Essen“Unsere Küche ist ein Rezept für den Frieden“

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Jalil Dabit (links) und Oz Ben David vor ihrem Restaurant „Kanaan“
Jalil Dabit (links) und Oz Ben David vor ihrem Restaurant „Kanaan“ Elissavet Patrikiou/Südwest Verlag

In ihrem Berliner Restaurant „Kanaan“ haben der Israeli Oz Ben David und der Palästinenser Jalil Dabit zehn Jahre lang versucht, den Nahostkonflikt wenigstens auf dem Teller zu lösen. Nun muss das Lokal schließen. Aufgeben wollen die beiden trotzdem nicht.

Von Titus Arnu

Peace-Zeichen, Regenbogenfahnen, der Schriftzug „Make Hummus Not War!“: Die Fassade des Restaurants „Kanaan“ verkündet Friedensbotschaften. Das Emblem des Lokals zeigt ein Herz, in dem die israelische und die palästinensische Flagge verbunden sind. Oz Ben David, einer der beiden Chefs, empfängt seine Gäste mit einer weiteren Botschaft, die auf sein T-Shirt gedruckt ist: „Ich bin hummussexuell“. Auf der Speisekarte des Lokals im Berliner Helmholtzkiez stehen bereits zur Einstimmung programmatische Zeilen: „Von Anfang an leiten uns die Werte von Koexistenz, Pluralismus und gegenseitigem Respekt“, liest man da, „Rassismus, Homophobie und Transphobie haben bei Kanaan keinen Platz.“

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