Kaufhauskrise:Das schwere Erbe der deutschen Kaufhäuser

Lesezeit: 6 min

Kaufhauskrise: Seit Dezember haben die Geschäfte in Deutschland geschlossen, auch die Kaufhäuser.

Seit Dezember haben die Geschäfte in Deutschland geschlossen, auch die Kaufhäuser.

(Foto: TOBIAS SCHWARZ/AFP)

Die Rolltreppe führt abwärts: Kunden haben heute ein Anliegen, das herkömmliche Anbieter nur schlecht bedienen können. Dabei kann das Kaufhaus durchaus noch ansprechen.

Von Max Scharnigg

Gefühlsmäßig ist die Sachlage ja recht eindeutig. Solange im Kaufhaus auf den T-Shirts noch Dinge wie "Denim Experience" stehen oder die vorherrschenden Modemarken Timezone, Tom Tailor oder Globetrotter heißen, ist sein Niedergang wenn nicht verdient, so doch irgendwie verständlich. Dieser in Bunt geronnene Mittelklasse-Wochenend-Stil, zu dem die Umschreibung "Anziehsachen" noch am besten passt und der seit jeher an geföhnten Norderney-Models gezeigt wird, hat ein paar Jahrzehnte lang genügt. Jetzt aber nicht mehr. Nicht, weil an den Sachen etwas grob falsch wäre oder nicht alle immer noch Mittelklasse wären - nein, weil es keiner mehr sein möchte.

SZ-Plus-Abonnenten lesen auch:
Migräne
Gesundheit
Dieser verdammte Schmerz im Kopf
Mature woman with eyes closed on table in living room; Mental Load Interview Luise Land
Psychische Gesundheit
"Mental Load ist unsichtbar, kann aber krank machen"
Digitalisierung
KI, unser Untergang?
Datenschutz
Staatliche Kontrolle durch die Hintertür
Post Workout stretches at home model released Symbolfoto PUBLICATIONxINxGERxSUIxAUTxONLY Copyright
Gesundheit
Mythos Kalorienverbrauch
Zur SZ-Startseite