass auch rechtliche Fragen beim Anlegen eines Komposthaufens im eigenen Garten eine entscheidende Rolle spielen. Denn auch der Grundstückseigner nebenan hat ein Wörtchen mitzureden.

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